ASP-Bekämpfung: Landesdirektion Sachsen erlässt neue Allgemeinverfügungen

Die Größe und Grenzen der bisherigen Sperrzonen I und II, so teilte die Landesdirektion Sachsen gestern mit, wurden nicht geändert. Der folgende Link führt zu den amtlichen Bekanntmachungen: https://www.lds.sachsen.de/bekanntmachung

Zusammengefasst betreffen die Änderungen für die Sperrzonen I und II folgende Punkte:

  • Die Durchführung von Jagden unter Einsatz von Jagdhunden zum Stöbern sowie von Jagdhelfern (Treibern) zur aktiven Beunruhigung des Wildes ist nicht mehr genehmigungspflichtig, sondern muss nur noch beim örtlich zuständigen Landratsamt angezeigt werden.
  • Der Adressatenkreis bezüglich des Verbringens von lebenden oder erlegten Wildschweinen, Fall- und Unfallwild, frischem Wildschweinefleisch, Wildschweinefleischerzeugnissen und von Wildschweinen stammenden Neben-​ und Folgeprodukten innerhalb und aus der Pufferzone (Sperrzone I) heraus wurde erweitert.
  • Der Adressatenkreis bezüglich des Verbringens von lebenden Hausschweinen, Schweinefleisch oder Schweinefleischerzeugnissen, Zuchtmaterial von Schweinen sowie von Schweinen stammenden tierischen Nebenprodukten und Folgeprodukten wurde erweitert.

Zusätzlich gilt nun für die Sperrzone I (Pufferzone) darüber hinaus:

  • Wie bisher bereits für die Sperrzone II wird nun auch für die Sperrzone I die verstärkte Bejagung angeordnet. Verbunden damit erhalten nunmehr auch in der Sperrzone I Jagdausübungsberechtigte, die auf die Aneignung des Wildbrets von gesund erlegten Wildschweinen verzichten, eine Aufwandsentschädigung von 150,00 EUR je Wildschwein für die Anzeige, Probennahme und Entsorgung.
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