JV Region Zwickau

Jagdverband Region Zwickau e. V.

Vorsitzender:
Dirk Thomas
Wildenfelser Straße 33
08134 Langenweißbach

Tel.: 037603-3520

Mitteilungen des Jagdverbandes Region Zwickau

DJV-Fellwechselaktion – der Jagdverband Region Zwickau e. V. ist dabei!
Felle vom Fuchs, Marder, Waschbär, Mink, Iltis, Nutria, Dachs, Marderhund und Bisam, von Mitte November bis Mitte Februar erlegten Tieren, sollen nicht mehr verworfen, sondern zentral verarbeitet und vermarktet werden.

Auf Beschluss des Vorstandes hat der Jagdverband Region Zwickau e. V. eine zentrale Sammelstelle mit Gefriertruhe eingerichtet
und beim Deutschen Jagdverband am 08.09.2018 angemeldet.
Das erlegte Raubwild soll im ganzen Stück verpackt und mit Herkunftsnachweis versehen, zur Sammelstelle gebracht werden.
Am besten geeignet sind Bälge aus der Fangjagd. Aber auch der Schrot- und der Kugelschuss ist möglich, solange nicht der Nacken- und Rückenpelz zerstört ist. Fangsaison ist von Mitte November bis Mitte Februar.
Die gesammelten Wildkörper werden von der Fellwechsel GmbH abgeholt und zur Verarbeitung nach Raststatt gebracht.
Ab der Saison 2018/19 wird es für jedes Tier entsprechend der Art und Verwertbarkeit des Balges eine Bezahlung geben.
Viele Kürschner haben sich verpflichtet Felle aus der nachhaltigen Jagd zu verarbeiten und die Fellwechsel GmbH wird zusätzlich eigene Artikel, – nach dem Motto “Vom Jäger für den Jäger”, herstellen.

Die zentrale Sammelstelle unseres Kreisjagdverbandes befindet sich beim Vorstandsmitglied Martina Montsko in 08132 Mülsen, Niedermülsener Hauptstraße 10, Telefon 037604-4657, mobil 0162-8580720. Die Jäger werden um telefonische Kontaktaufnahme vor Anlieferung gebeten.

Das Formular für den Herkunftsnachweis und die Preisliste können unter www.fellwechsel.org als Download
abgerufen werden.

Freundliche Grüße
Dirk Thomas

1. Vorsitzender JVRZ


Die Jägerschaft Zwickau bedankt sich beim Direktor, Herrn Dr. med. Stefan Merkelbach, und dem Geschäftsführer, Herrn Glas, für die Bildungsveranstaltung, durchgeführt von Herrn Dr. med. Andreas Reske und seinem Ärzteteam, zum Thema 1. Hilfe am 06.06.2018 im Heinrich-Braun-Klinikum.

Brief an HBK vom 10.06.2018


Der Jagdverband Region Zwickau e. V. lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am 07.04.2018 in den Agrahof Gospersgrün (08427 Fraureuth OT Gospersgrün, Schulstraße 1) ein.

Einladung zur Jahreshauptversammlung


Verein für Jagdteckel e.V. LAG Sachsen, VTC – Plauen e. V. informiert:

Sind unsere kleinen Jagdhunde, die Teckel, aus der Mode gekommen? Früher führten die Förster in der Regel einen oder zwei Teckel, wie Horst Böwe, als deutscher Förster im „Buschgespenst“ von Karl May. Heute werden hochläufige Vorsteh- und Stöberhunde oder gar Bayerische Gebirgsschweißhunde und Hannoversche Schweißhunde bevorzugt. Haben wir für diese Vorstehhunde und Spezialisten überhaupt noch genug Arbeit? Die Reviere sind oft zu klein und die Niederwildjagd ist fast bedeutungslos geworden. Der Einsatz von Spezialisten macht nur Sinn, wenn sie als Nachsuchegespann aktiv verwendet werden und häufig Arbeit erhalten. Mit der Büchse erlegtes Wild liegt heute oft im Schuss, und zu Nachsuchen kommt es seltener.
Die Baujagd scheint bei vielen Jägern in Vergessenheit geraten zu sein, und um das zugenommene Raubwild wie Waschbär, Mink, Marderhund, Fuchs und Dachs wird sich kaum noch gekümmert. Hierfür ist der Teckel gut geeignet. Betragen die Unterhaltskosten pro Monat für hochläufige Jagdhunde 70 -150 €, so kommen wir beim Jagdteckel in der Regel mit weniger als 50 € aus. Jede Jagdhunderasse hat ihre Vor-und Nachteile.
Was kann der Teckel nicht? Er kann bei der Nachsuche nur bedingt eingesetzt werden, zum Beispiel im Winter, wenn der hohe Schnee dem Teckel die natürliche Grenze setzt. Ebenfalls zur Hetze sind ihm durch seine Größe Grenzen gesetzt und einzuhalten, er kann das gestellte Wild nicht niederziehen. Das Arbeiten auf der Fährte bedeutet immer Riemenarbeit. Was kann er gut? Ausgezeichnet Nachsuchen, (Totsuche ) ständig mit der Nase am Boden. Er ist idealer Raubwildjäger, Baujäger und Stöberer, und er bringt eine geschossene Ente aus dem Wasser. In seinen Schlägen Kurzhaar, Rauhaar und Langhaar mit etwa 10 kg ist er leicht transportierbar, kann in die Kanzel mitgenommen werden und passt sogar notfalls in den Rucksack. Beim Stöbern verhält er sich am Schwarzwild positiv und hält respektvollen Abstand, tanzt aber ständig bellend um das Stück herum und geht der Sau quasi auf die Nerven. Dieses Verhalten wird dem Teckel im SW-Gatter anerzogen. Das Schwarzwild gerät in Gegenwart eines Teckels nicht in Panik und dem Jäger kann die Schussabgabe leichter gelingen.
Der Jagdverband Region Zwickau führt jeweils zum letzten Freitag eines Monats einen Hundeführerstammtisch durch, der bisher gut angenommen wurde. Jäger, die sich für einen Teckel interessieren, können gern an diesen teilnehmen und sich beim Vorstandsmitglied für Hundearbeit.

Tel. 0375 / 794743 oder 03760 / 33520 melden.
Jagdhunde sind für uns Jäger gelebte Öffentlichkeitsarbeit!

Peter Geyer


Lernort Natur – die rollende Waldschule – Visitenkarte des JVRZ

Infostand

Zum Info-Flyer der rollenden Waldschule


Bläsergruppen

Im JVRZ bestehen 2 Bläsergruppen, die Parforcehornbläser aus Werdau und die Hartensteiner Fürst-Pless- u. Waldhornbläser. Beide Gruppen weisen neben wöchentlichen Proben 14 bis 20 Auftritte pro Jahr aus und tragen mit ihrer traditionellen Musik im Rahmen von Festlichkeiten, Jubiläen, Hubertusmessen und Gesellschaftsjagden maßgeblich zum Ansehen des Jagdverbandes bei.


Ortungsgeräte für Jagdgebrauchshunde

Der Jagdverband Region Zwickau e. V. hat 2014 vier Ortungsgeräte für Jagdgebrauchshunde zum Einsatz gebracht. Das Funktionsprinzip besteht auf einer GPS- Navigation der Position des Hundes und einer Funkfernübertragung an den Hundeführer. Zu diesem Zweck erhält der Hund ein Halsband mit GPS und der Hundeführer ein Handgerät mit Display ähnlich wie ein Mobilphone.
Die GPS- Ortungsgeräte versetzen die Hundeführer in die Lage, bei Nachsuchen und Gesellschaftsjagden mit zunehmend großen Mais- und Rapsschlägen, ihre vierbeinigen Helfer in Notsituationen schnell zu finden und ihnen beizustehen. Auf dem Display der Handgeräte kann der Weg, die Geschwindigkeit und die Position des Jagdhundes exakt, kartenunterlegt beobachtet werden bis auf eine Entfernung von 10 km. Gut ausgebildete und geprüfte Jagdhunde sollen nach dem Einsatz immer wieder unversehrt und wohlbehalten mit nach Hause genommen werden können.
Zu diesem Zweck wurden die Ortungsgeräte über eine Zuwendung aus der Jagdabgabe finanziert und stehen jedem Mitglied des JVRZ als Hundeführer mit ausgebildetem Jagdhund leihweise zur Verfügung. Die Routen der Hunde werden gespeichert und nachfolgend protokolliert.

Peter Geyer