Veranstaltungen

  • 19.08.2017: 10.00 Uhr Treffen ARGE in Siebenlehn – Wahlen, Vorbereitung Messe
  • 01.-02.09.2017: Seminar für Nachsuchengespanne in Morgenröthe Rautenkranz, Organisation Dirk Schönfelder
  • 09.09.-10.09.2017 5. Nord-Bohemia Pokal in Jirkov (Tschechien) – Zur Ausschreibung
  • 04.02.2018: VSWP Seminar VDD Niederlausitz – Wilder Bär Spansberg
  • 17.-18.02.2018: Internationale Zuchtrüdenvorstellung Verein Deutsch Drahthaar – Ort Moritzburg
  • 05.05.2018: Jagdkynologische Jahrestagung in Wermsdorf mit Schulung Gatter
  • September 2018: Wasserschulung mit Herrn Westermann in Wermsdorf – Klub DK Sachsen

 

Prüfungstermine

Prüfungstermine 1. Halbjahr 2017
Prüfungstermine 2. Halbjahr 2017

Kürzel, Prüfungen und Leistungszeichen des JGHV

VJP = Verbands-Jugend-Prüfung

HZP = Verbands-Herbst-Zuchtprüfung, (HZP o. Sp = ohne Hasenspur, HZP m. Sp. = mit Hasenspur)

VGP = Verbands-Gebrauchsprüfung (VGP/TF = mit Tag-Fährte, VGP/ÜF = mit Übernacht-Fährte)

VSwP = Verbands-Schweißprüfung

VFSP = Verbands-Fährtenschuhprüfung

VPS = Verbandsprüfung nach dem Schuss

Btr = Bringtreue-Prüfung (Fuchs)

VStP = Verbandsstöberprüfung

10. Brackentreffen auf dem Erzgebirgskamm

Am Samstag dem 25. Juni 2016 konnte die Interessensgemeinschaft der Brackenfreunde Erzgebirge gemeinsam mit ca. 400 Besuchern aus ganz Deutschland das 10-jährige Jubiläum des Brackentreffens auf dem Erzgebigskamm begehen. Ein buntes, ganztägiges Programm bot viel Abwechslung für Groß und Klein. Mit der traditionellen Verband-schweiß-/fährtenschuhprüfung konnte die Veranstaltung am Morgen durch den Prüfungsleiter Hubertus Heine mit dem Forstbezirksleiter Ingo Reinhold eröffnet werden. Im weiteren Verlauf, bot die Jagkynologische Vereinigung Sachsen, gemeinsam mit dem LJVSN eine JGHV-Richterweiterbildung an, die auf reges Interesse stieß und mit Peggy Dornig und Wolfgang Richter sehr gute Referenten vorweisen konnte.
Mit viel Interesse wurde auch die Wärmebilddrohne der Firma Holfert´s aus Bannewitz umlagert. Hier konnte eine sinnvolle Alternative der tierschutzgerechten Kitzrettung vorgestellt werden, welche vor allem für die grünlandreichen Mittelgebirgsregionen in Frage kommt.
Mit einem Stück Torte, den Zschopauer Jagdhornbläsern und der Ehrung der erfolgreichen Gespanne, ging ein gelungener Tag dem Ende entgegen, bevor am Abend dann das Tanzbein mit den „Barflies“ wieder geschwungen wurde.

Ergebnisse der Prüfungen:

VSwP: Jörg Sprößig; Slovensky Kopov, Don vom Kuhholz; Sw I (SUCHENSIEGER)

VFSP: Dirk Eikelmann; Alpenländische Dachsbracke, Anni vom Rauschenbachtal; FS I
Robert Drechsel; Deutsche Bracke, Dori vom Forsthaus Ehu; FS III

Vielen Dank an ein großes Rudel von Hundeenthusiasten, welche eine Solche Veranstaltung überhaupt möglich machen.

Horrido und Brackenheil!
Maik Schröter
im Auftrag der Brackenfreunde Erzgebirge
www.bferz.wordpress.com

Fotos: Peter Palm & Maik Schröter

      

Jagdkynologische Jahrestagung

Praktische Wundversorgung (Foto: Silke Kippenberg)

Die Jahrestagung fand am 04.06.16 wieder traditionell in Siebenlehn statt. Aufgrund der zahlreichen diesjährigen Höhepunkte (Gattermeistertagung, Jagdterriertage, Brackentreffen) kam eine übersichtliche Anzahl von Hundeführern im „Schwarzen Roß“ zusammen. Neben den Auswertungen der Prüfungen, Verteilung der Würfe und Berichte über die aktuellen jagdkynologischen Berichte konnten wir Dr. Christian Hackenbroich von der Tierärztlichen Fachklinik für Kleintiere Northeim begrüßen. In seinem Vortrag erläuterte er seine umfangreichen Erfahrungen bei verletzten Jagdhunden. Neben Stichverletzungen, Amputationen und Schussverletzungen waren alle gängigen jagdlichen Zwischenfälle Thema des Vortrages. Selbst bei bester Absicht können Hunde bei Jagden schwer verletzt werden. Darauf sollte jeder Hundeführer vorbereitet sein. Im praktischen Teil mussten deshalb die Teilnehmer Verbände an Teckel und Vorstehhund anlegen. Die Wundstillung mit konventioneller Haushaltsfolie war zeitlich unschlagbar. Viele nützliche Tipps vom echten Praktiker rundeten die Veranstaltung ab. Der Vortrag wurde aus Mitteln der Jagdabgabe unterstützt. Für die schnelle Bearbeitung bedankt sich die jagdkynologische Arbeitsgemeinschaft. Am Nachmittag tagten die Mitglieder des Hundefonds und am Morgen wurde das Messeprogramm zur Messe Jagd und Angeln 2016 in Markleeberg besprochen. Die Zuchtvereine werden über Constanze Kugeler informiert. Das Motto der Jagdhundevorstellung auf der Messe lautet „Gemeinsam Jagd erleben“.

Silke Kippenberg / Peter Palm

Verein Jagdteckel – Schliefenanlage Plauen

Übungs – und Prüfungstermine 2016 für alle Erdhunderassen zu erfragen bzw. zu vereinbaren bei:

RA Karsten Haase
Markt 2
07570 Weida
Tel. 036603/6323
Fax: 036603/63129
E-Mail

oder

Klaus Pinther
Marienstr. 30
08451 Crimmitschau
Tel. 03762/44377

10 Jahre Brackenfreunde Erzgebirge

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe (Bracken-)Freunde,

in diesem Jahr begehen wir am 25.06.2016 ein besonderes Jubiläum. 10 Jahre Brackenfreunde Erzgebirge mit dem traditionellen Brackentreffen auf dem Erzgebirgskamm. Ort der Veranstaltung ist wieder die Bergschänke in 09496 Marienberg OT Rübenau. Hierzu sind alle Interessierte recht herzlich eingeladen.

Zeitlicher Ablauf für das Jubiläum:

§ 8.00 Uhr… Eröffnung und Beginn der Verbandsschweißprüfung
§ ab. 10.00 Uhr… Jäger- und Naturflohmarkt auf dem Festplatz
§ 10.00 – 14.00 Uhr… Verbandsschweißrichterschulung in der Bergschänke (für Interessierte offen)
§ ab 12.00 Uhr… Beginn Zuchtschau der Dachsbracken
§ ab 13.00 Uhr… Holzbildhauer und Feuerkörbe, Forst und Garten verschiedene Aussteller
§ 14.00 Uhr… Waldführung mit dem Förster
§ 14.30 Uhr… Anschussseminar
§ ab. 14.30 Uhr… Kaffee und Kuchen
§ ca. 16.30 Uhr… Pfostenschau (Präsentation verschiedener Brackenrassen)
§ ca. 17.30 Uhr… Siegerehrung Verbandschweißprüfung/Hundevergleich
§ ca. 18.00 Uhr… 10 Jahre BFE ein Rückblick
§ ca. 19.00 Uhr… Grüner Abend mit den BARFLIES (Live Musik)

ganztägig: Stammscheibenschätzen (toller Hauptpreis), Hüpfburg, Kinderschminken, Basteln, Verpflegung

Für das Anschussseminar, melden Sie sich bitte bis 13.06.2016 unter bfekontakt@yahoo.de an. Hierzu benötigen wir den Namen, Anschrift, Telefonnummer und natürlich eine E-Mailadresse.

Die Ausschreibung der Richterschulung erfolgt für die Richter separat im “Jagdgebrauchshund”, interessierte Hundeführer können gern in die Veranstaltung reinschnuppern, insofern es die Kapazität hergibt! Thema ist die neue Verbandsschweißprüfungsordnung. Organisator ist der Landesjagdverband Sachsen e.V.

Interessenten für die Teilnahme an der Zuchtschau der Dachsbracken, melden sich bitte direkt beim Vorsitzenden der Landesgruppe Sachsen, Herrn Hartwig Lippmann, Telefon: 037297 – 3329, Mobil: 01609 – 9375537, E-Mail: sn@dachsbracke.de

Interessenten für das Betreiben eines Standes zum Jäger- und Naturflohmarkt, melden sich bitte bis 13.06.2016 unter bfekontakt@yahoo.de an. Hierzu benötigen wir den Namen, Anschrift, Telefonnummer und eine E-Mailadresse. Ein Jeder ist gern eingeladen Trödel, Erbstücke oder Dinge die er nicht mehr gebrauchen kann, welche in einem Zusammenhang mit Jagd und Natur stehen, auf dem Flohmarkt anzubieten oder zu tauschen. Allein das Jägerlatein zu den Exponaten, könnte einen Ausflug wert sein.

Interessenten für die Teilnahme an der Verbandsschweißprüfung melden sich bitte bei Hubertus Heine (Schwarzwildbrackenverein e.V.), Tel. privat: 03735/661959, Mobil: 0173/3724007, E-Mail: heine@schwarzwildbracke.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Gern können Sie sich auch auf unserer Homepage informieren oder mit uns Kontakt aufnehmen www.bferz.wordpress.com

Mit Horrido und Weidmannsheil, Euer BFE Org.-Team!

Berichte vergangener Veranstaltungen

Sächsischer Hundeführer siegt im 3. „Nord Bohemia Pokal“

Nord Bohemia Pokal

Vom 11. – 13. September 2015 fand im tschechischen Kreis Chomutov der 3. “Nord Bohemia Pokal“ statt. Vorbereitet und ausgeführt durch die Kynologische Union Tschechien und dem LJV Sachsen konnten sich 8 Gespanne der Vorstehhunde der Prüfung stellen. Die Veranstaltung entspricht einer Herbstzuchtprüfung mit Zusatzfächern Wasserarbeit. Für die herausragenden Arbeiten konnten 2 CACT Titel vergeben werden. Bei der gemeinsamen Suche von jeweils 4 Hunden wurden durch die Schützen 22 Fasane erlegt. Sicheres Vorstehen und Ruhe vor dem Wild waren Grundbedingung. Das Fach Schussruhe mussten alle Hunde frei abgelegt 10 min mit 60 Schuss überstehen. Istvan Szakacs konnte mit seinem Magyar Vizla Rüden „Cinkei AG“ den 1.Platz mit 394/400Punkten und den Titel CACT – Cértificat d’Aptitude au Champion de Travail (Anwartschaft auf den nationalen Arbeitschampion-Titel) erreichen. Den zweiten Platz konnte eine tschechische Hundeführerin mit einem Bracco Italiano Rüden „You can touch the shadow of my ghost“ mit 391 Punkten belegen.

Für den 09. – 11. September 2016 wird wieder eine gemeinsame Prüfung (HZP o.Sp.) geplant. Wir bitten um zeitige Anmeldung.

Peter Palm

8. Brackentreffen auf dem Erzgebirgskamm

Brackentreffen 2014

Auch in der 8. Wiederholung gibt es immer noch kleine Überraschungen. So durften die ca. 70 Brackenfreunde am 5. Juli in Rübenau, eine 10 Wochen alte polnische Bracke (Gończy Polski) vom Führer Silvio Wagner aus der Lausitz bestaunen. Damit wurde das Brackentreffen bereichert und wir können nun von den zukünftigen Erfahrungen mit dieser Rasse profitieren. So bietet sich jedes Jahr am ersten Juli Wochenende die Möglichkeit eines breiten Gedankenaustauschs, nicht nur für Brackenführer, sondern für alle an der Jagd Interessierten.

Die nunmehr traditionelle, morgendliche Verbandsschweißprüfung konnten drei von fünf Hunde erfolgreich absolvieren. Andreas Stetter aus der Oberlausitz, mit seiner Brandlbracke Carlos vom Bebrowbach, entschied mit einem Ersten Preis (Sw I) nicht nur die Verbandsschweißprüfung, sondern auch den von den Brackenfreunden Erzgebirge ausgelobten Hundevergleich für sich. Weidmannsheil! Über diese Leistung freuen wir uns ganz besonders, da Andreas vor 4 Jahren zum ersten Mal das Brackentreffen besuchte, um dort nach einer für ihn passenden Hunderasse Ausschau zu halten. Nach vielen Gesprächen mit einzelnen Rassevertretern entschied er sich schlussendlich für seinen Carlos, mit dem er auch vor 2 Jahren einen Übungstag zur Anlageprüfung im Erzgebirge besuchte. Diesem hervorragenden Gespann nun den Siegerpokal zu überreichen erfüllt uns mit Stolz, zeigt es doch, dass die Interessensgemeinschaft der Brackenfreunde Erzgebirge – BFE auch hier einen kleinen Anteil am Erfolg hatte.

An den Fachvortrag des bekannten Wildbiologen Mark Nitze im letzten Jahr anknüpfend, sollte es in diesem Jahr um eine optimierte Rotwildbewirtschaftung im Erzgebirge gehen. Hierzu referierte der erste „Ostdeutsche Berufsjäger“ André Friedrich über sein Wildbewirtschaftungskonzept für das Sachsenforstrevier Steinbach. In einem überaus kurzweiligen Vortrag zeigte er sehr viele Verbesserungsvorhaben in der Wildbewirtschaftung im ca. 2200 Hektar großen Pilotgebiet. Vom einfachen Verrücken von jagdlichen Einrichtungen, über sehr sinnvolle Jagdstrategien bis hin zu Lebensraumkonzepten mit Äsungsverbesserungen scheute er auch nicht vor kritischen Worten zur eingleisigen, brechstangenartigen staatlichen Wilddezimierung zurück. Die überaus positive Resonanz des fachkundigen Publikums aus 7 Bundesländern spiegelte sicherlich den Wunsch vieler wieder, ausgeglichener und maßvoller mit unserer größten heimischen Schalenwildart umzugehen. Ständiger Jagd- und Besucherdruck, wenig geeignete Wildäsungsflächen sowie fehlende gute reviernachbarschaftliche Kontakte, wirken bei der Rotwildbewirtschaftung kontraproduktiv. Hier wird durch André Friedrich angepackt! Ein Modell das Schule machen sollte!

Mit diesem Projekt hinterließ der Staatsbetrieb Sachsenforst einhellig einen positiven Eindruck im Auditorium. Es zeigt sich, dass nunmehr auch im Freistaat Sachsen, im Bereich des Jagdwesens, auf die Fachkompetenz von erfahrenen Profis gesetzt wird. Eindrucksvoll wurde belegt wie auch hier Wald mit Wild zukunftsorientiert alle Interessen vereinen kann. Vielen Dank, André, vielen Dank auch an den Forstbezirk Marienberg. Vielen Dank an alle die uns besucht haben. Herzlichen Dank für die Vorbereitung und Durchführung der Verbandsschweißprüfung an Hubertus Heine (Verein Slovensky Kopov). Danke an die Richter, die im schwierigen Gelände und bei schwüler Witterung ins Schwitzen gekommen sind.

Danke an die Jagdschule Carl Stülpner für das Sponsoring des Suchensiegerpokals sowie an den Kfz-Service Michael Dürichen für die Sachpreise. Und Danke an alle Brackenfreunde die immer wieder zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen. Bis zum nächsten Jahr!

Mit Weidmanns- und Brackenheil!

Euer Org.-Team der Brackenfreunde Erzgebirge – BFE

Bericht von der Kynologischen Jahrestagung in Siebenlehn

Kynologische Jahrestagung

Am 8. März 2014 fand in Siebenlehn traditionell die 23. Jagdkynologische Jahrestagung unter dem Thema „Nasenarbeit in Theorie und Praxis“ statt.

Neben den Berichten der Vorsitzenden der Jagdkynologischen Vereinigung des JGHV, Silke Kippenberg, über das Zuchtgeschehen und Prüfungswesen der Zuchtvereine erfolgt durch den Obmann des Jagdhundewesens des LJV eine Auswertung des Jagdhundeausgleichsfonds. Bei dieser Analyse der Schadensfälle ist erkennbar, dass der Ausbildungsstand und die Erfahrung des Hundes erheblich für den Gefährdungsfaktor bei der Jagd sind. Fast keine Unterschiede der Schadenshäufigkeit gibt es erstaunlicherweise zwischen hoch- und niederläufigen Hunden.

Die Vertreter der Obersten und Oberen Jagdbehörden konnten bei der Veranstaltung begrüßt werden. Dr. Juliane Bräuer vom Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology Department of Developmental and Comparative Psychology erläuterte den wissenschaftlichen Ansatz zur Untersuchung der Riechleistung unserer Hunde. Bei ihren Untersuchungen an Hunden wurden Ansätze überprüft, welche für die Hundeausbildung extrem wichtig sind. Für die Erkennung der Richtung einer Spur (egal ob Schleppe oder Schweißfährte) benötigt der Hund 5 zusammenhängende Duftpunkte. Dem Hund ist es also nicht egal aus welcher Richtung die Fährte gelegt wurde. Aus der Praxis berichtete Stefan Neuber, einer der erfahrensten Nachsuchenführer in Sachsen, über die Organisation und Durchführung der Nachsuchen.

Mit über 100 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Im Anschluss trafen sich die Vertreter der AG Nachsuchengespanne und die Kreishundeobleute.

Die Weiterbildungsmaßnahme wurde durch das SMUL mit Mitteln der Jagdabgabe unterstützt.

Peter Palm

Bohemia Pokal 2013 – Sächsischer Hundeführer mit bester Wasserarbeit

Bohemia Pokal 2013

Vom 13. – 15.09.2013 fand in Chomutov der 1. Bohemia Pokal statt. Die Anzahl der Hundeführer wurde auf 12 Gespanne beschränkt. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam durch die Böhmisch-Mährische Jagdkynologische Union und dem LJV Sachsen.

Bei der Veranstaltung konnten 2 Hundeführern in der Arbeitsprüfung der F.C.I. der Titel CACT (nationales Certificat d’Aptitude au Championnat de Travail ) vergeben werden. Istvan Szakacs (Jagdverband Westerzgebirge) mit dem Magyar Vizla – Rüden Cinkei Ag wurde der Preis für die beste Wasserarbeit verliehen. Rene Erben mit dem Deutsch Kurzhaar Rüden Pasko vom Mausberg wurde bester deutscher Hundeführer auf Platz 6 mit dem II.Preis und 353 Leistungspunkten.

Suchenglück und Pech lagen wieder eng beieinander. Die Anforderungen an die Gespanne waren sehr hoch. Unter anderen mussten im Fach Schußfestigkeit die abgelegten Hunde 10 min lang 60 Schrotschüsse ruhig abwarten. Gerichtet wurde mit deutschen und tschechischen Verbandsrichtern.

Nächstes Jahr wurde der Prüfungstermin für den 06.09.2014 vereinbart.

Peter Palm

Hundefreu(n)de beim 7. Brackentreffen auf dem Erzgebirgskamm

Richter Rainer Tomberg gratuliert Tobias Hamm

Mit viel Freude konnten wir am 6. Juli rund 100 Gäste zu unserem traditionellen Brackentreffen auf dem Erzgebirgskamm in Rübenau begrüßen. „…Es gibt viele Brackentreffen, aber nur ein mir bekanntes, wo man die Gelegenheit bekommt so viele (Bracken-)Rassevertreter an einem Tisch sitzen zu sehen…“, so Knut Mehner (Verein Dachsbracke). Damit ist der Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Es ist uns immer wieder ein Vergnügen fast alle bekannten Brackenrassen, sowie zahlreiche Gebrauchshunde und deren Rasseverbandsvertreter zu Gast zu haben. So wird ein vereinsübergreifender Informationsaustausch möglich und es werden natürlich auch Freundschaften gepflegt. Danke an die Vertreter folgender Rassen: Hannoverscher Schweißhund, Bayrischer Gebirgsschweißhund, Deutsch Langhaar, Deutsch Drahthaar, Deutscher Wachtelhund, Deutscher Jagdterrier, Jagdteckel, Schweizer Jura Niederlaufhund, Jagdbeagel, Tirolerbracke, Slovensky Kopov, Deutsche Bracke, Dachsbracke, Brandlbracke.

Die morgendliche Verbandsschweißprüfung konnten sechs von sieben Hunde erfolgreich absolvieren. Tobias Hamm, mit seinem Deutschen Wachtelhund Iago vom Wolfsberg, entschied mit einem Ersten Preis (Sw I) nicht nur die Verbandsschweißprüfung, sondern auch den von den Brackenfreunden Erzgebirge ausgelobten Hundevergleich für sich. Waidmannsheil!

Die durch den Revierleiter Holger Zimack geführte Waldwanderung sorgte bei den ca. 25 Teilnehmern für viel Interesse und gute Laune. Bei „ungewöhnlich“ schönem Wetter vergnügten sich unsere Jüngsten beim Zapfenwerfen am Waldmobil des Staatsbetriebes Sachsenforst und erfuhren spielerisch viel Wissenswertes über die heimische Flora und Fauna. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Forstbezirk Marienberg für die wiederholt sehr gute und unkomplizierte Unterstützung.

Bis auf den letzten Platz war die „Bergschänke Rübenau“ beim Fachvortrag des bekannten Wildbiologen Mark Nitze besetzt. Er stellte sehr aufschlussreiche Ergebnisse seiner „Schalenwildforschung im Wolfsgebiet“ vor. Als kleine Zugabe überraschte er selbst erfahren Rüdemänner mit den Aktionsradien von besendertem Rotwild und Stöberhunden bei Ansitzstöberjagden. Hier konnte man sehr schön erkennen, dass Wild sehr lernfähig ist und in kürzester Zeit ein sehr einfaches Feindvermeidungsverhalten entwickeln kann, um sich mit kurzen Laufstrecken dem Treiben zu entziehen. Vielen Dank, Mark.

Mit der Siegerehrung und der obligatorischen Pfostenschau endete der offizielle Teil des 7. Brackentreffens auf dem Erzgebirgskamm. Bei super Stimmung und einem Gläschen Bier genossen jedoch noch zahlreiche Hundefreunde den herrlichen Sonnenuntergang.

Vielen Dank an alle die uns besucht haben. Die weiteste Anreise hatte Herr Kirsch aus Schaffhausen in der Schweiz. Herzlichen Dank für die Vorbereitung und Durchführung der Verbandsschweißprüfung an Hubertus Heine (Verein Slovensky Kopov). Danke an die Richter, die im schwierigen Gelände und bei schwüler Witterung ins Schwitzen gekommen sind. Danke an die Eheleute Neuber für die Betreuung des Schießkinos. Und danke an alle Brackenfreunde die immer wieder zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen, sei es durch Sponsoring oder durch tatkräftige Unterstützung.

Bis zum nächsten Jahr!

Mit Waidmanns- und Brackenheil!

Euer Org.-Team der Brackenfreunde Erzgebirge – BFE
www.brackenfreunde-erzgebirge.de

Maik Schröter

22. Jagdkynologische Jahrestagung in Siebenlehn

Die diesjährige Jagdkynologische Jahrestagung am 3. März 2013 stand unter dem Thema „Stöbern“. Nach den Berichten der Vorsitzenden der JKV Sachsen, Silke Kippenberg, und des Hundeobmannes des Landesjagdverbandes, Peter Palm, wurden die Änderungen der Brauchbarkeitsprüfungsordnung besprochen. Innovativerweise ist im neuen Entwurf der Oberen Jagdbehörde erstmals das Fach Stöbern in Schwarzwildgatter enthalten. Damit sind eine Einarbeitung und die Prüfung des Jagdhundes im Gatter fixiert und möglich. Die Ausbildung unserer Hunde und die Unterstützung der Hundeführer erfordert die aktive Zusammenarbeit der Kreisjagdverbände und der Zuchtvereine der Jagdhunderassen und stellt einen Schwerpunkt für das nächste Jagdjahr dar.

Frau Silke Kippenberg führte anschließend die Richterweiterbildung des JGHV zum Fach Stöbern durch. Durch die umfangreiche Recherche der Prüfungsordnungen einzelner Rassezuchtvereine wurden die Nuancen des Stöberns besprochen.

Frau Dr. Esther Schalke von TIHO Hannover erläuterte im Anschluss die Möglichkeiten zur Verhaltensanpassung der Hunde im Schwarzwildgatter. Bei der Ausbildung unserer Hunde wurden im Vortrag andere und effektivere Wege durch die Referentin aufgezeigt und anschließend diskutiert. Der Vertreter der Obersten Jagdbehörde und der Präsident des LJVSN, Herr Falkenberg, konnten sich durch ihre Teilnahme ein Bild von den Gedanken der Jagdhundeführer machen.

Die Nachsuchengespanne und Kreishundeobleute fanden sich zu kleineren Runden nach der Veranstaltung. Das Treffen war mit über 80 Teilnehmern gut besucht und wurde durch Mittel aus der Jagdabgabe unterstützt.

Peter Palm

Über den Tellerrand

Am 15.09.2012 wurde durch die Gruppe Niederlausitz des Verein Deutsch Drahthaar gemeinsam mit dem tschechische Jagdverband (ČESKOMORAVSKÁ MYSLIVECKÁ JEDNOTA, o. s. OKRESNÍ MYSLIVECKÝ SPOLEK V CHOMUTOVĚ) im Jagdrevier Udlice (Chomutov) die 0. Prüfung des Nord-Bohemia-Pokals, als Generalprobe, gestartet. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Petr Brziak und Václav Dražný.

Mitten in den noch niederwildreichen Revieren des böhmischen Beckens wurde die Prüfung mit 4 Hunden aus Tschechien und 4 Hunden aus Deutschland durchgeführt. Anders als in Deutschland gängigen Prüfungen mussten alle 4 Hunde einer Gruppe gemeinsam suchen. Dies war für die deutschen Hundeführer ungewohnt, aber die Hunde arbeiteten besser als erwartet. Das Federwild und Haarwild wurde während der Prüfung geschossen und musste durch die Hunde gebracht werden. Auf den Schleppen sprangen die Hasen munter und erschwerten die Arbeiten für die Gespanne. Prüfungsglück und Pech lagen eng nebeneinander. Souverän moderiert wurden die Leistungen durch den Hauptrichter František Svec.

Im nächsten Jahr sind alle interessierten Hundeführer der Vorstehhunderassen eingeladen an dieser Prüfung teilzunehmen. Die 1. Prüfung des internationalen Nord-Bohemia-Pokal findet nächstes Jahr vom 14. – 15. September 2013 in Tschechien statt. Die Organisation und Meldung erfolgt über den Landesjagdverband Sachsen. Wir danken den Richtern auf tschechischer Seite: Petr Brziak, Václav Dražný, Vladimír Kůrka, Rudolf Krpeš

Ergebnis:
Platz 1 Edda v. d. Saulache Karsten Fernschild DD
Platz 2 Aran ze Slávické obory Miroslav Bozděch DD
Platz 3 Betty z Kamenického údolí Václav Černý DK
Platz 4 Aida z Rohatické slatiny Jiří Černý ČF
Platz 5 Juka z Dolnic Ing. Lea Tichá POI
Platz 6 Leon von der Rockenshöhe Carsten Spring DD
Platz 7 Gane vom Bandorfer-Forst Christoph Liewald DD
Platz 8 Kalle vom Broel Bernhard Gommlich DD

Peter Palm
VDD Niederlausitz

 

„Unschärfe“

Präsidiumsmitglied Peter Palm mit der Referentin Frau Dr. Ester Schalke

Am 10. März 2012 fand die 21. Jahrestagung der Jagdkynologischen Vereinigung des JGHV (JKV) Sachsen und der Jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft des Landesjagdverbandes Sachsen in Siebenlehn statt. Turnusgemäß stellten die Vorsitzende der JKV und der Landesobmann für das Hundewesen ihre Jahresberichte vor.

In der Diskussion zu den Jahresberichten wurden die Zulassungsbedingungen zu den Brauchbarkeitsprüfungen in Sachsen im Beisein der Vertreter der Obersten und Oberen Jagdbehörde angesprochen. Das „Geraer Urteil“ stellt aus Sicht der sächsischen Jäger ein Hindernis dar, welches durch die sächsischen Landesbehörden behoben werden kann. Eine konsequente tierschutzgerechte Ausbildung ohne Einschränkungen muss für den Jäger in Sachsen möglich sein. Hierzu sollen nur Jagdhunde anerkannter Rassen mit JGHV-Papieren zur Ausbildung und Prüfung zugelassen werden. Die Ausbildung erfolgt durch den Jäger für den Jäger und den praktischen Jagdeinsatz. Mit „unscharfen“ Zulassungskriterien lässt sich eine zukunftsorientierte Sicht auf die praxisbewährte Zucht von Jagdhunden nicht fördern.

Anschließend konnte Frau Dr. Schalke den gut gefüllten Saal mit über 100 Zuhörern mit einer Richterfortbildung über das Aggressionsverhalten von Hunden fesseln. Danach trafen sich die Hundeobleute der Kreisjagdverbände und die Jagdhundeführer der Nachsuchengespanne zu gemeinsamen Gesprächen. Die Obleute der Kreisjagdverbände planen am 07. November 2012 in Westsachsen im “Forsthaus” Grüna bei Chemnitz und am 28. November 2012 Ostsachsen im “Schützenhaus” Pulsnitz jeweils ein Treffen.

Durch Mittel aus der Jagdabgabe konnte der Vortrag und die Versammlung unterstützt werden.

Peter Palm

Ein weiterer Schritt voran!

Siebenlehn 2011

Nunmehr zum 20. Mal fand die Jagdkynologische Jahrestagung der Jagdkynologischen Vereinigung des JGHV des Freistaates Sachsen statt. Am 06.03.2011 trafen sich über 70 Hundeführer, Richter und Obleute der Kreisjagdverbände in Siebenlehn. Zu dieser Veranstaltung erfolgte neben dem Bericht über die geleistete Arbeit 2010 und der Erläuterung zum Hundeausgleichsfonds, eine Richterschulung für die Verbandsrichter des JGHV. Diese Richterschulung wurde durch die Vorsitzende der Jagdkynologischen Vereinigung, Silke Kippenberg durchgeführt. Patrick Donat berichtete über die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit „Brauchbarkeitsprüfungen in Deutschland“.

Im Beisein der Vertreter beider oberen Jagdbehörden wurde über die Anforderungen an unsere Jagdhelfer leidenschaftlich diskutiert. Die Anpassung der Brauchbarkeitsprüfungsordnung an die Prüfungsordnungen der Bundesländer Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wurde in der Jagdkynologischen Vereinigung beschlossen. Ziel der Anpassung ist eine gegenseitige Anerkennung der Brauchbarkeitsprüfungen in diesen Ländern. Für den Hundeführer verlängert sich die Übernachtfährte von 400 m auf 600 m. Dennoch führen alle bisherigen Leistungsprüfungen des JGHV (z.B. VGP) zur Brauchbarkeit des Jagdhundes in Sachsen. Die neue Brauchbarkeitsprüfungsordnung soll ab 2012 in Kraft treten.

Die Obleute für Hundewesen der Kreisjagdverbände trafen sich anschließend zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Es wurden gemeinsame Treffen vereinbart. Am 09.11.2011 trifft sich der Westsächsische Bereich in Chemnitz und am 16.11.2011 der ostsächsische Bereich in Pulsnitz. Einladungen werden gesondert zugeschickt.

Im Anschluss der Veranstaltung haben sich die Nachsuchengespanne getroffen. Bei der Besprechung wurde nochmals auf die Führung der Nachsuchenberichte hingewiesen und an die Forderungen zur revierübergreifenden Nachsuche in der Novellierung des Landesjagdgesetzes im Sinne des aktiven Tierschutzes erinnert.

Für besondere Aktivitäten in der jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft wurden ausgezeichnet: Constanze Kugler, Jörg Papst, Hans-Peter Buchwald, Erhard Patzsch und Volker Heiling.

Peter Palm

Richterschulung

Am 5. September 2010 führte der Vogtländische Jagdgebrauchshunde-Verein zusammen mit der Jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft des Landesjagdverbandes Sachsen eine Richterschulung zum Thema Wasserarbeit zur HZP in Zwoschwitz durch. Eingeladen waren alle interessierten Hundeführer, Richter und Richteranwärter.

Als hochkarätigen Referenten konnte Ulrich Augstein, Prüfungsobmann und Präsidiumsmitglied des JGHV, gewonnen werden. Die Richterschulung, welche JGHV – Richter alle 4 Jahre besuchen müssen, war in einen theoretischen und einen praktischen Teil untergliedert. Die praktische Arbeit der Hunde wurde am Übungsgewässer gezeigt und gemeinsam bewertet. Die Kommentierung der Wasserarbeit erfolgte durch den Referenten mit rheinischer Schlagfertigkeit und Treffsicherheit. In persönlichen Diskussionen der Teilnehmer wurden die Probleme bei der Bewertung der Wasserarbeit besprochen. Dem Ziel, einheitlich zu Richten ist man mit dieser gelungenen Veranstaltung einen weiteren Schritt näher gekommen.

Ein besonderer Dank wird den Revierinhabern und dem Veranstalter Herr Dietmar Kadner ausgesprochen.

Das Seminar wurde durch Mittel der Jagdabgabe unterstützt.

Peter Palm

Landessiegersuche „Auf dem Erzgebirgskamm“ erfolgreich durchgeführt

Landessiegersuche 2010

Am vergangenen Wochenende 14./15. August fand die 3. Landessiegersuche der Nachsuchengespanne „Auf dem Erzgebirgskamm“ statt.

Dieser grenzübergreifende Wettbewerb wurde bereits zum dritten Mal durch den Landesjagdverband Sachsen e.V. und den Jagdverband Schweißhund Erzgebirge (Tschechien) organisiert. Gemeldet waren 8 Hunde mit ihren Führern, je vier für Sachsen bzw. Tschechien startend. Hintergrund dieses Wettbewerbes ist es, den Nachweis über das Leistungsvermögen der Hunde auf der Fährte eines kranken Stück Wildes zu erbringen. Genügend geeignete Hunde dafür vorzuhalten, ist expliziter Bestandteil einer tierschutzgerechten Jagdausübung.

Eröffnet wurde der Wettbewerb am 15.08.2010 10.00 Uhr in Klíny. Bei optimaler Witterung (bewölkt, leichter Wind, genügend Bodenfeuchtigkeit, kein Regen) bestanden alle 8 Hunde die Prüfung. Um zu kontrollieren, ob die Hunde auch die richtige Fährte arbeiten, waren auf der 20 Stunden alten, künstlich gelegten Fährte 6 so genannte Verweiserpunkte markiert. Sieger wurde der Bayerische Gebirgsschweißhund „Uli von der Sauhatz“ mit seinem Führer Detlef Hillmann. Sie brauchten für die 1000 m lange Fährte trotz zahlreicher Verleitungen (durch natürliche Fährten des Wildes) lediglich 10 Minuten und bestätigten alle Verweiserpunkte. Die Siegerehrung fand mit Unterstützung der Jagdhornbläsergruppe „Flöhatal“ in Seiffen statt.

Bereits am Sonnabend trafen sich die sächsischen Nachsuchengespanne in Klíny um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Nachsuche auszutauschen. Das angebotene Seminar Fährtenschuh, welches von Gabi Thomae vom Verein „Hirschmann“ geleitet wurde, war mit 50 Teilnehmern gut besucht.

Das SMUL unterstützte diese Veranstaltung mit Mitteln aus der Jagdabgabe. Dafür bedankt sich die jagdkynologische Vereinigung des Freistaates Sachsen.