ASP – Merkblatt zur Ausübung der Jagd/verstärkten Bejagung/Entnahme

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Landesdirektion Dresden hat mit den beiden Allgemeinverfügungen vom 13.07.2021 für die Restriktionszonen neue Anordnungen getroffen.  Bezogen auf die jagdlichen Aspekte gilt danach folgendes: im gefährdeten Gebiet wird die Jagd auf alle Tierarten erlaubt und eine verstärkte Bejagung auf Schwarzwild ausdrücklich angewiesen. Jagdausübungsberechtigte sind in ihren Revieren zur Ausübung an der Jagd und zur Mittwirkung beider Fallwildsuche verpflichtet und haben diese zu dulden, wenn sie von Dritten auf behördliche Anordnung durchgeführt wird. Drückjagden können im Einzelfall genehmigt werden. Erlegtes Wild, Wildbret und Wildschweinerzeugnisse dürfen das gefährdete Gebiet nicht verlassen. Für gesund oder krank erlegte Wildschweine sowie deren Beprobung wird für den Fall der unschädlichen Beseitigung eine Aufwandsentschädigung von 150 Euro gezahlt. Alternativ haben die Jäger die Möglichkeit, gesund erlegte Wildscheine sich anzueignen und zu verwerten. Sie erhalten in dem Fall eine Aufwandsentschädigung Höhe von 10 Euro je männlichem Wildschwein und 50 Euro je weiblichem Wildschwein. Die weiteren Anordnungen für die Schweinehalter und die Allgemeinheit finden Sie direkt in den Allgemeinverfügungen (https://www.lds.sachsen.de/bekanntmachung/?ID=17881&art_param=810)

Um für die Jägerschaft die Ausübung der Jagd in der Pufferzone, die angeordnete verstärkte Bejagung im Gefährdeten Gebiet bzw. die ggf. per Einzelfallanordnung anzuordnende Entnahme von Schwarzwild zu erleichtern, wurde ein Merkblatt zusammengestellt, das die jeweiligen Rechtsgrundlagen, die erforderlichen Legitimationen und die Dinge, die für die 3 Bereiche erlaubt sind zusammengestellt.

Wir möchten Sie bitten, diese Information im Rahmen Ihres  Wirkungsbereiches an die Zielgruppe entsprechend zu verbreiten.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Christochowitz

Dr. Sabine Christochowitz

Referatsleiterin

SMS Sachsen

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