JV Dresden

Jagdverband Dresden e. V.

Vorsitzender:
Dirk Höppner
Käthe-Kollwitz-Straße 21
01477 Arnsdorf
Tel./Fax: 035200 24687
E-Mail: vorstand@jagdverband-dresden.de

Zur Website des JV Dresden: www.jagdverband-dresden.de

Mitteilungen des Jagdverbandes Dresden

 

Klotzscher Waldfest am 1. September 2018

Klotzscher Waldfest

Der Dresdner Jagdverband e. V. ist mit seinem Pavillon, der Jagdhundestaffel, den Falknern und den Langebrücker Jagdhornbläsern auf dem Klotzscher Waldfest vertreten.

Organisiert wurde unsere Teilnahme vom Andrzej Kysztofinski.

Der Klotzscher Verein e.V. bietet an diesem Nachmittag ein buntes Programm für Groß und Klein.

Z. B. mit der Vorführung der Rettungshundestaffel, Kinderprogramm “Die Goldene Gans”, Bastelangebote für Kinder und vieles mehr.

Flyer Klotzscher Waldfest


Hegering Moritzburg und Umgebung

Die 23. HEGERINGFAHRT führte uns vom 25. bis 28. Mai 2017 nach Polen in die Woiwodschaft Lublin

Unsere Reise führte uns in den Nationalpark Polesie (poln. Polski Park Narodowy) in die Woiwodschaft Lublin, nahe der ukrainischen Grenze. Der Nationalpark liegt im westlichen Teil der historischen Landschaft Polesie.
Die Landschaft ist geprägt durch die Ausläufer der Tundra oder Waldtundra und ein Großteil des flachen Parkgebietes wird durch die niederen Karbonattorfmoore wie den Bubnow-Sumpf, den Staw-Sumpf und einen Teil des Orlowski-Torfmoores bestimmt.

47,2 km² der Nationalparkfläche bestehen aus Wasser und 20,9 km² aus Ödland, so dass weite Bereiche des Nationalparks nicht erschlossen und schwer zu besuchen sind. Im Jahr 2002 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Es gibt viele einzigartige und seltene Vertreter der Tierwelt in diesem Reservat, wie die Moorente, den Bartkauz, den Schreiadler und den Seggenrohrsänger, um nur einige zu nennen.
Von den sechs Reptilienarten verdient die Sumpfschildkröte besondere Beachtung, die hier eines ihrer größten Standorte in Europa hat.
Von den 35 Säugetierarten müssen folgende erwähnt werden, die Birkenmaus, die Rauhaarfledermaus, das Hermelin, der Fischotter, der Elch, der Wolf und der vor kurzem wieder ausgewilderte Biber.

Wir wollten durch diese Reise das Land als auch die Flora und Fauna kennen lernen und somit unser Allgemeinwissen bereichern.

Am Tag der Anreise (Do. 25.05.) – die Abreise erfolgte als zentraler Start ab Bushof Kretzschmar in Kalkreuth, die Abfahrtszeit wurde auf 06.00 Uhr festgesetzt, um die entsprechen Lenk- und Ruhezeiten für den Busfahrer einzuhalten – beabsichtigten wir in den späten Nachmittagstunden, gegen 18.00 Uhr, unsere Zimmer im Hotel „Drob“ in Urszulin zu beziehen, aber es kam anders.
Auf dem Anreiseweg genossen wir uns am Mittag einen „Moselweinfrühschoppen“ mit einem kleinen „Bockwurstimbiss“. Doch dann kam der berühmte Stau und die gewünschte Ankunftszeit rückte in weite Ferne, aber die Stimmung blieb gut.
Mit reichlich 3 Stunden Verspätung trafen wir gegen 20.50 Uhr im Hotel ein und konnten noch unser „Einheitsgedeck“ – Schnitzel mit Beilage munden lassen.

Am zweiten Tag unternahmen wir nach dem Frühstück (08.00 bis 09.00 Uhr) am Vormittag einen Ausflug zum Schutzzentrum für Sumpfschildkröten in Urszulin.
Ab 10.00 Uhr begann dann der besagte Museumsbesuch, wo wir umfangreiche Ausführungen vom Mitarbeiter des Naturschutzreservates zur Aufzucht und Auswilderung bekamen.
Anschließend starteten wir gegen 12.00 Uhr zu einer Kaffeepause mit hausgebackenem Kuchen – Danke an die „Kuchenbäckerinnen“!!!
Ab 13.30 Uhr fuhren wir gemeinsam mit dem Bus in das Dorf Pieszowola, um in einem Reservat vielfältige Beobachtungen an Tier- und Pflanzenwelt vorzunehmen.
Zu Anblick bekamen wir Fischadler, Seeadler, Silberreiher und mehrere Entenarten und zahlreiche Eidechsen.
Ab 17.00 Uhr fand dann ein gemeinsamer Nachmittag mit gegrilltem Wildschwein unter freien Himmel statt, organisiert durch polnische Jäger – und es war ein „Schmaus“! besonderer Art. Nochmals Danke dafür, auch was die Reiseleitung betrifft.
Gegen 20.00 Uhr erfolgte dann die Rückfahrt zum Hotel.

Am dritten Tag unternahmen wir nach dem Frühstück (08.00 bis 09.00 Uhr) erneut eine Ausfahrt mit dem Bus zu einem Naturpfad mit Wald und Sümpfen. Es war ein richtiges Sumpfgebiet, denn unser passionierter „Sumpfkenner“ zeigte uns nachdrücklich, wie es aussieht, wenn eine ca. 4 m lange Stange im Sumpf versinkt.
Aber den Höhepunkt bildete eine „besondere Einlage“, denn für besonders mutige „Mitstreiter“ hatte sich der „Sumpfkenner“ eine Fußrunde durch das Moor ausgedacht und es ging hoch her, denn einige „Mutige“ standen bis fast an die Knie im Moor und einige mussten nach Sturz auch wieder auf die Beine gebracht werden – aber es gab keine Verluste.!!!
Gegen 12.00 Uhr erfolgte die Rückfahrt zum Hotel mit anschließendem Mittagessen.
Nach dem Mittag besuchten wir dann je eine kathol. und eine orthod. Kirche in Wlodawa und anschließend die Grenze EU zu Weißrussland.
Bei dieser Gelegenheit – in der Nähe des Flusses Bug – erfolgte noch einmal eine „Moselwein“ Verkostung.
Gegen 18.00 Uhr erfolgte dann Rückfahrt zum Hotel und gegen 19.00 Uhr wieder ein gemeinsames Abendessen im Hotel a la carte mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Am vierten Tag nach dem Frühstück erfolgte gegen 08.00 Uhr die Heimreise, wo uns auf polnischem Gebiet wiederum ein Stau erwischte, aber wir mit vielen neuen Eindrücken gegen 21.00 Uhr unser Ausgangsziel erreichten.

An allen Tagen unserer Reise sorgten die Mitglieder der Bläsergruppe in unterschiedlichen Situationen für besondere Atmosphäre.

Besonderen Dank wird Weidgenossen Günter Kurzreuter und seiner Ehefrau Heidrun ausgesprochen, der die Vorplanung als auch den Reiseablauf vor Ort abgeklärt und besprochen hat.

Mit freundlichen Grüßen und einem kräftigen Weidmannsheil
als Mitorganisator

Reinhard Hahmann

6. Königswalder Forst- und Weinfest

Das diesjährige Königswalder Forst- & Weinfest fand am Samstag, den 3. September statt. Das seit einigen Jahren etablierte Stadteilfest in Dresden Klotzsche, knüpfte nahtlos an die Tradition der Waldfeste im ehemals vorstädtischen Kurort Klotzsche – Königswald, heute Stadtteil von Dresden, an. Im Rahmen des allgemeinen Mottos dieser Veranstaltung – „Kultur und Natur“ – war einer der Schwerpunkt dieses Forstfestes 2016 das Thema Jagd, woran sehr eindrucksvoll die „fliegenden Wildschweine“ über dem Hof der Försterei Nesselgrundweg erinnerten. Die – in Form von Skulpturen aus halbtransparenten Stoffbahnen – über den Besuchern des Festes schwebten. Für die jagdlichen Akzente auf dem Boden sorgten die Weidgenossen vom Hegering Röderaue, mit Unterstützung des KJV Dresden und der Geschäftsstelle des LJVSN sowie des Sachsenforstes. Ein kleiner Info- und Bastelstand, mit dem der Klotzscher Jäger A. Krysztofinski das Thema „Jagen in der Vorstadt und in der Heide“ den jüngsten Besuchern, wie schon in den Festen/ Veranstaltungen zuvor nahebrachte, wurde diesmal um einen Infostand mit zahlreichen Exponaten und viel Anschauungsmaterial erweitert. Weidgenosse Peter Roßberg und seine Kollegen vom Hegering Röderaue, die diesen Stand betreuten, konnten viele interessante Gespräche mit Dresdnern über das Thema Jagd und Naturschutz führen. Ein echter Publikumsmagnet waren natürlich die Falkner – Weidgenosse Gerd Hagendorf und Dieter Zenker präsentierten ihre Sakerfalken, die von den Besuchern aller Altersklassen und beider Geschlechter regelrecht belagert wurden. Auf der Bühne präsentierten die Weidgenossen Reinhard Hahmann und Eberhard Gommlich die Jagdhunde des Kreisjagdverbandes Dresden e.V., was mit großem Interesse von den Besuchern verfolgt wurde. Der „Jagdstand“ bot den jüngsten Besuchern die Möglichkeit zum Mitmachen, selbst aktiv zu werden. Als äußerst attraktiv hat sich das „Bogenschießen mal anders“ erwiesen, bei dem die Kinder – und Ihre Eltern – zuerst lernen konnten wie aus den Haselnussstöcken Pfeile und Bögen „fachgerecht“ gebaut werden, um diese dann gleich beim Schießen auf die „stehende Keiler“ Scheibe auszuprobieren. Der mit den Mitgliedern des Hegeringes befreundete Hobbybogenbauer – Karsten Prauße – der diesen Teil des Standes betreute, konnte den Ansturm der Interessierten, die Schlange standen, kaum bewältigen. Kinder mit der Veranlagung und Ader für das Künstlerische, hatten die Möglichkeit kleine Tierskulpturen aus Modellierwachs zu kneten. Während sich die Kleinen mit viel Hingabe dem Basteln von Hasen, Füchsen und Wildschweinen beschäftigten, konnten ihre Eltern einem Korbmacher über die Schulter schauen, der zeigte, wie aus Weideruten Hundekörbe jeder Größe geflochten werden .
Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass das 6. Königswalder Forst- & Weinfest, mit über 5000 Besuchern, als eine wirklich gelungene Veranstaltung – auch für die Jagd und die Jäger – betrachtet werden kann. Der Dank gilt vor allem den Organisatoren, dem Klotzscher Verein e.V., die mit großem Engagement zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, so dass es sich lohnt auch in der Zukunft derartige Veranstaltungen/Feste zu organisieren und durchzuführen.

Andrzej Krysztofinski & Peter Roßberg

Den gesamten Artikel mit Bildern finden sie hier.

Forst- und Weinfest am Sonntag, 3. September 2016 in Dresden-Klotzsche, Bereich Staatsbetrieb Sachsenforst

Abschlussgruppenfoto der beteiligten Hundeführer. Foto: Reinhard Hahmann

Im Rahmen des 6. Forst- und Waldfestes beteiligten sich 14 Hundeführer mit 18 Hunden der AG Jagdhundewesen des Jagdverbandes Dresden e. V. an der kulturellen Umrahmung. In einem ca. 50 Minuten dauernden Programm wurden zunächst einige Hunderassen und ihre Einsatzgebiete vorgestellt. Anschließend wurde die Leistungsfähigkeit im Gehorsam und im Apportieren von Haar- und Federwild demonstriert.
Zum Abschluss stellten sich alle Beteiligten einem Gruppenfoto.

Reinhard Hahmann
Obmann

22. Hegeringfahrt des HR Moritzburg und Umgebung

Kahnfahrt im Spreewald (Foto: Reinhard Hahmann)2015

Unsere diesjährige Hegeringfahrt führte uns vom 10. bis 12. Juni 2016 in den Spreewald, in eine historische Kulturlandschaft im Südosten des Bundeslandes Brandenburg mit eigenartiger und vielfältiger Flora und Fauna. Wir wollten durch diese Reise das Land, die Menschen mit ihrer Lebensweise im Land- und Flussverzweigungsleben als auch die Flora und Fauna kennen lernen und somit unser Allgemeinwissen bereichern.
Am 10. Juni startete die „Lumpensammlerrunde“ mit dem Reisebusunternehmen Kretzschmar bereits ab 07.30 Uhr ab Radeburg über die Dörfer des Gemeindeverbandes Moritzburg und endete ca. 8.50 Uhr auf der AB-Raststätte Thiendorf mit 38 Personen an Bord. Unsere Busfahrt führte über die Autobahn Richtung Berlin bis Kreuz Cottbus bis Abfahrt Vetschau.
Gut vorgeplant, erreichten wir gegen 11.00 Uhr unser erstes Zwischenziel, den Parkbereich der Slawenburg in der Nähe unseres späteren Reisezieles Ort Raddusch.
Beim ersten geplanten Zwischenstopp genossen alle Teilnehmer einen gelungenen „Bockwurstimbiss“ mit „Moselweinfrühschoppen“ bis gegen 13.00 Uhr.
Dann ging unsere Reise weiter und gegen 14.00 Uhr erwartete uns eine Werksführung in der „Spreewaldkonserve Rabe“ – mit Gurkenverkostung.
Ein sehr gelungener Auftakt und so manche Konserve fand seinen neuen Besitzer.
Nach dieser Werksführung erfolgte die Weiterfahrt zum gebuchten Hotel „Radduscher Hafen“ in Raddusch und gleich nach dem Eintreffen begrüßte unser Team durch die zu unserer Reisegruppe gehörenden Parforcehornbläser das Hotelteam mit einigen Jagdliedern. Nach dem Zimmerbezug erfolgte im Anschluss ein gemeinsames gemütliches Kaffeetrinken

Bereits an diesem ersten Tag erfolgte nach dem Abendessen mit Grillbuffet ein unterhaltsames Folkloreprogramm, wo uns in einem einstündigen Programm zahlreiche Einblicke in die Lebenskultur durch Tracht, Wort und Liedgut vermittelt wurden.
Am zweiten Tag unternahmen wir nach dem Frühstück bis zum Mittag eine gemeinsame Kremserfahrt durch die weitreichende Fluss- und Wiesenlandschaft.
Die Kremserfahrt endete im Hotel und mit einem deftigen Kesselgulasch zum Mittagsschmaus und rundete den ersten Tagesabschnitt ab. Am Nachmittag bestiegen wir gegen 14.00 Uhr unsere angemieteten Kähne zur gemeinsamen zweistündigen Kahnfahrt im weitverzweigten Flussnetz von Raddusch, denn die Anlagestelle befand sich unmittelbar am Hotelgelände.

Und es war viel Neues zu sehen, als das bisher Bekannte in Lübben und Lübbenau.
Und nun begann sie, eine sehr gelungene Kahnfahrt, denn unsere zwei bestellten Kahnfahrer – selbst heimische Jungs und gleichzeitig auch Jäger – wussten uns sehr viel über die Flora und Fauna, Besonderheiten zum Naturschutz und zu bevorzugten Jagdmethoden mit Wildbretbergung in der wasserreichen Gegend zu vermitteln, einschließlich der Besichtigung einiger Biberburgen.
Nach der Kahnfahrt erfolgte wiederum ein gemeinsames Kaffeetrinken im Hotel mit anschließendem geselligen Beisammensein, wo es sich unsere Bläsergruppe nicht nehmen ließ, um nochmals einige Jagdsignale zum Besten zu geben.
Nach dem Abendbrot – als Schlachteplatte – genossen wir noch einmal ein gemütliches Beisammensein bei Bier, Schnaps und Wein.
Für den gelungenen Hotelaufenthalt bedankten wir uns bei der Hotelverwaltung mit einem Gastgeschenk und trugen uns gleichzeitig ins Gästebuch ein.
Am Tag der Heimreise besuchten wir noch nach dem Frühstück den hoteleigenen Hofladen und traten anschließend mit einigen „spreewaldeigenen Artikeln“ mit guter Stimmung die Heimreise an.
Gedankt sei allen Mitgliedern der Reisegruppe, die durch ihr diszipliniertes Verhalten wesentlich zum guten Gelingen der Reisegestaltung beigetragen haben.
Dank geht auch an die Sponsoren, insbesondere dem Jagdverband Dresden e. V., durch deren Unterstützung diese derartige preisgünstige Weiterbildungsreise ermöglicht wurde.
Möge diese Hegeringreise noch einige Zeit in positiver Erinnerung bleiben und gleichzeitig auch den einen oder anderen „Weidmann und Jagdfreund“ innerlich bestärken weiterhin für den Hegering positive Akzente zu setzten und auch zukünftig den geplanten Hegeringfahrten die Treue zu halten.
Bis zu den nächsten „Hegeringfahrten“ im Jahr 2017 / 2018 nach ???

Weidmannsheil

Reinhard Hahmann