Hörnerklang, prachtvolle Hunde und kräftige Männerstimmen – Eine perfekte Mischung

So ähnlich beschrieb die Torgauer Zeitung das Landesbläsertreffen der sächsischen Jagdhornbläser 2011 im Hauptgestüt Graditz. Und so war es auch. Insgesamt 19 Jagdhornbläsergruppen mit 190 Jagdhornbläsern aus ganz Sachsen trafen sich am 14. Mai 2011 vor der traumhaften Kulisse des Gestüts in der Nähe von Torgau.

Um 9:30 Uhr begrüßte Knut Falkenberg, Präsident des Landesjagdverbandes, die Gäste herzlich und versprach den bereits morgens zahlreich erschienen Zuhörern einen Ohrenschmaus mit Gänsehautgarantie. Nach dem auch Hausherr und Gestütsleiter Steffen Bothendorf die Gäste begrüßt hatte und dabei auf die Verbindung von Pferdezucht und Jagd eingegangen war, begann das Treffen mit dem gemeinsamen Signal „Begrüßung“ – Gänsehaut. Die 200 Plätze vor der Bühne waren bereits voll besetzt und einige Zuhörer verließen den ganzen Tag nicht ihren Stuhl. Insgesamt konnten über den Tag etwa 800 Besucher begrüßt werden.

Die Jagdhornbläsergruppen stellten sich in kurzen Programmen dem begeisterten Publikum selbst vor. Es begann die Jagdhornbläsergruppe Falkenstruth. Ebenfalls aus der Region war die Jagdhornbläsergruppe „Weidmannsheil“ aus Mehderitzsch dabei. Gegen Mittag bereicherte ein Auftritt des Torgauer Männerchores die Veranstaltung. Den absoluten Höhepunkt bildete schließlich am Nachmittag das große gemeinsame Abschlusskonzert aller beteiligten Jagdhornbläser. Es fällt schwer an dieser Stelle besondere Höhepunkte heraus zu stellen. Da gab es die Freiberger, die sich in diesem Rahmen erstmals und überzeugend präsentierten. Da gab es die drei Kinder- und Jugendgruppen „Herbert Dießner Bockwen“, „Geierswalde“ und „Hainicher“, die den Großen in nichts nachstanden und das Publikum ganz individuell begeisterten und und und … . Viel Beifall der Besucher war der verdiente Lohn für einen gelungenen Tag und die Leistung unserer Jagdhornbläser.

Im Rahmen des Treffens wurde außerdem eine Schau des Vereins Deutsch-Kurzhaar Klub Sachsen e. V. durchgeführt. Knut Falkenberg nutzte mit tatkräftiger Unterstützung durch die Jagdhornbläsergruppe „Herbert Dießner Bockwen“ und Dieter Gäbler, unseren Obmann für Naturschutz, die Gelegenheit für die Spendenaktion des Landesjagdverbandes „Eichen für Walda“ zu werben. Insgesamt kamen stolze 370,20 Euro zusammen.

Für das leibliche Wohl sorgten Anbieter der Region. Auch Schmackhaftes vom Wild war dabei. Die Kreativwerkstatt „Steckenpferd“ aus Elsteraue, die HSM Herman Schmidt Metallblasinstrumentenbau aus Klingenthal, die Natur- und Jagdmotivstickerei Erhardt aus Rebesgrün sowie die Walderlebnisscheune Taura des Staatsbetriebes Sachsenforst zogen mit ihren Ständen viele Besucher an.

Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem durch die Stadt Torgau und das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Letzteres stellte Mittel aus der Jagdabgabe bereit.

Abschließend sei nochmals allen Organisatoren, insbesondere auch Arnold Mantz und den Mitgliedern des Jagdverbandes Torgau, für die sehr gute Vorbereitung gedankt.

Die Sachsenjäger

Eröffnung

Großenhainer Jagdhornbläser- nicht nur ein Ohrenschmaus

Kindergruppe Geierswalde- klein aber oho

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