Vogtländischer JV Oelsnitz

Vogtländischer Jagdverband Oelsnitz e. V.

Vorsitzender:
Andreas Porkert
Muckenmühlenweg 24   
08626 Adorf OT Freiberg 

Telefon: 01629440592
E-Mail: andreasporkert@web.de

Aktuelle Mitteilungen:

Neuwahlen beim Vogtl. Jagdverband Oelsnitz e.V.

Am 01. April hat der Vorstand des Vereines auf der Grundlage der Satzung zur Jahreshaupversammlung und damit verbunden, zu Neuwahlen des Vorstandes eingeladen.

Coronabedingt, die erste Zusammenkunft des Vereines seit fast 2 Jahren. Die Verasmmlung war gut besucht und viele Jäger waren froh sich überhaupt wiedermal zu treffen. Nach einer zünftigen Eröffnung der Beratung durch die Klingenthaler Jagdhornbläser, welche erstmal die Strecke des vergangenen Jagdjahres verbliesen, wurde die Tagesornung bestätigt.

Durch den Vorsitzenden wurde als Gast das Präsidiumsmitglied des sächsischen Landesjadverbandes Herr Kay Rotter begrüßt.

Nach Stärkung durch ein gemeinschaftliches Abendessen, erfogte die Rechenschaftslegung des Vorstandes. Der Rückblick auf das vergangene Jagdjahr machte deutlich, daß es für alle Vereine schwierig war, ein interressantes Vereinsleben auf die Beine zu stellen.

Auf Grund von Corona mußten geplante Veranstaltungen abgesagt werden, größere Jagden fanden erstmal nicht statt und die Jägerschaft war froh, daß die Jagdausübung überhaupt möglich war. Der Verein besteht gegenwärtig aus 93 Mitgliedern, wovon  63 über E-Mail Anschriften erreichbar sind. das hat sehr geholfen den Verein zusammenzuhalten, die Mitglieder bei aktuellen Ereignissen und Festlegungen, zu informieren und dazu noch Postgebühren in Größenordnung einzusparen.

Die stattgefundene Vorstandssitzung Anfang März wurde genutzt, um die Landesvorstandssitzung auszuwerten und Schlußfolgerungen für die weitere Arbeit abzuleiten.

Im Rechenschaftsbericht wurde hervorgehoben,daß auch von Seiten des Landesjagdverbandes, eine spürbar verbesserte Arbeit geleistet wurde. Besondersmgelobt  wurde die Qualität unserer Zeitschrift der Sachsenjäger und der Einsatz unserer Präsidiumsmitglieder als Interressenvertreter der Jägerschaft, bis in die Landesregierung.Problematisch und kritisch, wurde die Arbeit des DJV eingeschätzt.

Seit Weggang von Hartwig Fischer als Präsident, sind für die einzelnen Mitglieder, keine großen Aktivitäten zu erkennen und spürbar.

Zur Arbeit im Verein und zu jagdlichen Problemen wurde eingeschätzt, das auch im Vogtland in den letzten Wochen und Monaten, die Bilder auf den Wildkameras sich häufen, wo an den Kirrplätzen auch bei Tageslicht der Wolf auftaucht. Von unseren Jägern gibt es kein Verständnis, daß staatlicherseits der Tierschutz nur einseitig auf den Wolf zutrifft und für Nutztiere oder auch bei Wildtieren wie beispielsweise beim Muffelwild, keine Anwendung findet. Länder wie Schweden und Finnland ,zeigen uns doch deutlich, wie notwendig es ist, den Wolf zu bejagen und trotzdem nicht auszurotten. Im Mittelpunkt der Versammlung und Diskussion standen aber auch solche Fragen wie und durch welche Maßnahmen Rehkitze vor dem Mähtod der Erntemaschinen gerettet werden können. Auf der Grundlage einer Initiative duch das Hof-Gut in Eichigt werden für die zu mähenden Flächen, Blinklichter mit einer einstellbaren Akustik angeschafft und kostenlos für die Jäger bereitgestellt, welche übernacht auf die am Morgen zu mähenden Flächen verteilt werden. Dem ging eine Erfassung aller Jagdpächter für die jeweiligen Gemarktungen voraus, um den notwendigen Kontakt herzustellen.

Im Jagdhundewesen wurde deutlich herausgearbeitet, daß trotz verstärkten Einsatz von Wärmebildkameras, welche auch für Nachsuchen angewendet werden, eine genügende Anzahl gut ausgebildeter Jagdhunde vorallen für die Schweissarbeit vorhanden sein muß.

Für das 2. Halbjahr ist eine weitere Versammlung geplant, um gemeinsam mit dem Veterinäramt Probleme im Zusammenhang mit der afrikanische Schweinepest zu diskutieren. Fragen wie. was hat der Jäger bei verendeten im Jagdgebiet gefundenen Schweinen zu beachten. Wer ist wie zu verständigen. Wie erfolgt der Transport zu LÜV. Besonderheiten bei Unfallschwarzwild.

Vor Beginn der Erntejagden sowie den herbstlichen Ansitz- Drückjagden ,sollte nochmals ein Schießen auf den laufenden Keiler organisiert werden. Kritik gab es in diesen Zusammenhang von einigen Jägern über die gegenwärtige ungenügende Bereitstellung von Jagdmunition in den Jagdausstattern. Da wird die Frage aufgeworfen, wie vereinbart sich das mit einer erhöhten Bejagung des Schwarzwildes, wegen der afrikanischen Schweinepest. Können wir uns unter diesen Umständen überhaupt noch ein jagdliches Schießen leisten?

In der Diskussion gab es den Hinweis,daß in einigen Jagdgebieten verendete b.z.w. verhaltensgestörte Füchse angetoffen wurden. Untersuchungsbefunde bestätigten den Ausbruch der Staupe.

Allen Jägerinnen und Jägern wurde für die geleistete Arbeit der Dank ausgesprochen. Der Vorstand wurde für das vergangene Jahr durch Beschluß der Versammlung entlastet.

Für besondere Einsatzbereitschaft und Aktivitäten im Jagdhundewesen wurde die Jägerin Hella Funke sowie die Jäger Andre Ittner und Klaus Heinrich mit einem Präsent geehrt.

Der Jäger Jonathan Kaiser erhielt die Treuenadel des DJV für 25 jährige Mitgliedschaft.

Mit einen Ehrengeschenk des Vereins sowie des Landesjadverbandes Sachsen wurde der Vorsitzende Werner Wunderlich der aus dem Vorstand ausgeschieden ist,  überrascht und geehrt. Er ist Gründungsmitglied des Vereins und Stand in den letzten 17 Jahren als 1. Vorsitzender an der Spitze.

Der neu einstimmig gewählte Vorstand des Vereines setzt sich aus nachfolgenden Personen zusammen:

Andreas        Porkert         1.Vorsitzender

Frank            Schulze          2. Vorsitzender

Ingrid           Schönweiß      Schatzmeisterin

Gerald           Höfer             Hegeringleiter

Frieder          Wunderlich     jagdliches Brauchtum

Andre            Ittner             Jagdhundewesen

Udo               Wahlich          Schießobmann

Stefen            Huster           Schalenwildobmann

Kerstin           Zimmer           Öffentlichkeitsarbeit

Allen Jägerinnen und Jägern herzlichen Glückwunsch zur Wahl in den Vorstand

Zum Abschluß der Versammlung, wurde allen Jägern für das bevorstehende Jagdjahr viel Erfog und Weidmannsheil gewünscht.

W. Wunderlich

Der Vogtl. Jagdverband Oeslnitz stellt sich vor

Der Vogtl. JV Oelsnitz e. V. wurde 1990 gegründet. Er ist einer der vier selbständigen vogtländischen Jagdverbände und zugleich Interessenvertreter der Jäger, Falkner, Jagdhundeführer, Raubzeugfänger und Jagdhornbläser im Vogtlandkreis. Der Verein besteht gegenwärtig aus etwa 100 Mitgliedern.

Einen Schwerpunkt der Arbeit sehen wir in der Pflege und Förderung aller Zweige des Jagdwesens:

– jagdliche Aus- und Weiterbildung
– Förderung des jagdlichen Brauchtums
– der Öffentlichkeitsarbeit
– des jagdliches Schießens
– des Jagdgebrauchshundewesens
– und eines geselligens Vereinslebens

Der Verein bemüht sich, für alle intererssierten Jäger und vor allem Jungjäger, welche erfolgreich ihre Jägerprüfung abgeschlossen haben, praktische Jagdmöglichkeiten zu schaffen. Er unterhält Verbindungen zu Grundschulen im Einzugsbereich, um deren Schüler mit Wald, Jagd und Naturschutz vertraut zu machen. Zur Pflege des jagdlichen Brauchtums unterhält er zusammen mit dem Obervogtländischen Jagdverband Klingenthal eine Jagdhornbläsergruppe, die vor allem im kulturellen Leben der beiden Vereine und in der Öffentlichkeitsarbeit in Erscheinung tritt.

Der vogtl. JV Oelsnitz e. V. ist in drei Hegeringe unterteilt, welche auf der Grundlage des Sächsischen Landesjagdgesetzes insbesondere die Wildarten Rot-, Schwarz- und Rehwild, Wildenten sowie Raubwild und Raubzeug hegen und bejagen.

Veröffentlicht in Landesjagdverband Sachsen e. V., Vogtländischer JV Oelsnitz.