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21. Ostdeutsches Vergleichsschießen 2017

Gruppenbild

Am 05. August 2017 fand auf dem Schießstand des Polizeischützenvereins Grimmen 1990 e.V. in Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Vergleichsschießen der neuen Bundesländer statt.
Insgesamt 123 Teilnehmer aus Mecklenburg, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen (23) gingen an den Start. Das Wetter spielte ausgezeichnet mit, hatte es doch die Tage zuvor reichlich Niederschlag gegeben.
Der LJV M-V und das Team des PSV Grimmen, unter der Leitung des Landesschießobmann Uwe de Lahr, haben für die Vorbereitung, die Organisation und die Durchführung des Wettkampfes ein großes Dankeschön verdient. Geschossen wurde in der Zeit von 8:00 bis 18:15 Uhr und der Zeitplan wurde ohne Verzögerungen eingehalten.

In der Einzelwertung bei den Damen im Kombinierten Schießen siegte Silvia Knels mit deutlichem Vorsprung. Ostdeutscher Meister im Kurzwaffenschießen wurde Dr. Michael Kinscher. Beide haben damit ihre Titel vom Jahr 2016 erfolgreich verteidigt.

Die Damenmannschaft, bestehend aus den Schützinnen Silvia Knels, Christiane Barth, Kerstin Gems und Beate Mitmeier, stieg bei der Siegerehrung auf das oberste Treppchen und unsere Damen erhielten die Goldmedaille, wie auch schon im Vorjahr.

Bei der Mannschaftswertung Kurzwaffe kamen die Weidgenossen Dr. Michael Kinscher, Ingo Sprebitz, Jost Wittwer, Volker Tautorus und Klaus Richter auf den 2. Platz.

Damen Einzelwertung
Kurzwaffe Mannschaftswertung
Damen Mannschaftswertung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihren Einsatz.

Die vollständigen Ergebnislisten sind hier zu finden.
Kombination – Altersklasse
Einzel – Altersklasse
Damen – Einzel
Damen – Mannschaft
Büchse – Gesamt
Einzel – Gesamt
Flinte – Gesamt
Kurzwaffe – Gesamt
Kurzwaffe – Mannschaft Gesamt
Mannschaft – Gesamt
Junioren – Einzel
Junioren – Mannschaft
Offene Klasse – Einzel
Offene Klasse – Mannschaft
Senioren- Einzel

Das Ostdeutsche Vergleichsschießen wurde durch Mittel aus der Jagdabgabe des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Landesschießobmann
Jörg Teichmann

Egon-Jänicke-Parcours 2017

Am 8. Juli 2017 fand der Egon-Jänicke-Parcours in Glesien statt.

EJP 2017 Sieger
EJP 2017 Stand I
EJP 2017 Stand II
EJP 2017Stand III
EJP 2017 Stand VI
EJP 2017 Stand V

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landesschießobmann
Jörg Teichmann

Landesmeisterschaft Jagdliches Schießen 2017

Landesmeisterschaft Jagdliches Schießen 2017

Am 17. Juni 2017 war es wieder so weit: Auf dem Schießstand des SJSV Großdobritz traten Schützinnen und Schützen aus ganz Sachsen an, um die Besten des Landesjagdverbandes zu ermitteln. Die Landesmeisterschaft gehört für die Jagdschützen zu den Saisonhöhepunkten i m Jagdlichen Schießen. Bei anfangs etwas windigem Wetter legten sich insgesamt 53 Schützinnen und Schützen ins Zeug und versuchten möglichst viele der 350 möglichen Punkte zu erreichen.

Insgesamt starteten neun Mannschaften aus acht verschiedenen Jägervereinigungen des LJVSN. Am Ende des Tages konnte Dr. Michael Kinscher vom Jagdverband Dresden das beste Ergebnis erzielen. Er siegte mit 315 Punkten in der Kombination und ist somit Landesmeister 2017. Auf Platz 2 landete Helge Rübartsch (Jagdverband Weißeritzkreis) mit 306 Punkten vor Mathias Rößler (Jagdverband Muldental), der mit 305 Punkten den 3. Platz erreichte.

Den Titel in der Alters- und Seniorenklasse holte sich Ingo Sprebitz vom Jagdverband Delitzsch mit 302 Punkten. Mit 236 Punkten wurde Tom Göbel (JV Freiberg) Sieger bei den Junioren. Bei den Damen reichten Sylvia Knels (JV Delitzsch) 304 Punkte für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Sieger in der Mannschaftswertung im Langwaffenschießen wurde die Mannschaft des JV Delitzsch mit 1206 Punkte vor der Mannschaft aus dem Muldental (1179 Punkte) und der Mannschaft Dresden I (1153 Punkte).
Den Titel „Bester Flintenschütze“ trägt für das nächste Jahr Ralf Schnabel (JV Dresden), der 140 von 150 möglichen Punkten erzielte. Bester Büchsenschütze wurde Ingo Sprebitz (JV Delitzsch). Mit 187 lag er an diesem Tag nur knapp vor den Zweit- und Drittplazierten (Helge Rübartsch mit 186 Punkten und Peter Gems mit 184 Punkten). Das Kurzwaffenschießen wurde in der Einzelwertung von Dr. Michael Kinscher mit 187 von 200 möglichen Punkten gewonnen. In der Mannschaftswertung lag in diesem Jahr die Mannschaft des JV Zwickau mit 610 Punkten auf dem ersten Platz.

Zur Siegerehrung gratulierten der LJVSN-Präsident Herr Frank Conrad, Präsidiumsmitglied Frau Yvonne Mucke sowie der Landesschießobmann Jörg Teichmann den erfolgreichen Jagdschützen. Die platzierten Schützen wurden mit Urkunden und Medaillen geehrt. Zudem erhielt der Landesmeister 2017 eine Einladung zur Drückjagd des Staatsbetriebes Sachsenforst. Vielen Dank dafür an dieser Stelle an den Staatsbetrieb Sachsenforst. Als weitere Preis konnte ein Waffenfutteral der Firma Blaser überreicht werden.
Für alle Teilnehmer der Landesmeisterschaft 2017 stellte die Firma PAC Handel & Service GmbH aus Delitzsch multifunktionale LED-Lampen zur Verfügung.

Der nächste Höhepunkt dieser Saison wird das Vergleichsschießen Neue Länder am 05. August 2017 in Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern) sein. Saisonabschluss bildet dann die Bundesmeisterschaft in Garlstorf (Bundesland Niedersachsen) vom 07. – 09.September 2017. Wir wünschen den Teilnehmern bei beiden Wettkämpfen bereits jetzt viel Erfolg und gute Ergebnisse.

Abschließend sei dem Team des SJSV Großdobritz für die gute Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfes gedankt sowie dem Landesschießobmann Jörg Teichmann für die Gesamtorganisation.

Franziska Schmidt
Geschäftsstelle LJVSN

Siegerehrung Kurzwaffe (v.l.n.r. Jost Witwer, Dr. Michael Kinscher, Ingo Sprebitz)
Siegerehrung Damenklasse (v.l.n.r. Christiane Barth, Silvia Knels, Beate Mitmeier)

 

 

 

 

 

 

Bezirksmeisterschaften für die Reg.-bezirke Chemnitz und Dresden 2017

Am 6. Mai 2017 fanden in Großdobritz die Bezirksmeisterschaften für Chemnitz und Dresden statt. Jäger und Jägerinnen aus den Verbänden Auerbach, Freiberg, Rochlitz, Dresden, Meißen und Weißeritzkreis, sowie weitere Gastschützen, bildeten ein Teilnehmerfeld von 27 Schützen.
Ralf Wagner und Tom Göbel erhielten aufgrund der gezeigten Leistungen die Schießleistungsnadel in Bronze.

Dank an den SJSV Großdobritz, der optimale Bedingungen für einen reibungslosen Ablauf der Meisterschaften sicherstellte.
Ein herzliches Danke an Peter Gems und Familie für die Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung.

Jörg Teichmann
Landesschießobmann

Sieger bei den Damen für die Reg.-bezirke Chemnitz, Dresden und Leipzig.
Die Mannschaften aus Auerbach, Rochlitz und Freiberg.

 

 

 

 

 

 

Bezirksmeisterschaft Jagdliches Schießen für den Regierungsbezirk Leipzig 2017

Am 22. April 2017 fand auf dem Schießstand in Bahnsdorf die Bezirksmeisterschaft Leipzig statt.
Teilnehmende Mannschaften kamen aus den Jagdverbänden Delitzsch, Muldental und Torgau.
Durch eine Terminverschiebung fiel die Bezirksmeisterschaft zeitgleich auf einen anderen Wettkampf in Bahnsdorf. Dadurch ergaben sich teilweise lange Wartezeiten, die in dem Umfang nicht vorhersehbar waren. So zog sich das Wettkampfende bis weit über Mittag hinaus. Dafür möchte ich mich bei den Teilnehmern entschuldigen.
Besonders hervorzuheben sind die 15 Treffer im Skeet von Dr. Gunnar Müller.
In der Kombinierten Einzelwertung siegte Dr. Gunnar Müller vor Ingo Sprebitz und Ralf Tippelt (alle JV Delitzsch).
Bei den Damen belegte Silvia Knels, ebenfalls Delitzsch, den ersten Platz.
In der Mannschaftswertung setze sich Delitzsch vor Muldental und Torgau durch.
Das Kurzwaffenschießen gewann Ingo Sprebitz. Es folgten vom KJV Muldental Mathias Rößler und Klaus Richter.
Die meisten Urkunden konnte Ingo Sprebitz für sich verbuchen. Zweiter in der Gesamtwertung, sowie in der Büchsen- und Flintenwertung. Sieger in der Altersklasse und im Kurzwaffenschießen.
Aufgrund seiner Leistungen wurde Bernd Sprebitz, nicht zu verwechseln mit Ingo S., die Schießleistungsnadel in Bronze verliehen.
Ein großes Dankeschön möchte ich Peter Gems aussprechen, der mich bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Wettkampfes tatkräftig unterstützt hat.

Jörg Teichmann
Landesschießobmann

Weiterbildungslehrgang zum Leiter des Schießens

Am 03. Dezember 2016 findet auf dem Schießstand des SJSV Großdobritz ein Weiterbildungslehrgang zum Leiter des Schießens nach der DJV – Schießvorschrift statt. Es wird auf die aktuellen Regelungen der JagdVO eingegangen.
Beginn: 09.00 Uhr
Dauer: ca. bis 13.30 Uhr
Verbindliche schriftliche Anmeldung mit Name, Geburtsdatum und Geburtsort bis zum
20. November 2016 unter Fax: 035955/77194 oder fende@imail.de.

Unbedingt mitbringen: gültigen Jagdschein oder anderen Sachkundenachweis.
Lehrgangsgebühr: 20,00 EUR (23,80 EUR incl. MwSt.) für Mitglieder des LJV; Nichtmitglieder 25,00 EUR (29,75 EUR incl. MwSt.). Die Lehrgangsgebühr kann vor Ort bezahlt werden.

Rückfragen unter 0177/4438052

Falk Ende

20. Ostdeutsche Vergleichsschießen

In Frankfurt/Oder wurde am 30. Juli 2016 das Jubiläumsschießen der ostdeutschen Bundesländer durchgeführt.
Der Bundesschießobmann, Dr. Torsten Krüger, konnte eine doch eindrucksvolle Bilanz dieses Wettbewerbs ziehen. Es war schon beeindruckend zu hören, wie dieser Wettbewerb in den vergangenen 20 Jahren gewachsen ist und sich zu einem festen Bestandteil des Terminplanes im jagdlichen Schießen entwickelt hat. Nicht nur, dass die sportlichen Ergebnisse sich verbesserten, sondern auch vielmehr, dass sich die Teilnehmerzahlen so gestalteten, dass es in jedem Jahr zu einem attraktiven Vergleichskampf zwischen den neuen Bundesländern kommen konnte.
Dr. Torsten Krüger würdigte aber auch die Leistung der Landesschießobleute, welche ihm Jahr für Jahr bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Wettkampfes zur Seite standen. Erwähnenswert waren auch die “gewichtigen” Wanderpokale, welche vom damaligen Präsidenten des LJV Sachsen, Wdg. Knut Falkenberg gestiftet wurden.
Großer Dank galt aber auch dem Team der Schießsportanlage Frankfurt/Oder für den reibungslosen und korrekten Ablauf der Veranstaltung. Die Schützinnen und Schützen fanden sehr gute Bedingungen für den Wettkampf, aber auch für die Konzentrationsphasen vor. Wie Dr. Torsten Krüger ausführte, sieht er in dieser Anlage den schönsten Schießplatz in Ostdeutschland (nur könnten mehr “Dienstfahrräder” zur Verfügung stehen).
Die sächsischen Schützinnen und Schützen konnten natürlich auch beste Ergebnisse vorweisen.
So wurde Weidgenossin Christian Barth in der Damenklasse – Büchse Ostdeutsche Meisterin.
Komplettiert wurde dieser Erfolg mit den Plätzen 3 Wdgn. Lara Ruppel, 4 Wdgn. Silvia Knels und 5 Wdgn. Kerstin Gems.
In der Damenklasse – Kombination gewann Wdgn Silvia Knels und Wdgn Lara Ruppel belegte den 3. Platz. Die sächsischen Schützinnen, Silvia Knels, Lara Ruppel, Christiane Barth, Beate Mitmeier, Kerstin Gems wurden ostdeutsche Meisterin in der Kombination – Damen /Mannschaft mit 83/7 und 1115 Punkten.
In der Disziplin Kurzwaffe erkämpfte sich Wdg. Dr. Michael Kinscher den ostdeutschen Meistertitel.
Die Disziplin Kombination wurde gleichfalls von den sächsischen Schützen gewonnen. Nach den Siegerehrungen gab es auch in diesem Jahr wieder als Höhepunkt die Verlosung wertvoller Preise für die Wettkampfteilnehmer aber auch den fleißigen Helfern und nicht zuletzt für die Kampfrichter.
Als Hauptpreis wurde eine Repetierbüchse M12 der Firma Mauser ausgelobt.
Herzlichen Glückwunsch nochmal an die Sieger und Platzierten. Genannt seien hier an dieser Stelle auch die Sponsoren ohne deren Unterstützung dieser Wettkampf nicht solch einer Qualität hätte durchgeführt werden können. Genannt seien Firma Mauser (vermittelt durch Torsten Klein – Schießstand Neustadt/D.), Askari – Nauen Cuttermesser mit Tasche, Manfred Alberts – Fernglas der Firma Steiner, Fa. RUAG – Munition, Firma Rottweil – Startnummern, Dr. Dirk-Henner Wellershof (Präsident des LJVB e.V.) – Munition. Nochmals vielen Dank. Bei all diesen positiven Aspekten ist jedoch nicht zu leugnen, dass wir als Landesjagdverband Sachsen auch in Sachsen Nachwuchs erheblichen Nachholbedarf haben. Junge, aber auch Jäger im gesetzten und fortgeschrittenen Alter müssen begeistert werden, um die Mannschaften aber auch als Einzelschützen für diese sportliche Disziplin im jagdlichen Schießen
zu verstärken. Erwähnenswert sei noch, dass der Landesjagdverband Sachsen 2017 eine weitere Mannschaft in der Alterskasse / Senioren an den Start schicken wird. Dieser Tag der ostdeutschen Meisterschaft hat auch für mich eine Erkenntnis gebracht, die ich aber leider nicht mehr umsetzen werden kann.
Alle Ergebnisse dieses Wettkampfes sind auf der Homepage des LJVSN eingestellt.
Nochmals herzlichen Dank an die Schützinnen und Schützen, die den Landesjagdverband Sachsen so hervorragend vertreten haben und jetzt schon viel Erfolg bei den Bundesmeisterschaften im September in Niedersachsen.
Die Ostdeutsche Meisterschaft wurde durch Mittel aus der Jagdabgabe des Landes Brandenburg gefördert.

Weidmannsheil
Peter Vogt
Präsidiumsmitglied

  

Landesmeisterschaft Jagdliches Schießen 2016

Christiane Barth, Silvia Knels, Beate Mitmeier (Foto: Peter Vogt)

Als einer der Höhepunkte im Jagdlichen Schießen wurde am 04. Juni die Landesmeisterschaft des LJVSN auf dem Schießstand des SJSV Großdobritz durchgeführt.
Bei gutem Wetter und sommerlichen Temperaturen traten Schützinnen und Schützen an um die Besten des Landesjagdverbandes zu ermitteln.
Es waren 8 Mannschaften in der Kombination und 3 Kurzwaffenmannschaften gemeldet. Es nahmen leider nur 45 Schützinnen und Schützen am diesjährigen Wettbewerb teil.
Insgesamt herrschte an diesem Tag eine sehr gute Stimmung und der Ablauf des gesamten Wettbewerbes war sehr diszipliniert und professionell.
An der Spitze des Starterfeldes lagen die Ergebnisse der Gesamtwertung sehr dicht beieinander. Die ersten 3 Plätze trennten nur 8 Punkte voneinander.
Hinter dem diesjährigen Landesmeister Peter Gems (JV Weißeritzkreis) mit 334 Punkten lag mit nur 1 Punkt Differenz der Zweitplatzierte Heiko Arlt (KJV Muldentalkreis) mit 333 Punkten.
Aber auch der 3. Platz mit Dr. Michael Kinscher und 326 Punkten war sehr dicht dran.
Ihren Titel in der Damenwertung konnte Silvia Knels (JV Delitzsch) erfolgreich mit 317 Punkten verteidigen gefolgt von Christiane Barth (JS Westerzgebirge) mit 267 Punkten und auf dem 3. Platz Beate Mitmeier (JV Dresden) mit 258 Punkten (siehe Titelbild).
Den Sieg in der Alters- und Seniorenklasse konnte auch dieses Jahr Ingo Sprebitz (JV Delitzsch) mit 313 Punkten für sich verbuchen. Dicht gefolgt auf Platz 2 Wolfgang Klaus (JV Dresden) mit 303 Punkten und auf dem 3. Platz Mario Wenzel (JV Dresden) mit 275 Punkten.
Wie dünn die Luft an der Spitze sein kann, sah man auch in der Flintenwertung. Hier lagen die Top 3 mit 145 Punkten sogar gleich auf. Eine Rangfolge ergab sich hier nur aus der Anzahl an 2. Treffern. Sieger wurde Wolfgang Klaus (3 zweite Treffer) dahinter mit 4 zweiten Treffern auf dem 2. Platz Peter Gems und auf dem 3.Platz Heiko Arlt (5 zweite Treffer).
Auch in der Büchsenwertung lag die Spitze sehr dicht zusammen. Sieger mit 191 Punkten wurde Dr. Michael Kinscher dicht gefolgt auf dem 2. Platz mit 190 Punkten Markus Beyer (JV Annaberg) und auf dem 3. Platz Gunnar Müller (JV Delitzsch) mit 190 Punkten.
Die Kurzwaffenschützen trennten auch nur 2 Punkte. Auf dem 1. Platz Ingo Sprebitz mit 187 Punkten gleich auf Dr. Michael Kinscher auf Platz 2. Hier unterschied man sich nur durch das Ranking der Einzeldisziplinen. Auf Platz 3 Mathias Rößler (KJV Muldental) mit 185 Punkten.
Den Sieg in der Mannschaftswertung konnte dieses Jahr die Mannschaft des KJV Muldentalkreis mit 1252 Punkten holen, dicht gefolgt von JV Delitzsch mit 1240 Punkten und Dresden 1 mit 1220 Punkten auf dem 3. Platz.

Zur Siegerehrung gratulierte LJVSN-Vizepräsident Frank Conrad den erfolgreichen Teilnehmern.
Als Preise und Anerkennung der Leistung wurden durch den Staatsbetrieb Sachsenforst 10 Einladungen zu Drückjagden zugesagt.
Die Geschäftsstelle wird sich hierzu mit den Siegern der Gesamt-, Damen-, Flinten-, Büchsen-, Kurzwaffen- und Mannschaftswertung (Kombination) in Verbindung setzen.

Der nächste Höhepunkt dieser Saison wird das Vergleichsschießen Neue Länder am 30. Juli in Frankfurt/Oder sein. Hier werden die 25 besten Schützen und Schützinnen des LJVSN
gemeldet.
Saisonabschluss bildet dann die Bundesmeisterschaft in Waakhausen vom 07. – 11.September 2016.

Abschließend sei Peter Gems für die Vorplanung und dem Team des SJSV Großdobritz für die gute Vorbereitung und Durchführung gedankt.

Obmann Jagdliches Schießen
Mathias Meyer

Egon-Jänicke-Parcoursschießen

Am 25. Juni 2016 führte der Landesjagdverband sein schon traditionelles Egon-Jänicke-Parcoursschießen auf der Schießanlage des JV Delitzsch in Glesien durch.
Im Allgemeinen werden die Veranstalter, Ausrichter und Sponsoren immer im Anschluss einer Veranstaltung genannt. Hier möchte ich es umgekehrt machen. Großer Dank gebührt dem Team um Frank Müller, welches wieder sehr gute Rahmenbedingungen für diesen Wettbewerb geschaffen haben, was sich auch darin widerspiegelt, dass es einen reibungslosen Ablauf gab, die Sicherheitsbestimmungen nicht verletzt wurden und es somit eine gelungene Veranstaltung war. Nicht zuletzt auch dank der gastronomischen Betreuung und das Wetter spielte auch mit und dem JV Delitzsch, welcher die Anlage wieder zur Verfügung stellte. Insbesondere gilt auch der Dank den Sponsoren, die wieder attraktive Preise zur Verfügung stellten. Von der Fa. MINOX konnte ein MINOX BV 10×25 im Wert von 199,00 EUR überreicht werden (s. Bild unten rechts). Großer Dank auch dem Unternehmen Neidhardt aus Zwickau, der Fa. Blaser und dem Sohn von Egon Jänicke, Ralf Jänicke, der wie alljährlich einen Sonderpreis stiftete, welcher in diesem Jahr dem jüngsten Teilnehmer, Alexander Best (19 Jahre), überreicht wurde. Danke möchte ich auch dem Landesschießobmann Mathias Meyer für seine Vorbereitung sagen.

Insgesamt waren 31 Teilnehmer am Start. Wie auch bei anderen Veranstaltungen hätten wir uns mehr Starter gewünscht. Die Ergebnisse jedoch wurden in diesem Jahr als gut bis sehr gut eingeschätzt.

In der Kategorie Gesamtwertung wurde Sieger:
Mathias Rösler vom JV Muldentalkreis

In der Kategorie Damenwertung wurde Siegerin: Christiane Barth vom JV Westerzgebirge

Ich habe die Hoffnung, dass dieser Wettbewerb auch in der Zukunft weiter ein fester Bestandteil des jagdlichen Schießens im Landesjagdverband Sachsen bleiben wird.

Weidmannsheil

Peter Vogt
Mitglied im Präsidium des LJV Sachsen

Fotos: Peter Vogt

     

Bezirksmeisterschaften im jagdlichen Schießen 2016 in den Regierungsbezirken Dresden & Chemnitz

Am 07. Mai 2016 wurden auf dem Schießplatz in Großdobritz die Bezirksmeisterschaften für die Bezirke Dresden und Chemnitz durchgeführt.
Insgesamt waren Teilnehmer aus den Verbänden Auerbach, Rochlitz und Westerzgebirge (Bezirk Chemnitz) und aus den Verbänden Bautzen, Dresden, Oberlausitz und Weißeritzkreis (Bezirk Dresden) sowie zahlreiche Gäste zugegen.
Geschossen wurde laut Ausschreibung, kombiniert Büchse-/ Flinte und Kurzwaffe.
Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

Geschäftsstelle

Verunsicherung hält an

Expertenrunde zu halbautomatischen Langwaffen hat getagt / Verbände fordern öffentliche Klarstellung

(Berlin, 03. Mai 2016)
Ende April trafen sich die für Waffenrecht zuständigen Experten aus der Bundes- und Landespolitik zu einer Dringlichkeitssitzung: Beendet werden sollte die Hängepartie um den Einsatz halbautomatischer Langwaffen mit Wechselmagazin für die Jagd, den das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) verursacht hat. Bedauerlicherweise sind bis heute keine greifbaren Ergebnisse veröffentlicht worden, legalen Waffenbesitzern droht weiter die Kriminalisierung. Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk, Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Deutscher Schützenbund (DSB), Forum Waffenrecht (FWR), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) halten diesen Zustand für untragbar.

Verbände fordern praktikable Zwischenlösung
“Bundesminister Christian Schmidt muss offiziell klarstellen, wie die juristische Unsicherheit rund um halbautomatische Jagdgewehre mit der geplanten Bundesjagdgesetz-Novelle konkret ausgeräumt wird. 2-Schuss-Wechselmagazine müssen für die Jagd erlaubt bleiben”, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Nur so lasse sich verhindern, dass Behörden willkürlich Entscheidungen treffen, die sich auch noch innerhalb Deutschlands widersprächen. Da eine Verabschiedung der geplanten Novelle des Bundesjagdgesetzes frühestens Ende 2016 zu erwarten ist, fordern die Verbände eine praktikable Zwischenlösung. Wegen der Verunsicherung, die das BVerwG-Urteil hervorgerufen hat, sollten Jäger, die eine betroffene Langwaffe besitzen, diese derzeit nicht auf der Jagd führen oder auf dem Schießstand verwenden, von Dritten erwerben sowie Dritten überlassen.
Die Verbände-Allianz betont, dass Länderbehörden auch nach der Einzelfallentscheidung des BVerwG nicht verpflichtet sind, die waffenrechtliche Erlaubnis für halbautomatische Jagdgewehre mit Wechselmagazin zu entziehen. Sie beruft sich dabei auf Paragraf 45, Absatz 3, des Waffengesetzes. “Sollten Behörden tatsächlich den Besitz legal erworbener Waffen widerrufen, werden wir uns juristisch wehren. Wir dulden keine weiteren Einschnitte und werden uns dann an den Kosten für Musterklagen beteiligen”, so Dammann-Tamke. Falls Behörden Jäger zur Anhörung für den Widerruf der Erlaubnis auffordern, sollten die Verbände umgehend benachrichtigt werden.

Potenzial für verbesserten Tierschutz
Vereinzelt lehnen Behörden derzeit die Eintragung von Revolvern oder Pistolen mit Bezug auf das BVerwG-Urteil ab. Dies sei völlig haltlos, so die Verbände-Allianz. Bereits Mitte April stellte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in einer Pressemeldung klar: „Nach meiner Auffassung bezieht sich das Urteil nicht auf Revolver und Pistolen, deren Bedürfnis für begrenzte jagdliche Zwecke im Bundesjagdgesetz explizit beschrieben ist.“
Halbautomatische Jagdwaffen sind eine Fortentwicklung der gängigen Repetierbüchse, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Weiterentwicklungen in der Waffentechnik sowie in der Zieloptik bieten immer Potenzial für einen verbesserten Tierschutz. Dies dürfe nicht durch fragwürdige juristische Entscheidungen und Behördenwillkür abgewürgt werden, fordern die Verbände. Es sei zudem nicht nachvollziehbar, dass eine Waffe, die legal für die Jagd erworben wurde, plötzlich illegal sein solle.

(DJV)

Bezirksmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2016 für den Regierungsbezirk Leipzig

Die Sieger des Kurzwaffenschießens: Mathias Rößler (3. Platz), Ingo Sprebitz (1. Platz) und Klaus Richter (2. Platz). Foto: Peter Vogt

Am 16. April 2016 wurden auf dem Schießplatz “Am Bahnsdorfer Berg e.V” in Bahnsdorf
durchgeführt. Pünktlich 9:00 Uhr wurde durch den Weidgenossen Peter Gems eröffnet, die Sicherheitsbelehrung und die Einteilung für die Wettkämpfe vorgenommen. Leider konnte er keinen Einfluss auf das Wetter nehmen – Regen, Regen.
Der Stimmung, dem Wettkampf und den Ergebnissen schadete der Regen in keinster Weise.
Insgesamt waren Teilnehmer aus den KJV Muldentalkreis, Delitzsch und Torgau angereist.
Geschossen wurde laut Ausschreibung, kombiniert Büchse-/ Flinte und Kurzwaffe.
Vom Ergebnis her zeigte sich der Weidgenosse Peter Gems sehr zu frieden.
Als besondere Ergebnisse sind zu erwähnen, Weidgenosse Mathias Rößler (Muldentalkreis) mit einer Gesamtringzahl von 330, Weidgenosse Gunnar Müller (Delitzsch) mit 50 Ringen auf den laufenden Keiler.
Den männlichen Teilnehmer zeigte wieder einmal mehr die Weidgenossin Silvia Knels (Delitzsch), wie sie es versteht mit Büchse und Flinte umzugehen. Herausragend ihr Ergebnis im Flintenschießen und mit einer Gesamtringzahl von 302. Als Mannschaftssieger ging bei der Bezirksmeisterschaft der KJV Muldentalkreis hervor. Die Ergebnisse sind komplett auf der Homepage des LJV einzusehen.

Dank an Weidgenossen Peter Gems für die gelungene Durchführung dieser Bezirksmeisterschaft 2016 und ein großes Dankeschön an das Team des Schießplatzes Bahnsdorf für die Bereitstellung und der vorbildlichen Organisation der Abläufe dieses Wettkampfes.

Weidmannsheil
Peter Vogt
Präsidiumsmitglied des LJVSN

Pressemitteilung des BMEL als Reaktion auf die Verbände-Allianz

Pressemitteilung Nr. 52 vom 15.04.16
“Jagdlichen Notwendigkeiten gerecht werden und Rechtsklarheit schaffen”

Reaktion auf Urteile des Bundesverwaltungsgerichts, die Jägern den Besitz halbautomatischer Waffen mit wechselbarem Magazin untersagt
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinen Urteilen vom 7. März 2016 entschieden, dass sämtliche halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin nicht von Jägern besessen werden dürfen.
Dazu erklärt Bundesminister Christian Schmidt: “Mein Ministerium wird prüfen, ob und welche Änderungen im Bundesjagdgesetz vorgenommen werden können, um den jagdlichen Notwendigkeiten gerecht zu werden und für die Zukunft Rechtsklarheit und -sicherheit zu schaffen. Nach meiner Auffassung bezieht sich das Urteil nicht auf Revolver und Pistolen, deren Bedürfnis für begrenzte jagdliche Zwecke in § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe d Bundesjagdgesetz explizit beschrieben ist.”

Hintergrund
In seinen Urteilen vom 7. März 2016 kommt das Bundesverwaltungsgericht – entgegen der langjährigen Praxis – zu dem Schluss, dass aufgrund des Verbotes des § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe c Bundesjagdgesetz Jäger kein waffenrechtlich relevantes Bedürfnis haben, halbautomatische Jagdwaffen zu erwerben, besitzen und zu führen, die nach ihrer Bauart ein Magazin mit mehr als zwei Patronen aufnehmen können. Aufgrund der neuen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es Jägern bis zu einer etwaigen Änderung der Rechtslage dringend anzuraten, betroffene halbautomatische Waffen derzeit bei der Jagd nicht zu führen.

Halbautomatische Waffen: Verbände fordern Klarstellung

Kriminalisierung legaler Waffenbesitzer wird nicht hingenommen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und fünf weitere Verbände fordern Klarheit.
14. April 2016 (djv) Berlin
Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutscher Schützenbund (DSB), Forum Waffenrecht, Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler (VDB) fordern die Politik auf, unverzüglich klarzustellen, dass halbautomatische Jagdwaffen mit wechselbarem Magazin nach wie vor erlaubt sind. Das laufende Verfahren zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes bietet hierzu eine Möglichkeit, die dringend genutzt werden sollte. Im März haben Richter des Bundesverwaltungsgerichts für Unsicherheit bei Jägern, Behörden und Landespolitik gesorgt, indem sie in der Begründung zu zwei Urteilen überraschend feststellten, dass halbautomatische Waffen mit Wechselmagazinen nach dem Bundesjagdgesetz verboten seien. In dem Verfahren ging es allerdings gar nicht um diese Frage, sondern nur darum, ob eine Begrenzung der Magazinkapazität in die Waffenbesitzkarte eingetragen werden darf.
Die Verbände-Allianz kritisiert scharf, dass fünf Richter mit ihrer Äußerung legale Waffenbesitzer von heute auf morgen kriminalisiert und die geltende Gesetzgebung ausgehebelt haben. Tausenden Jägern droht völlig unbegründet der Entzug ihrer waffenrechtlichen Erlaubnis und der entschädigungslose Verlust ihres Eigentums. In der Wirtschaft werden drastische wirtschaftliche Einbußen sowie der Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet, die sich bereits jetzt abzeichnen. Um weiteren Schaden abzuwenden, fordern die Verbände konkrete Neuformulierungen im Bundesjagdgesetz, die wieder Rechtssicherheit herstellen:

„Verboten ist, auf Wild mit halbautomatischen Langwaffen unter Verwendung eines Magazins, das mehr als zwei Patronen aufnehmen kann, zu schießen. Davon ausgenommen sind die Nachsuche auf krank geschossenes Wild und das jagdliche Übungsschießen, wobei Magazine größerer Kapazität verwendet werden dürfen. Die untere Jagdbehörde kann weitere Ausnahmen zulassen“ (§ 19 Abs.1 Nr.2 Buchst.c BJagdG)

„Verboten ist die Verwendung vollautomatischer Waffen“ (§ 19 Abs.1 Nr.2 Buchst.e BJagdG)

Bis zur Umsetzung im Bundesjagdgesetz muss die Bundesregierung Klarheit schaffen, wie das Urteil aus Leipzig ausgelegt werden soll. „Wir brauchen Sicherheit für die Anwender. Wie dürfen Jäger ihre halbautomatischen Waffen in der anstehenden Jagdsaison einsetzen, die sie oftmals schon vor Jahrzehnten legal erworben haben?“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Die Verwaltungspraxis in den Bundesländern laufe inzwischen komplett aus dem Ruder, Jäger meldeten den Verbänden teils völlig widersprüchliche Handlungsanweisungen, so Dammann-Tamke.
Der DJV fordert den Gesetzgeber auf, den bereits eingeleiteten Novellierungsprozess des Bundesjagdgesetzes auch im Hinblick auf den Tierschutz und das Waffenrecht nun zügig voranzutreiben. Dringend erforderlich sind bundeseinheitliche Regelungen zu den Themen Jägerausbildung, Jagdbüchsenmunition und Schießübungsnachweis. „Die Regierung muss ihre Bundeskompetenz jetzt ernst nehmen, wir brauchen einheitliche Mindeststandards und Klarheit für die Jagd in Deutschland“, so Dammann-Tamke.

(DJV)

Verunsicherung bei Behörden und Jägern wächst

DJV veröffentlicht Hinweise für Besitzer halbautomatischer Waffen
mit Wechselmagazin
(Berlin, 7. April 2016) Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in einer
Einzelfallentscheidung Anfang März 2016 zum Besitz von
Halbautomaten mit wechselbarem Magazin durch Jäger dahingehend
geäußert, dass diese nicht ohne besonderes Bedürfnis besessen werden
dürfen. Damit geht das Gericht nach Auffassung des DJV weit über seine
Kompetenzen hinaus und stellt die derzeitige, bislang unumstrittene
Gesetzeslage in Frage. Dies führt zu Verunsicherung bei Jägern,
Waffenbehörden, Polizei und anderen staatlichen Stellen. Bisher war die
Fachwelt einhellig der Ansicht, dass diese Waffen für Jäger erlaubt seien.
In einer ersten Überprüfung hat der DJV inhaltliche Mängel in der
Argumentation des Gerichts festgestellt und schwerwiegende
verfassungsrechtliche Bedenken gegenüber dem
Bundeslandwirtschaftsministerium geäußert – insbesondere hinsichtlich
des Eigentumsgrundrechts und des Prinzips der Gewaltenteilung. Der
DJV wird das Urteil so nicht hinnehmen und ist in intensiven Gesprächen
mit Bundesinnen- und Bundeslandwirtschaftsministerium.
Der DJV hat in einem ersten Schritt Hinweise für Besitzer von jagdlichen
halbautomatischen Waffen mit Wechselmagazin zusammengefasst und
veröffentlicht. Demnach ist der Besitz bereits eingetragener Waffen
weiterhin zulässig. Wegen der Verunsicherung, die das Urteil
hervorgerufen hat, sollten Jäger, die eine betroffene Waffe besitzen,
derzeit diese nicht auf der Jagd führen oder auf dem Schießstand
verwenden, von Dritten erwerben sowie Dritten überlassen. Sollten
Behörden die Erlaubnis zurücknehmen oder widerrufen, rät der DJV
Widerspruch einzulegen oder dagegen zu klagen. Betroffene sollten
außerdem unbedingt ihren Landesjagdverband oder den DJV informieren.

(DJV)

Hinweise des DJV zu den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 7.3.2016 betreffend jagdliche Halbautomaten mit Wechselmagazin

Was ist passiert?
Das Bundesverwaltungsgericht hat mit zwei Urteilen vom 7. März 2016 einer
Waffenbehörde Recht gegeben, die in die Waffenbesitzkarte für eine
halbautomatische Büchse mit wechselbarem Magazin eine Begrenzung der
Magazinkapazität eingetragen hatte (Az. 6 C 59.14 und 6 C 60.14). Die Betroffenen hatten dagegen geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht zunächst Recht bekommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun im Revisionsverfahren nicht nur der Behörde Recht gegeben, sondern ist – nicht nur für den DJV völlig überraschend und unverständlich – noch weit darüber hinausgegangen. Es hat in der Begründung damit argumentiert, dass sämtliche Halbautomaten mit wechselbarem Magazin von Jägern nicht besessen werden dürften, da diese nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c BJagdG verboten seien. Diese Ansicht ist bisher weder von den beteiligten Waffenbehörden, noch von anderen Behörden, Gerichten oder in der Fachliteratur vertreten worden. Bisher war die Fachwelt einhellig der Ansicht, dass diese Waffen für Jäger erlaubt seien.

Worum ging es in den Verfahren?
In den Verfahren ging es lediglich um die Eintragung eines Zusatzes hinsichtlich der Magazinkapazität für einen Halbautomaten mit Wechselmagazin. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 24.9.2014 (Az. 20 A 1347/12) wurde
aufgehoben und damit ist klargestellt, dass die Waffenbehörde diese intragung
vornehmen durfte. Mehr nicht.

Bewertung des Urteils
Über den eigentlichen Verfahrensgegenstand (s.o.) hinausgehende Aussagen des Gerichts sind nicht ohne weiteres auf andere Sachverhalte übertragbar. Die Urteile weisen an so vielen Stellen Ungereimtheiten, falsche und insbesondere
unvollständige Annahmen, falsche Schlüsse usw. auf, dass die Aussagen aus unserer Sicht nicht verallgemeinerungsfähig sind und daher auch nicht auf andere Situationen übertragen werden können.
Außerdem hat das Bundesverwaltungsgericht aus Sicht des DJV die Grenze des nach dem Grundsatz der Gewaltenteilung zulässigen überschritten. Denn es hat sich zu einer Rechtsfrage, die vierzig Jahre lang völlig unumstritten war und auf die es in den aktuellen Verfahren gar nicht ankam (und die auch zwischen den Parteien des Verfahrens nicht umstritten war), mit einer Meinung geäußert, die bisher nicht vertreten wurde.

Wie geht es weiter?
Das Urteil hat für erhebliche Verunsicherung bei den Besitzern von
halbautomatischen Jagdwaffen mit Wechselmagazin gesorgt. Verunsichert sind aber auch Waffenbehörden, Polizei und andere staatliche Stellen. Die Meinungen, wie mit dem Urteil umzugehen ist, gehen weit auseinander.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Waffenbehörden die Aussagen des
Bundesverwaltungsgerichts auf die generelle Zulässigkeit dieser Waffen ausdehnen. Die weiteren, über den entschiedenen Einzelfall hinausgehenden, Auswirkungen der aktuellen Urteile werden sich – sofern nicht der Gesetzgeber klarstellt, was gewollt ist – letztlich nur durch weitere Gerichtserfahren zu den sich daraus ergebenden Fragen klären lassen. Der DJV hat den Gesetzgeber bereits aufgefordert, diese Unsicherheit zu beseitigen und klarzustellen, dass die Auslegung, die vierzig Jahre lang unumstritten vertreten wurde, weiterhin Gültigkeit hat. Sollten die Behörden waffenrechtliche Erlaubnisse zurücknehmen, informieren Sie bitte umgehend ihren Landesjagdverband oder den DJV! Gegebenenfalls können die Verbände juristische „Schützenhilfe“ leisten.

Wie ist jetzt die Rechtslage?
Völlig eindeutig ist derzeit nur (und dem DJV sind auch keine anderslautenden
Aussagen aus den Waffenbehörden bekannt), dass Jäger, die einen Halbautomaten mit Wechselmagazin besitzen, diesen legal besitzen, solange sie den entsprechenden Eintrag in der Waffenbesitzkarte haben. Geklärt ist durch die Urteile auch, dass eine Waffenbehörde eine Begrenzung auf ein Zwei-Schuss-Magazin eintragen darf.
Darüber hinaus ist vieles umstritten und es ist mit der Möglichkeit zu rechnen, dass
die Waffenbehörden, Jagdbehörden und Staatsanwaltschaften restriktiv vorgehen!
Zu den unklaren Fragen gehören insbesondere:
‐ Jagdausübung: Nach unserer Ansicht verbietet § 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c JagdG nach wie vor nicht die Verwendung einer halbautomatischen Waffe mit Wechselmagazin. Die Behörden könnten neuerdings aber anderer Ansicht
sein.
‐ Schießstand: Der Besuch auf dem Schießstand ist nach Ansicht des DJV ebenfalls erlaubt, solange die Erwerbs- und Besitzberechtigung (d.h. der
Eintrag in der WBK) auf Grund des Jagdscheins erfolgte. Denn solange die
Erwerbs- und Besitzberechtigung nicht widerrufen oder zurückgenommen ist,
ist das entsprechende Bedürfnis anerkannt. Auch hier können die Behörden
neuerdings aber anderer Ansicht sein.
‐ Erwerb und Abgabe von Waffen für die ein Feststellungsbescheid des
Bundeskriminalamtes nach § 2 Abs. 5 WaffG vorliegt: Nach Ansicht des DJV
bleibt ein im Bundesanzeiger veröffentlichter Feststellungsbescheid des
Bundeskriminalamtes (§ 2 Abs. 5 WaffG) gültig. Diese Waffen dürfen daher
auch weiterhin auf Jagdschein erworben werden. Der Feststellungsbescheid
ist aber nur für die waffenrechtliche Einordnung verbindlich. Eine Jagdbehörde kann daher trotzdem der Auffassung sein, dass bei der tatsächlichen Jagdausübung ein Verstoß gegen das sachliche Verbot nach § 19
Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c BJagdG vorliegt (s.o.).
‐ Landesrechtliche Ausnahmen zu § 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c BJagdG (z.B. § 17
Abs. 3 JWMG-DVO Baden-Württemberg): Folgt man den Aussagen des Bundesverwaltungsgerichts, kann zwar u.U. ein Bedürfnis (im Beispiel aus Baden-Württemberg für anerkannte Nachsuchenführer) fortbestehen (dieses müsste allerdings gesondert nachgewiesen werden und der Erwerb der Waffe
wäre nur mit Voreintrag in der WBK möglich), allerdings wäre dann darüber hinaus für das Führen der Waffe bei der Nachsuche ein Waffenschein (§ 10 Abs. 4 WaffG) und für das Schießen eine Schießerlaubnis (§ 10 Abs. 5 WaffG) erforderlich.

Nach Ansicht des DJV bleibt es bei allen diesen Fragen bei der bisherigen Rechtslage. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Jagd- und Waffenbehörden sowie Staatsanwaltschaften und Gerichte dies anders sehen können! Verstöße gegen Vorschriften des Waffengesetzes sind in vielen Fällen sogar Straftaten. Jäger sind deswegen dringend aufgerufen, mit der notwendigen Vorsicht zu handeln!

Zusammenfassende Hinweise:
Die Unsicherheit kann (jedenfalls derzeit) auch der DJV nicht beseitigen. Wir prüfen aber die Möglichkeiten einer Verfassungsbeschwerde. Notfalls muss auch der Gesetzgeber aktiv werden, der am ehesten in der Lage ist, eine Klarstellung
herbeizuführen. Der Deutsche Jagdverband hat die Urteile in einer Pressemitteilung vom 30.3.2016 kritisiert. Der derzeitige Stand lässt sich wie folgt zusammenfassen:
‐ Der Besitz von bereits eingetragenen Waffen ist weiterhin zulässig, jedenfalls
solange die Behörde die Erlaubnis nicht zurücknimmt oder widerruft.
‐ Solange nicht sicher ist, dass die Waffen- und Jagdbehörde und die
Staatsanwaltschaft die Kritik an dem Urteil teilen, sollten Jäger, die eine
betroffene Waffe besitzen, diese nicht auf der Jagd führen, von Dritten
erwerben, Dritten überlassen oder auf dem Schießstand verwenden.
‐ Wer ganz sicher gehen will, erwirbt oder veräußert auch eine Waffe mit
Feststellungsbescheid des BKA nicht.
‐ Wenn die Behörde die Erlaubnis zurücknimmt oder widerruft, sollten
Betroffene hiergegen Widerspruch einlegen, bzw. dagegen klagen (in
Bundesländern in denen es kein Widerspruchsverfahren gibt). Betroffene
sollten außerdem ihren Landesjagdverband informieren, der ggf. den DJV
einschalten wird.

Berlin, den 5.4.2016

(DJV)

8. Frühjahrs-Pokalschießen

Datum: Samstag, 28. Mai 2016
Ort: Wurftaubenclub Lauterbach 1990 e. V. in 08459 Neukirchen/OT Lauterbach
Beginn: 9:00 Uhr
Ende: ca. 15:00 Uhr
Teilnehmer: offener Wettkampf; das Teilnehmerfeld ist auf 50 Schützen begrenzt. Über die Teilnahme entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung bzw. die Einzahlung des Startgeldes. Teilnehmer müssen ausreichend haftpflichtversichert sein. WNK- oder Jagdscheininhaber. Es gilt die Schießstandordnung des WTC Lauterbach.
Waffen: zugelassen sind Flinten Kal. 12/16/20 – max. 24 g Schrotvorlage
Disziplinen: insgesamt werden 35 Wurfscheiben geschossen

  • 15 Tauben jagdlich Trap
  • 5 quer streichende Fasanen
  • 5 anstreichende Enten
  • 5 anstreichende Krähen
  • 5 abstreifende Rebhühner

Wertung:

  1. Gesamtwertung: Das Teilnehmerfeld wird nach den Schießergebnissen in 2 Gruppen geteilt/halbiert A und B Wertung. Alle Teilnehmer erhalten in Reihenfolge verschiedene Sachpreise in freier Auswahl.
  2. Damenwertung: Alle Teilnehmerinnen erhalten Sachpreise.
    Sachpreise: Gehörschutz, Gewehrtaschen, Messer, Patronentaschen, LED-Lampen etc. Ein Anspruch darauf besteht nur bei Anwesenheit während der Siegerehrung! Bei Punktgleichheit gibt es ein Stechen-Schießen im KO-System.
    Wettkampfgericht: Reiner Pühler, Mirko Saupe, Carsten Neidhardt
    Verlosung: Hauptpreis: 1 Winchester Selbstladeflinte SX-3 (Überlassung nur an Erwerbsberechtigte)
    Startgeld: 35,00 EUR inkl. Winchester-Schrotpatronen für den Wettbewerb. Startgeld ist fällig bis zum 20. Mai 2016 per Überweisung: Jagd & Freizeit IBAN: DE5787 0200 8806 0495 1844, BIC: HYVEDEMM441

Meldungen an:
Jagd & Freizeit
Carsten Neidhardt
Marienplatz 12
08056 Zwickau
Tel.: 0375-212031
Fax: 0375-287030
info@jagdundfreizeit.de

oder

WTC 1990 e. V.
Reiner Pühler
Hauptstraße 25
08459 Neukirchen
Tel.: 03762-2887
Fax: 03762-704649
Maion.puehler@gmx.de

Meldungsinhalt: Name, Vorname, Anschrift, Telefon, ggf. E-Mail
Meldeschluss: 20. Mai 2016

Für das leibliche Wohl ist wieder mit Grillspezialitäten bestens gesorgt.

Carsten Neidhardt

Egon Jänicke – Gedächtnisparcours in Glesien

Autor: JV Delitzsch

Bei schönstem Wetter wurde am 12. September 2015 in Glesien auf dem Schießstand ein Jagdparcours zum Gedächtnis an Egon Jänicke ausgerichtet.

Egon Jänicke war es, mit einigen Unterstützern, der mit der Weitsicht der Vorsitzenden der Kreisgruppe Delitzsch, Frau von Fritzsch, die diese schöne Art jagdnah Schrotschießen üben zu können, in die Tat umsetzten.

Egon Jänickes Nachfolger auf dem Schießstand, Klaus-Peter Gaschütz, hat die Fußstapfen übernommen und verfeinert. Zusätzliche Ziele von den Turmtauben bis zum Hasen werden geboten. Er war es, der mit Roland Klöckner, seinem treuen Helfer, einen sehr abwechslungsreichen Parcours aufbaute. Die Ziele, wie Mini, Hasen, Midi, Segler und normale Wurfscheiben, in allen Variationen wurden geboten. Alle Schwierigkeiten eingebaut, sodass der gelungene Mix alle Schützen angesprochen hat. Ein gelungener Auftakt zur Schrotjagdsaison, nicht ohne Anspruch, ist damit gemacht.

Leider musste der Schießobmann des Landesjagdverbandes Sachsen, Herr Matthias Meyer, aus Termingründen vor Abschluss des Schießens abreisen. Die Hausherrin, Frau von Fritsch übernahm souverän die Ehrung der Sieger und Platzierten. Preise gab es für jeden Teilnehmer.

Die Sieger der Damenklasse:
1. Platz: Dori Winnemund mit 22/4 Treffern
2. Platz: Doris Wolff mit 21/4 Treffern
3. Platz: Beate Mittmeier mit 18/4 Treffern

Bei den Herren belegte
1. Platz: Axel Moritz mit 35/3 Treffern
2. Platz: Alfons-Josef Wolff mit 35/5 Treffern
3. Platz: Dr. Torsten Krüger mit 31/1 Treffern nach Stechen gegen Germar Schneider.

Alles in allem ein sehr gelungener Wettkampf. Der Dank gilt dem Landesjagdverband für die Organisation, dem Jagdverband Delitzsch, der diese Möglichkeiten geschaffen hat, der Vorsitzenden mit ihren Standverantwortlichen und Schießobleuten.

Weiter so, Egon Jänicke hätte sein Gefallen an dieser Veranstaltung gehabt.

Alfons-Josef Wolff

Sächsische Leistungsschützen beim Wettkampf Neue Länder erfolgreich

Foto: Frank Herrmann

Beim Ländervergleich im Jagdlichen Schießen der Ostdeutschen Jagdverbände am 1. und 2. August 2015 in Suhl konnten die sächsischen Schützen beachtliche Ergebnisse erzielen.

In der Kombination Damen Einzel siegte Lara Ruppel (Kamenzer JV) vor Silvia Knels (JV Delitzsch) sowie die sächsische Damen-Mannschaft mit hervorragenden Ergebnissen. Bei den Herren belegte im Kurzwaffenschießen Dr. Michael Kinscher (JV Dresden) den 1. Platz vor Ingo Sprebitz (JV Delitzsch). Auch die sächsische Mannschaft schaffte im Kurzwaffenschießen den Sprung aufs Treppchen – sie belegte den 2. Platz hinter der Mannschaft vom LJV Thüringen.

Der Gesamtsieg des Schießens Neue Länder ging mit 339 Punkten an Kai Weinrich vor Stefan Gneus (beide LJV Thüringen) und Markus Träger (LJV Sachsen- Anhalt) mit jeweils 337 Punkten.

Herzlichen Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen und für die noch verbleibenden Wettkämpfe im Jahr 2015 weiterhin viel Erfolg und gute Ergebnisse!

Geschäftsstelle

Erster Sommerpokal Jagdparcours in Sörnewitz

Die Sieger in der B-Wertung – Foto: LJVSN

Der Schießplatz in Cavertitz OT Sörnewitz hat in puncto Wurfscheibe jede Menge zu bieten. Beim ersten bundesweit offenen Sommerpokal „Jagdparcours Wurfscheibe“ am 18.07.2015 konnten sich die Teilnehmer davon selbst überzeugen. Der Flintenparcours erfreut sich über die Landes-, ja sogar über die Bundesgrenzen hinaus großer Beliebtheit.

Bei bestem Sommerwetter beteiligten sich 44 Schützinnen und Schützen an diesem anspruchsvollen Wettbewerb. Den Teilnehmern standen acht verschiedene Szenarien zur Verfügung, die nach der Mittagspause umgebaut wurden. Der reine Flintenparcours lässt keine Übungs- und Wettbewerbswünsche offen und bietet eine Vielzahl an jagdlichen Möglichkeiten. Frau und Herr Frohnhofen, Betreiber des Schießplatzes, haben den Sommerpokal sehr gut vorbereitet und betreuten die Gäste und Helfer sehr herzlich.

Ermittelt wurden die Sieger in der Einzelwertung:
In der A-Wertung:
Jakob Frohnhofen (87 Punkte),
Alfons-Josef Wolff (85 Punkte),
Ralf Schönke (84 Punkte).

Sowie in der B-Wertung mit jeweils 63 Punkten:
Lukasz Cieplik,
Dieter Wendler,
Carsten Albrecht.

Außerdem hatten sich zwei Mannschaften gemeldet. Sieger in der Mannschaftswertung wurde die Mannschaft, bestehend aus Jakob Frohnhofen, Reiner Möller und Maik Winnemund. Der LJVSN gratuliert allen Siegern.

Es gab tolle Preise zu gewinnen, unter anderem ein Fernglas von Minox, ein Waffenkoffer von Mauser, Gutscheine und vieles mehr. An dieser Stelle danken wir allen Sponsoren der Veranstaltung recht herzlich für die Preise. Leider war die Resonanz der Jäger im Landesjagdverband Sachsen e.V. eher verhalten. Flintenschießen ist im Freistaat nicht so populär wie die Kugeldisziplinen. Dennoch hat es allen Spaß gemacht. Die diesjährigen Teilnehmer und Helfer haben vor, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Aus diesem Grund wird der Landesjagdverband Sachsen e.V., gemeinsam mit Herrn Frohnhofen, den Sommerpokal auch im nächsten Jahr wieder anbieten und hofft auf rege Teilnahme auch aus den Reihen der sächsischen Jägerschaften.

LJVSN

Landesmeisterschaft Jagdliches Schießen 2015

Landesmeisterschaft 2015

Wettbewerbe im Jagdlichen Schießen sind immer Saisonhöhepunkte für die Jagdschützen. Bei gewohnt gutem Wetter und schon sommerlichen Temperaturen kamen 58 Schützinnen und Schützen am 13. Juni 2015 auf den Schießstand des Sächsischen Jagd- und Schützenvereins 1990 Großdobritz e.V. nach Großdobritz um die Landesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen des Landesjagdverbandes Sachsen e.V. auszutragen.

Insgesamt starteten 9 Mannschaften aus 8 Jagdverbänden um möglichst viele der 350 möglichen Punkte zu erreichen. Am Ende des Tages konnte das Gunar Müller vom Jagdverband Delitzsch für sich in Anspruch nehmen. Er siegte mit 327 Punkten in der Kombination und ist somit Landesmeister 2015. Auf Platz 2 landete Mathias Rößler (Jagdverband Muldental) mit 313 Punkten vor Germar Schneider (ebenfalls Jagdverband Muldental), der mit 310 Punkten den 3. Platz erreichte. Den Titel in der Alters- und Seniorenklasse holte sich Ingo Sprebitz vom Jagdverband Delitzsch mit 297 Punkten. Mit 289 Punkten wurde Philipp Burk (JV Dresden) Sieger bei den Junioren. Bei den Damen reichten Sylvia Knels (JV Delitzsch) 292 Punkte für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Sieger in der Mannschaftswertung im Langwaffenschießen wurde die Mannschaft des JV Delitzsch mit 1218 Punkte vor den beiden Mannschaften des Jagdverbandes Dresden mit 1199 (DD 1) bzw. 1187 (DD 2) Punkten. Den Titel „Bester Flintenschütze“ trägt für das nächste Jahr Philipp Burk (JV Dresden), der 145 von 150 möglichen Punkten erzielte. Bester Büchsenschütze wurde Michael Hunger (JS Westerzgebirge). Mit 195 war er an diesem Tag für die anderen Teilnehmer unerreichbar. Das Kurzwaffenschießen wurde von den Dresdnern dominiert. Sowohl die Einzelwertung (Dr. Michael Kinscher, 191 von 200 möglichen Punkten) als auch die Mannschaftswertung (716 Punkte) ging an den JV Dresden.

Zur Siegerehrung gratulierten LJVSN-Präsident Dr. Gert Dittrich und der Vertreter des Staatsbetriebes Sachsenforst, Herr Dr. Dirk-Roger Eisenhauer, den Erfolgreichen. Als Preise und Anerkennung der Leistung konnte Herr Dr. Eisenhauer wiederum Einladungen zu Drückjageden bzw. Einzelabschüssen beim Staatsbetrieb Sachsenforst aussprechen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle an den Staatsbetrieb Sachsenforst.

Für den größten Teil der Schützen ist die Saison mit der Landesmeisterschaft schon wieder vorbei. Die Besten werden den LJVSN aber beim Vergleichsschießen der Neuen Länder am 01. und 02. August in Suhl vertreten, zu dem 25 sächsische Schützinnen und Schützen angemeldet sind.

Zum größten Wettkampf auf nationaler Ebene in diesem Jahr, der Bundesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen vom 2. – 5. September 2015 in Bremgarten, haben sich folgende 17 sächsische Schützinnen und Schützen qualifiziert:
Arlt, Heiko
Barth, Christiane
Beyer, Markus
Burk, Gunnar
Burk, Phillip
Gems, Peter
Grosse, Kerstin
Heinze, Tobias
Dr. Kinscher, Michael
Knels, Silvia
Mitmeier, Beate
Rößler, Mathias
Ruppel, Lara
Schneider, Germar
Tautorus, Volker
Tippelt, Ralf und
Weißenstein, Andreas

Den Teilnehmern bei den beiden Wettkämpfen wünschen wir viel Erfolg und gute Ergebnisse.

Abschließend sei dem Team des SJSV Großdobritz für die gute Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfes gedankt sowie dem Landesschießobmann Mathias Meyer für die Gesamtorganisation.

Geschäftsstelle LJVSN

Bezirksmeisterschaft Leipzig im jagdlichen Schießen am 18.4.2015 auf dem Schießplatz Bahnsdorf

Gut vorbereitet – gut organisiert – gute Ergebnisse

Bei gutem Wetter, ohne Probleme und ohne Zwischenfälle konnte die Bezirksmeisterschaft im jagdlichen Schießen für den Bezirk Leipzig durchgeführt werden. Die Jägerin und die Jäger, die sich dem Wettbewerb stellten, fanden wie immer auf diesem Schießplatz gute Bedingungen vor. Weidgenosse Peter Gems sorgte als Leiter des Schießens mit dafür, dass alles reibungslos ablief. Im Ergebnis gab es zufriedene Gesichter aber auch kritisch dreinschauende des Ergebnis wegens.

Dank sagen möchte ich auch an die Betreiber des Schießplatzes, die nicht nur den Wettkampfablauf organisierten, sondern auch für das leibliche Wohl und die mentale Vorbereitung auf den Wettkampf sorgten (z.B. Cola und Marmeladenbrötchen). Leider war die Teilnehmerzahl nicht so, wie sie sich Weidgenosse Peter Gems vorgestellt hat. Hier denke ich, sind aber auch die Jagdverbände und Jägerschaften gefordert, dass Interesse am jagdlichen Schießen zu fördern und zu unterstützen.

Mit der Siegerehrung und der Überreichung der Urkunden wurde die Bezirksmeisterschaft für Leipzig in Bahnsdorf beendet.

Weidmannsheil

Peter Vogt
Präsidiumsmitglied

Dank an die Sponsoren

Herzlichen Dank an die Sponsoren, die im Jahr 2015 die Veranstaltungen im jagdlichen Schießen – Pressepokal, Sommerpokal, Parcoursschießen – mit umfangreichen Sachspenden unterstützen:
– 3M Deutschland GmbH Neuss
– Blaser Jagdwaffen GmbH Isny
– BLV Buchverlag GmbH & Co. KG
– Bosch Tiernahrung GmbH & Co.KG Blaufelden-Wiesenbach
– Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH München
– Frankonia Handels GmbH & Co.KG Würzburg
– Grenzwald-Destillation Otto Ficker GmbH Crottendorf
– Grube Forstgeräte GmbH
– Hagopur AG Landsberg am Lech
– Hartmann Tresore AG Paderborn
– Helmut Hofmann GmbH Mellrichstadt
– Hubertus Filz und Loden Manufaktur Lößnitz
– Jagdhütte Sachsen Röhrsdorf
– Leica Camera AG Solms
– Mauser Jagdwaffen GmbH Isny
– Minox GmbH
– Panzerarena – Bindig GmbH Heidenau
– Paul Parey Zeitschriftenverlag Nassau
– RUAG Ammotec GmbH Führt
– Jahr Top Special Verlag GmbH & Co. KG Hamburg
– Quelle & Meyer Verlag GmbH & Co. KG Wieblsheim
– Waffenmuseum Suhl