ASP-Untersuchungspflicht auf die Stadt Dresden und zwei weitere Landkreise ausgeweitet!

Die Landesdirektion Sachsen hatte die Untersuchungspflicht von gesund erlegten Wildschweinen auf ASP mit einer Änderungsverfügung vom 22.09.2021 auf die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Landeshauptstadt Dresden ausgeweitet. Die Änderungsverfügung ist seit dem 24.09.2021 in Kraft. Die Aufwandsentschädigung dafür beträgt nunmehr geschlechtsunabhängig 50 EUR je Wildschwein (auch in den Landkreisen Görlitz und Bautzen).

Die Sonderregelungen für die Entsorgungen von Aufbruch und die Schwarte bleiben unverändert auf die Landkreise Görlitz und Bautzen beschränkt.

Zu finden ist die Verfügung unter folgenden Links: Allgemeinverfügung der LDS vom 20. Oktober 2020 zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten sowie Änderungsverfügung vom 22. September 2021. Zu besseren Lesbarkeit wurde auch eine konsolidierte Fassung des Tenors unter Berücksichtigung der Änderungen veröffentlicht.

Nach der bisherigen Regelung gilt seit Oktober 2020:

  • Im gesamten Freistaat müssen alle tot aufgefundenen, verunfallten und mit Krankheitsanzeichen erlegten Wildschweine auf ASP untersucht werden, Kadaver sind zu melden, ggf. muss der Jäger bei der Bergung mitwirken; dafür gibt es in der Allgemeinverfügung näher geregelte Aufwandsentschädigungen.
  • In den Landkreisen  Görlitz* und Bautzen* müssen darüber hinaus auch alle gesund erlegten Wildschweine untersucht werden. (So wurde u. a. vor einem knappen Jahr der erste ASP-Fall in Sachsen entdeckt), dafür gibt es bisher eine Aufwandsentschädigung von 10 EUR für jedes männliche und von 50 EUR für jedes weibliche Tier.
  • In den Landkreisen  Görlitz und Bautzen sind Aufbruch und die Schwarte von gesund erlegten Wildschweinen über den Zweckverband für Tierkörperbeseitigung Sachsen unschädlich zu beseitigen.
Veröffentlicht in Allgemeine Themen, ASP und verschlagwortet mit .