Verdacht auf ASP bei Wildschweine in Brandenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Brandenburg erreichte uns die Nachricht, dass es den begründeten Verdacht auf einen positiven ASP-Fall bei Wildscheinen gebe. Folgende Informationen liegen dazu vor

  • ein aufgefundener Wildschweinkadaver wurde von der Landesuntersuchungsanstalt positiv auf ASP getestet.
  • bei dem Wildschwein handelt es sich um eine 2 -3 Jahre alte Bache
  • die Probe ist auf dem Weg zum Friedrich-Loeffler Institut, von dort wird für heute das Ergebnis erwartet. Nur das FLI ist in Deutschland für Feststellung zuständig
  • Der Fundort liegt ca. 5 km von der brandenburgisch-polnischen Grenze entfernt, bei Guben, also etwa 50 km von der sächsischen Grenze entfernt
  • BB wird heute die bestehenden Krisenstrukturen aufrufen

Das BMEL hat gestern Abend über Twitter die Nachricht verbreitet und für heute weitere Informationen angekündigt.

Bei einer Bestätigung wird Brandenburg jetzt die erforderlichen Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen einleiten, also insbesondere Festlegung des Gebietes, in dem die Tierseuche wirkt, Anordnung Jagdruhe etc.

Anbei eine Karte der Fundortregion

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Christochowitz

SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR SOZIALES UND GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT
Referat 24 | Allgemeine Angelegenheiten des Veterinärwesens,
Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz
Albertstraße 10 | 01097 Dresden
Tel.: +49 351 564-55240 | Fax: +49 351 564-59249
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