Wasserstoffperoxid in Jägerhand – Schreiben vom SMEKUL und Kommentar

Sehr geehrte Jägerschaft,

als Anlage stellen wir das Schreiben von Herrn Ministerialrat Scheidereit, das im Auftrag von Herrn Staatsminister  Günther bei uns Heute eingegangene Antwortschreiben, zur Verfügung und Kenntnisnahme. Wir werden das Schreiben auch auf unserer Facebook-Seite, mit unserem Kommentar, veröffentlichen

Ein Kommentar von Präsident und Vizepräsident hierzu:

Wir Jäger haben von dieser Sächsischen Landesregierung nichts Gutes zu erwarten! Erst verunglimpft uns ein verbeamteter Staatsdiener, wie der Landesforstpräsident Hempfling, in einem MDR-Interview, als Trophäenjäger und ungezügelte Wildzüchter, stellt sich offen hinter die überzogenen Forderungen von Frau Klöckner hinsichtlich der Novellierung des Bundesjagdgesetzes und dann kommt noch diese Antwort zu unserer Anfrage hinsichtlich der Freigabe von 30%tigem Wasserstoffperoxid.

Diese Landesregierung hat kein Vertrauen in die Jägerschaft Sachsens!

Wir Jäger können mit unserem Jagdschein Waffen und Munition kaufen. Damit wir das dürfen, müssen wir ein sauberes großes polizeiliches Führungszeugnis vorweisen und müssen uns seit Anfang des Jahres auch noch regelmäßig durch den Verfassungsschutz überprüfen lassen. Unsere Zuverlässigkeit steht immer wieder auf dem Prüfstand und führt bei Verlust zur Abgabe des Jagdscheins und der Waffen.

Es kommt also nicht jeder an Waffen und Muinition und das ist auch gut so!

Wir, die einen einwandfreien Leumund haben, von Polizei und Verfassungsschutz geprüft werden, Waffen und Munition kaufen können, genießen nicht das Vertrauen unserer Landesregierung für den Kauf von Wasserstoffperoxid, nicht einmal in Kleinmengen?!

Jeder Kleinunternehmer mit Gewerbeschein, kann bei Benennung eines Grundes, 30 %tiges Wasserstoffperoxid, in nahezu beliebiger Menge, kaufen und verwenden. Die angegebene Verwendung zu Desinfektionszwecken reicht hierbei schon aus.

Wenn Herr Scheidereit, in seinem Schreiben von Alternativ-Möglichkeiten spricht, ist das nicht einmal ein Feigenblatt für die Ungleichbehandlung oder auch Diskriminierung der geprüften und staatlich überwachten Jägerschaft.

Mit einem derartigen Vorgehen gewinnt die Landesregierung kein Vertrauen und keine Unterstützer bei der den anstehenden Problemen des Klimagerechten Waldumbaus und der ASP-Bekämpfung. Von einer Befriedung des Forst – Wald – Wild – Jägerkonflikts kann hier keine Rede sein.

Hoffentlich merkt der Ministerpräsident Kretschmer rechtzeitig was hier läuft!

Frank Seyring                                    Wilhelm Bernstein

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