Vogtländischer JV Oelsnitz

Vogtländischer Jagdverband Oelsnitz e. V.

Vorsitzender:

Werner Wunderlich
Adolf-Damaschke-Straße 51 B
08606 Oelsnitz

Tel.: 037421-23186

Der Vogtl. Jagdverband Oeslnitz stellt sich vor

Ansitzleiter

Der Vogtl. JV Oelsnitz e. V. wurde 1990 gegründet. Er ist einer der 4 selbständigen vogtländischen Jagdverbände und zugleich Interessenvertreter der Jäger, Falkner, Jagdhundeführer, Raubzeugfänger und Jagdhornbläser im Vogtlandkreis. Der Verein besteht gegenwärtig aus etwa 100 Mitgliedern.

Einen Schwerpunkt der Arbeit sehen wir in der Pflege und Förderung aller Zweige des Jagdwesens:
– jagdliche Aus- und Weiterbildung
– Förderung des jagdlichen Brauchtums
– der Öffentlichkeitsarbeit
– des jagdliches Schießens
– des Jagdgebrauchshundewesens
– und eines geselligens Vereinslebens

Kinderhort

Der Verein bemüht sich, für alle intererssierten Jäger und vor allem Jungjäger, welche erfolgreich ihre Jägerprüfung abgeschlossen haben, praktische Jagdmöglichkeiten zu schaffen. Er unterhält Verbindungen zu Grundschulen im Einzugsbereich, um deren Schüler mit Wald, Jagd und Naturschutz vertraut zu machen. Zur Pflege des jagdlichen Brauchtums unterhält er zusammen mit dem Obervogtländischen Jagdverband Klingenthal eine Jagdhornbläsergruppe, die vor allem im kulturellen Leben der beiden Vereine und in der Öffentlichkeitsarbeit in Erscheinung tritt.

Der vogtl. JV Oelsnitz e. V. ist in drei Hegeringe unterteilt, welche auf der Grundlage des Sächsischen Landesjagdgesetzes insbesondere die Wildarten Rot-, Schwarz- und Rehwild, Wildenten sowie Raubwild und Raubzeug hegen und bejagen.

Vorstand

Auf der Grundlage der Satzung des Vereines wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt.

Werner Wunderlich – 1. Vorsitzender
Andreas Porkert – 2. Vorsitzender
Ingrid Schönweiß – Schatzmeisterin
Klaus Ittner – verantwortlich für Naturschutz
Klaus Heinrich – Hegeringleiter
Frank Schulze – Schriftführer / Öffentlichkeitsarbeit
André Ittner – Jagdhundewesen
Udo Wahlich – Schießobmann

 

Mitteilungen des Vogtländischen JV Oelsnitz

Jägerschaft auf dem Bauernmarkt auf Schloß Voigtsberg

Der Vogtl. Jagdverband Oelsnitz hat gemeinsam mit den Jagdhornbläsern von Klingental und Oelsnitz den Bauernmarkt auf dem Schloß Voigtsberg am 18.09.2016 genutzt, um Öffentlichkeitsarbeit für unsere geliebte Jagd zu betreiben.
Dabei stellten wir uns als einer der vier selbstständigen Vogtl. Jagdverbände unseres Vogtlandkreises den anwesenden Gästen vor. Wir hatten uns dafür etwas Besonderes ausgedacht. Wir nutzten die Kulisse des Bauernmarktes, um einmal die im Vogtland geführten Jagdhunderassen dem Publikum vorzustellen. Mit Jagdsignalen und einem zünftigen Jägermarsch vorgetragen durch die Jagdhornbläser, lenkten wir die Aufmerksamkeit der Zuschauer und Gäste auf die sehr schön geschmückte Bühne im unteren Schloßhof. Vom Vorsitzenden unseres Vereins wurden alle mit dem Anliegen der Veranstaltung vertraut gemacht. Dabei wurde verdeutlicht, dass Jagd, Landwirtschaft und Bauern seit Menschen Gedenken eng miteinander verbunden sind. Das Jagdgesetz regelt die untrennbare Einheit von Eigentum an Grund und Boden zur Ausübung der Jagd. Obwohl das Wetter an diesen Sonntag so war, dass man sprichwörtlich keinen Hund vor die Tür jagte, hatten sich über 20 Hundeführer eingefunden, um die unterschiedlichsten Jagdhunderassen vorzustellen. Von den Jagdhornbläsern erschallte das Signal Hunderuf und schon waren die ersten Vertreter der Vorstehhunderassen auf der Bühne zu bewundern. Von unseren Hundeobmann Andre Ittner, der auch wesentlichen Anteil an der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung hatte, wurde durch das Programm geführt und die einzelnen Rassen mit ihren Aufgabengebieten vorgestellt. Zu bewundern waren alle Rassen der Deutschen Vorstehhunde, eine Gruppe von Stöberhunden, Vertreter der Brackenrassen, alle Erdhunderassen, sowie die Spezialisten, unsere Schweißhunde. Deutlich wurde, dass die meisten vierbeinigen Jagdhelfer auf der Wundfährte zur Suche von verletztem Wild geführt werden. Oft müssen auch Nachsuchen von Unfallwild im Bereich des Straßenverkehrs gemeistert werden. Deutlich wurde aber auch, dass das Führen von Jagdhunden nicht nur ein Hobby der Jäger ist. Das Jagdgesetz schreibt vor das zur Ausübung der Jagd in Deutschland für die jeweilige Jagdart brauchbare Jagdhunde zu Verfügung stehen müssen.
Die Zeit verging wie im Fluge und zum Abschluss ertönten nochmals die Jagdhörner der Bläsergruppe mit den Signalen zum Essen, Jagd vorbei und Großes Halali. Alle Gäste wurden Abschließend zur Hubertusmesse nach Wiedersberg am 06.11.2016 eingeladen. Wie immer werden wir dort anlässlich des Hubertustages eine bunte Strecke legen, welche von unseren Bläsern verblasen wird. Ein großes Weimannsdank gilt nochmals unseren Hundeführern, den Gästen die nicht Mitglieder unseres Vereines waren, uns aber mit ihren Hunden unterstützten, um eine breite Rassevielfalt zu sichern und den Jagdhornbläser, die trotz den schlechten Witterungsbedingungen durchhielten und die Veranstaltung zum Erfolg führten.

Weidmannsheil

W. Wunderlich
1. Vorsitzender

Hubertusmesse in Wiedersberg

Der Vogtl. Jagdverband Oelsnitz e.V. nutzt die Hubertusmesse zur Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd. Am Sonntag, den 1. November des vergangenen Jahres war es wieder soweit. Der Vogtl. Jagdverband Oelsnitz lud gemeinsam mit dem Förderverein zum Wiederaufbau der Kirche in Wiedersberg sowie dem örtlichen Dorfverein zur schon zur Tradition gewordenen Hubertusmesse nach Wiedersberg ein. Vor der Kirche des Dorfes versammelte sich ein Teil unserer Jägerschaft unseres Vereines mit ihren Jagdhunden, um eine bunte Strecke zu legen und an die Hubertuslegende zu erinnern. Bei schönem Herbstwetter kamen viele Gäste und Bewohner des Ortes, um diesen Zeremoniell beizuwohnen.

Umrahmt und eröffnet wurde die Messe durch die Jagdhornbläsergemeinschaft von Oelsnitz und Klingenthal. Durch Weidgenossen André Kaul wurde in gewohnter Manier im Beisein des Pfarrers der Dörflichen Kirchgemeinde in einer Rede eine ansehnliche jagdliche Bilanz gezogen, die jahrhundertlange Bedeutung der Jagd dargelegt und sehr eindrucksvoll auf die Aufgaben unserer Jäger in der heutigen Zeit aufmerksam gemacht. Gleichzeitig verstand er es hervorragend, aktuelle Aufgaben und Ergebnisse mit der Hubertuslegende zu verbinden und ein Stück jagdliche Kultur und Brauchtum in die Tat umzusetzen. Abgerundet wurde der Vortrag durch ein sinnliches Gedicht zur Jagd durch unsere Weidgenossin Marlene Müller, die damit alle Anwesenden zum Nachdenken und zum sorgsamen Umgang mit unserer Natur anregte. Bevor alle Teilnehmer und Gäste zu einen festlichen Gottesdienst die Wiedersberger Kirche aufsuchten wurde die erfolgreiche Strecke mit den Signalen Sau tot, Reh tot Fuchs tot und Flugwild tot verblasen.

Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst, welcher anlässlich des Hubertustages stattfand, trafen sich alle Teilnehmer und Gäste zu Kaffee und Kuchen sowie belegten Brötchen und einem gemütlichen Beisammensein im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes. Dort nutzten viele Gäste die Gelegenheit um mit unseren Jägern ins Gespräch zu kommen und sich mit aktuellen Problemen der Jagd vertraut zu machen. Der Eindruck, dass Jagd und das Leben auf dem Lande seit vielen Jahren verbunden sind und zusammen gehören, war deutlich zu spüren. Durch die Hubertusmesse in Wiedersberg wurde durch unsere Jäger ein Stück jagdliches Brauchtum verwirklicht und zugleich wichtige Öffentlichkeitsarbeit für unsere Jagd geleistet.

Der Vorstand unseres Vereines wünscht allen Jägerinnen und Jägern für das neue Jagdjahr viel Gesundheit und ein kräftiges Weidmannsheil.

Werner Wunderlich

Vogtl. JV Oelsnitz setzt auch im Jahr 2015 erfolgreich die Arbeit mit der Jugend fort

Nachdem im vergangenen Jahr von den Grundschülern der 3. Klasse der Montessori-Schule in Plauen im Werkunterricht über 20 Meisennistkästen angefertigt wurden, stand in diesem Jahr der Bau von Nistkästen für Nieschenbrütern auf dem Programm. Wieder von Schülern der beiden 3. Klassen wurden 24 Kästen gebaut. Anlässlich unserer Jahreshauptversammlung wurden die Kästen an unsere Jäger für ihre Reviere übergeben. Die Jägerschaft nahm sie dankbar an und übernahm gleichzeitig die Betreuung der Kästen. Einzelne Schüler, welche zu Hause einen Garten oder Wohngrundstück besitzen, erhielten nach Anleitung die Möglichkeit, ihre selbstgefertigten Nistmöglichkeiten auch dort anzubringen. Bevor es mit dem eigentlichen Bauen im Werkunterricht losging, wurden die Schüler mit der heimischen Vogelwelt vertraut gemacht. Dabei wurde aufgezeigt, welche Vogelarten in den jeweiligen Nistkästen brüten. Darüber hinaus stellten sich erfahrene Jäger zu Fragen der Ausübung der Jagd und des Naturschutzes. Es wurden kleine Merkblätter über das richtige Verhalten im Wald und in der Natur verteilt. Der Abschluss des Projektes Nistkästenbau bildete ein zünftiges Bratwurstessen auf dem Schulhof. Bedanken möchten wir uns nochmals bei den Firmen Kaiserholz in Oelsnitz und Holzkellner in Schreiersgrün, die uns das benötigte Holz kostenlos als Sponsoren zur Verfügung stellten.

Neben dem Projekt Nistkstenbau wurden im ersten Halbjahr an zwei Grundschulen in Oelsnitz und Adorf durch Jäger Führungen durch unsere schönen vogtländischen Wälder organisiert. Schüler wurden mit Spuren im Schnee vertraut gemacht, am Lagerfeuer wurden Fragen zur Jagd und zum Wild beantwortet. Trophäen und Abwurfstangen von einheimischen Wildarten standen zum Anfassen bereit. Für die Schüler war es ein erlebnisreicher Tag, an den sie sich gerne erinnern.

Zum Stadtfest in Oelsnitz war unser Verein mit einem jagdlich ausgeschmückten Stand vertreten. Im Mittelpunkt stand dabei der Hänger der rollenden Waldschule, die uns der JV Region Zwickau zur Verfügung stellt. Für viele Kinder, aber auch Erwachsene, waren die Präparate zum Anfassen aus unserer heimischen Tierwelt, besonders aber auch solche Neozoen wie Marderhund und Waschbär, eine Augenweide, die viele Fragen aufwarfen.

Ein Höhepunkt war zweifelsohne der Auftritt der Jagdhornbläser von Oelsnitz und Klingenthal, die mit Jagdsignalen und Jägerliedern besonders viele Besucher auf unseren Stand aufmerksam machten. Für all diese Aktivitäten gilt allen beteiligten Jägern ein Weidmannsdank.

Wo fleißig gearbeitet wird, sollte auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommen. Zum geselligen Grünen Abend anlässlich des 25-jährigen Bestehens unseres Vogtl. Jagdverbandes am 26. September in der Gaststätte „Vogtlandklause“ in Oberhermsgrün würden wir uns sehr freuen, recht viele Jägerinnen und Jäger mit ihren Partnern begrüßen zu können. Ein gemütliches Beisammensein unter Gleichgesinnten, bei Spaß und Tanz und einem kühlen Bierchen wollen wir einen schönen Abend verbringen.

Erinnern möchte ich alle Jäger nochmals an den Termin des jagdlichen Schießens am 5. September auf dem Schießstand in Arnsgrün.

Ein weiterer Höhepunkt im 2. Halbjahr 2015 wird die schon zur Tradition gewordene Hubertusmesse in Wiedersberg, welche Anfang November stattfindet, sein. Mit Unterstützung vieler Jäger hoffen wir, wieder eine ansehnliche Strecke legen zu können, welche von unseren Jagdhornbläsern verblasen wird.

Werner Wunderlich
1. Vorsitzender