DJV empfiehlt Widerspruch gegen SVLFG-Bescheide

Der Grundbeitrag der LBG ist in diesem Jahr wieder gestiegen und inzwischen beträgt der Mindestgrundbeitrag (die meisten Reviere zahlen nur diesen Grundbeitrag) 91 Euro. Der maximale Grundbeitrag beträgt das Vierfache hiervon. Diese Spanne von Mindest- zu Höchstgrundbeitrag ist politisch festgelegt. Der DJV hat auch bislang schon den sehr hohen Grundbeitrag kritisiert.

Auf Grund der neuerlichen Steigerung haben sich viele Revierinhaber auch an den Landesjagdverband Sachsen e.V. gewandt und um Unterstützung gebeten. Das DJV-Präsidium hat die Thematik beraten und vorläufig empfohlen, gegen die aktuell verschickten Beitragsbescheide der SVLFG vorsorglich Widerspruch einzulegen.

Revierinhaber, die bereit sind ggf. als Musterkläger zur Verfügung zu stehen, können sich in diesem Fall entweder an die Geschäftsstelle des LJVSN e.V. oder aber direkt an den Deutschen Jagdverband wenden.

Der Deutsche Jagdverband hat u.a. auch den LJVSN e.V. gebeten, die E-Mailadressen von möglichen Klägern und ggf. weiteren Betroffenen, die über den Stand des Verfahrens auf dem Laufenden gehalten werden wollen, zu sammeln und mitzuteilen. Auch hierzu können sich die Revierinhaber an die Geschäftsstelle des LJVSN e.V. wenden.

Zwischenzeitlich hat die SVLFG in vielen Fällen die Revierinhaber angeschrieben, nähere Details zum Grundbeitrag mitgeteilt und um Rücknahme des Widerspruchs gebeten. Auf dieses Schreiben empfiehlt der DJV zu antworten, dass

  • der Widerspruch nicht zurückgenommen wird
  • wegen eines bereits beim SG Hannover geführten Verfahrens (Az. S 22 U 157/20) und mit Blick auf ein eventuelles weiteres Musterverfahren das Ruhen des Verfahrens beantragt wird.

Hierfür kann der Musterwiderspruch verwendet werden, der auf der Homepage des LJVSN e.V. zum Download bereitsteht.

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