Sachsens Jäger tagten in Siebenlehn.

Der 33. Landesjägertag fand im Schwarzen Roß zu Siebenlehn statt. Aus den 30, im Landesjagdverband organisierten Jägerschaften trafen sich die Delegierten zum 33. Landesjägertag.

Frau Staatsministerin Köpping in Begleitung des Staatssekretärs, Sebastian Vogel, stellte die Notwendigkeit der Jagd gerade jetzt in Zeiten der Afrikanischen Schweinepest dar. Sie lobte die Zusammenarbeit im ASP-Krisenstab und in dem gemeinsamen Projekt zur Verstärkten Bejagung des Schwarzwilds in den Landkreisen Görlitz und Bautzen und das unermüdliche Engagement der Jägerschaft vor Ort in den Restriktionsgebieten. Das Präsidium des Landesjagdverbandes sagte Frau Köpping und ihrem Ministerium weiterhin seine Unterstützung zu und führte aus, dass seitens des Verbandes über eine Verlängerung und Erweiterung des Projektes auch die neuen Restriktionsgebiete in Meißen, Dresden und Sächsische Schweiz beantragt werden sollen.

Die Jägerschaft bedankte sich bei Frau Staatsministerin Köpping hinsichtlich der frühzeitigen und umfassenden Anerkennung der Jagd als Systemrelevant in Coronazeiten.
Landesforstdirektor Utz Hempfling stellte die Situation des Waldes in Sachsen und die zwingende Notwendigkeit des Waldumbaus zu einem klimastabilen Wald, dar. Herr Hempfling führte auch die Bedeutung der privaten Jäger in der Verwaltungsjagd dar.

Frank Seyring als Präsident des Landesjagdverbandes erläuterte den Delegierten, die Gefahren für die Jagd aus dem politischen Umfeld, insbesondere nach den Wahlen im Bund. Dies betrifft die Aspekte des Waldumbaus, der Jagdgesetzgebung und des Waffenrechts. Restriktionen für die Jagd drohen überall. Der Landesjagdpräsident machte die Notwendigkeit der Jagd im Rahmen des notwendigen Arten- und Naturschutzes deutlich.

Bei den anstehenden Wahlen des Präsidiums, machte Frank Seyring deutlich, dass das bestehende geschäftsführende Präsidium, nach längerer Abwägung, wieder zur Wahl antritt.

Die Delegierten bestätigten in der Wahl das bestehende Präsidium mit dem Präsidenten Frank Seyring, Vizepräsidenten Wilhelm Bernstein und dem Schatzmeister Sören Sabisch. Darüber hinaus wurden Polo Palmen und Markus Otto als Beisitzer zur Ergänzung des Präsidiums gewählt.
Kay Rotter verzichtete auf eine weitere Mitarbeit im Präsidium

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