Wahlprüfsteine 2019 zur Landtagswahl in Sachsen

Hält Ihre Partei eine Änderung des Landesjagdgesetzes für erforderlich, wenn ja, in welcher Form?
Was wollen Sie zur Stärkung der Hegegemeinschaften tun? Wie stehen Sie zu einer Verankerung im Jagdgesetz und der Anhebung in den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts? …

Hält Ihre Partei eine Änderung des Landesjagdgesetzes für erforderlich, wenn ja, in welcher Form?

Was wollen Sie zur Stärkung der Hegegemeinschaften tun? Wie stehen Sie zu einer Verankerung im Jagdgesetz und der Anhebung in den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts?

Unterstützt Ihre Partei die Herauslösung der Oberen Jagdbehörde aus dem Staatsbetrieb Sachsenforst und die Integration in die Landesdirektion Sachsen als Mittelbehörde des Freistaates, um die Unabhängigkeit und Rechtssicherheit in Verwaltungsabläufen zu garantieren?

Werden Sie bezüglich Abschussplänen und anderen, das Wild betreffenden Entscheidungen künftig wieder das “Einvernehmen” statt bisher nur das “Benehmen” mit den Hegegemeinschaften gesetzlich festschreiben?

Was werden Sie tun, um Jagdzeiten und Jagdmethoden den biologischen Grundbedürfnissen des Wildes anzupassen?

Was werden Sie tun, um revierübergreifende Wildbewirtschaftungs-konzepte zu etablieren sowie Wildäsungsflächen, Wildruhezonen und Winterfütterungen zu befürworten und gesetzlich zu verankern?

Wie stehen Sie zu einer landesweiten Wildschadensausgleichskasse analog zu dem Modell Mecklenburg–Vorpommern?

Müssen Landwirte die Monokulturen an Mais, Raps etc. zur Energiegewinnung anpflanzen, bei der Wildschadenregulierung anders betrachtet werden als bei der Lebensmittelerzeugung?

Durch den Wolf bilden sich immer stärkere Schwarzwildrotten, die entsprechend höhere ersatzpflichtige Wildschäden verursachen. Welche Möglichkeiten zur finanziellen Entschädigung der Jagdpächter sehen Sie?

Die gegenwärtige Regelung, 6 Stücke (weiblich) einer Wildart, auch ohne Abschussplan innerhalb einer Planperiode zu erlegen, verhindert Wanderbewegungen des Wildes und den Genaustausch zwischen verschiedenen Wildvorkommen.

Werden Sie das „Trittsteinprinzip“ fördern?

Werden Sie diese Regelung abschaffen?

Wie stehen Sie zur Vernetzung von Lebensräumen der Schalenwildarten: Rot-, Dam- und Muffelwild?

Welche Auffassung hat Ihre Partei zum Einsatz von Fallen bei der Prädatorenbejagung und Eindämmung invasiver Arten sowie zur Reduktion der Schwarzwildbestände?

Wie steht Ihre Partei zum Wolf?

Einer Begrenzung der Wolfspopulation?

Der Entnahme von Problemwölfen und wolfsfreien Zonen und der geregelten Bejagung in dicht besiedelten Gebieten?

Welche Rolle soll der Jäger nach Ihrer Auffassung einnehmen?

Wie wollen Sie die Akzeptanz von Entscheidungen zur Entnahme absichern?

Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, wenn Jäger letale Entnahmen vornehmen müssen und wie werden diese dann juristisch begleitet?

Wie sehen Sie den verstärkten Einsatz von Technik (Schallminderer, Nachtsicht- und Nachtzieltechnik bei der zu verschärfenden Schwarzwildbejagung?

Welche Position nimmt Ihre Partei bei der Verbotsdiskussion bleihaltiger Jagdmunition ein?

Wie steht Ihre Partei zu den vom Staatsbetrieb Sachsenforst alljährlich ausgeschriebenen „Drückjagdtourismus“ zu Großjagden mit über 100 Jägern und mehr als 60 jagenden Hunden?

Bitte nennen sie uns fünf Gründe, warum Jäger Ihre Partei/Ihre Kandidaten wählen sollten.

Bitte kennzeichnen Sie die Positionen, die Ihre Partei mit in Ihr Wahlprogramm aufnehmen will bzw. bei den möglichen Übernahmen von Regierungsverantwortung mit in den Koalitionsvertrag mit aufnehmen würde.

Landesjagdverband Sachsen e.V.