Situation zur ASP in Westpolen

Berlin, den 16.12.2019
Afrikanische Schweinepest in Westpolen:

Aktuelle Meldung DJV:

Neuer, grenznaher Fall der ASP in Westpolen. Diesmal nördlicher und mit 35 km Entfernung zur Grenzstadt Guben auch näher. Auch die Gebietskulisse wurde abermals angepasst. Laut FLI befindet sich die ASP in Westpolen gerade in der Phase des maximalen Wachstums.

In den nächsten Wochen muss daher mit stetig steigenden Fallzahlen sowie mit einer weiteren und vor allem schwer abzuschätzenden Ausbreitung des Geschehens gerechnet werden.

Brandenburg wird definitiv einen Zaun errichten und hat Medienberichten zu Folge damit auch schon begonnen.

In der Nähe des polnischen Ortes Trzebule wurde in einem Waldstück ein
Wildschweinkadaver gefunden. Der neue Fund liegt ca. 19 km nördlich von dem letzten Grenznahen Fund (02.12.2019). Des Weiteren ist dieser nur 35 km entfernt von der Grenzstadt Guben.

Die Zahl der an der ASP verendeten Wildschweine in Westpolen stieg bis heute auf 60 an:

  • 55 Fälle im Verwaltungsbezirk Lebus,
  • 2 Fälle im Verwaltungsbezirk Niederschlesien,
  • 3 Fälle im Verwaltungsbezirk Großpolen.

Weiterhin wurde die Gebietskulisse angepasst. Der gefährdete Bereich (rot) wurde in Richtung Osten und Süden vergrößert. Dort wurden in den letzten beiden Tagen verendete Wildschweine positiv beprobt.

           

Alte Gebietskulisse                                           Neue Gebietskulisse

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