ASP – Kadaversuchhunde


Sehr geehrte Waidgenossen!

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) lässt durch das Landestierseuchenbekämpfungszentrum Sachsen (LTBZ)  gegenwärtig ein Konzept zur Ausbildung und den Einsatz von Kadaversuchhunden (KSH) erstellen. Dies teilte die zuständige Referentin im LTBZ dem Landesjagdverband Sachsen e.V. (LJVSN) mit, der zuvor dem SMS ein detailliertes Unterstützungsangebot unterbreitet hatte. Das LTBZ teilte weiter mit, es befinde sich derzeit intensiv in der Planung und Vorbereitung der Ausbildung und des Einsatzes von KSH. Zum Zwecke der Ausbildung eigener KSH in Sachsen werde aktuell ein formelles Ausschreibungsverfahren vorbereitet. Die Teilnahme hieran sei notwendig, um von der finanziellen Unterstützung durch den Freistaat Sachsen profitieren zu können. Dabei werde es ausdrücklich begrüßt, wenn der Pool an Interessenten durch lokale Jäger in Sachsen erweitert werden könne. Die ersten Gespräche zwischen dem LJVSN und dem zuständigen Referat im LTBZ zur Klärung weiterer Detailfragen werden kurzfristig geführt.

Die Kadaversuche könnte ein neues Arbeitsfeld für unsere vierbeinigen Jagd-Kameraden sein. Sollte sich der Freistaat zum Hundeeinsatz entschließen, werden KSH-Gespanne benötigt, da die ASP uns sicherlich über längere Zeit beschäftigen wird.

Alle Hundeführer mit Interesse und entsprechenden Einsatzmöglichkeiten sind hiermit aufgerufen, sich per Mail in der Geschäftsstelle des LJVSN vormerken zu lassen. Folgende Angaben werden benötigt: Kontakt (Name, Anschrift, Telefon), Jägervereinigung, Mitgliedsnummer, Hund (Rasse, Alter). Die Kadaversuche ist nicht an eine bestimmte Rasse gebunden.


Silvio Wagner
OM Hundewesen

Veröffentlicht in Allgemeine Themen, ASP.