JV Region Zwickau

Jagdverband Region Zwickau e. V.

Vorsitzender:
Dirk Thomas
Wildenfelser Straße 33
08134 Langenweißbach

Tel.: 037603-3520

Mitteilungen des Jagdverbandes Region Zwickau

Einladung

zum Jägerabend

am 18. November 2017   ab 18.00 Uhr

(Übrigens: Es ist Neumond!)           Einlass ab 17.30 Uhr

in den Gasthof Giegengrün aussprechen.

(Giegengrün 3, 08107 Hartmannsdorf bei Kirchberg)

Ein geselliger Abend mit Auftritt einer Jagdhornbläsergruppe, gutem Essen, Musik zum Tanzen und Zeit zum Austausch der Jagderlebnisse.

Befreundete Jäger, Vorsitzende oder Mitglieder der Jagdgenossenschaften usw. sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Der Unkostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt 10,00 € pro Person und ist

bis 02.11.2017 auf das Konto der JVRZ

IBAN: DE51 8709 6214 0350 0084 62   BIC: GENODEF1CH1 ;

Verwendungszweck: Jägerabend 2017- Name, Vorname, zu überweisen.

Sammelüberweisungen sind möglich.

In Ausnahmefällen kann der Unkostenbeitrag auch zur Vorstandssitzung am 07.11.2017, ab 19:00 Uhr in der Gaststätte Friesen in Werdau entrichtet werden.

Für Rückfragen stehen ich und

Axel Böttger, Mail: 21axel0860@gmail.com; Tel.: 0151 50714502 gern zur Verfügung.

Bis zum Jägerabend verbleibe ich mit einem kräftigen Weidmannsheil

Dirk Thomas

Vorsitzender JVRZ

  

 

Verein für Jagdteckel e.V. LAG Sachsen, VTC – Plauen e.V. informiert:

Sind unsere kleinen Jagdhunde, die Teckel, aus der Mode gekommen? Früher führten die Förster in der Regel einen oder zwei Teckel, wie Horst Böwe, als deutscher Förster im „Buschgespenst“ von Karl May. Heute werden hochläufige Vorsteh- und Stöberhunde oder gar Bayerische Gebirgsschweißhunde und Hannoversche Schweißhunde bevorzugt. Haben wir für diese Vorstehhunde und Spezialisten überhaupt noch genug Arbeit? Die Reviere sind oft zu klein und die Niederwildjagd ist fast bedeutungslos geworden. Der Einsatz von Spezialisten macht nur Sinn, wenn sie als Nachsuchegespann aktiv verwendet werden und häufig Arbeit erhalten. Mit der Büchse erlegtes Wild liegt heute oft im Schuss, und zu Nachsuchen kommt es seltener.
Die Baujagd scheint bei vielen Jägern in Vergessenheit geraten zu sein, und um das zugenommene Raubwild wie Waschbär, Mink, Marderhund, Fuchs und Dachs wird sich kaum noch gekümmert. Hierfür ist der Teckel gut geeignet. Betragen die Unterhaltskosten pro Monat für hochläufige Jagdhunde 70 -150 €, so kommen wir beim Jagdteckel in der Regel mit weniger als 50 € aus. Jede Jagdhunderasse hat ihre Vor-und Nachteile.
Was kann der Teckel nicht? Er kann bei der Nachsuche nur bedingt eingesetzt werden, zum Beispiel im Winter, wenn der hohe Schnee dem Teckel die natürliche Grenze setzt. Ebenfalls zur Hetze sind ihm durch seine Größe Grenzen gesetzt und einzuhalten, er kann das gestellte Wild nicht niederziehen. Das Arbeiten auf der Fährte bedeutet immer Riemenarbeit. Was kann er gut? Ausgezeichnet Nachsuchen, (Totsuche ) ständig mit der Nase am Boden. Er ist idealer Raubwildjäger, Baujäger und Stöberer, und er bringt eine geschossene Ente aus dem Wasser. In seinen Schlägen Kurzhaar, Rauhaar und Langhaar mit etwa 10 kg ist er leicht transportierbar, kann in die Kanzel mitgenommen werden und passt sogar notfalls in den Rucksack. Beim Stöbern verhält er sich am Schwarzwild positiv und hält respektvollen Abstand, tanzt aber ständig bellend um das Stück herum und geht der Sau quasi auf die Nerven. Dieses Verhalten wird dem Teckel im SW-Gatter anerzogen. Das Schwarzwild gerät in Gegenwart eines Teckels nicht in Panik und dem Jäger kann die Schussabgabe leichter gelingen.
Der Jagdverband Region Zwickau führt jeweils zum letzten Freitag eines Monats einen Hundeführerstammtisch durch, der bisher gut angenommen wurde. Jäger, die sich für einen Teckel interessieren, können gern an diesen teilnehmen und sich beim Vorstandsmitglied für Hundearbeit.

Tel. 0375 / 794743 oder 03760 / 33520 melden.
Jagdhunde sind für uns Jäger gelebte Öffentlichkeitsarbeit!

Peter Geyer

Anschuss-Seminar mit großer Resonanz

Bild: JVRZ

35 Jäger aus der Region Zwickau nahmen am gut organisierten Seminar in der Dänkritzer Schmiede am 13.08.2016 teil. Der Vortragende, Herr Dirk Schönfelder – ein junger Revierförster aus dem Vogtland, konnte mit seinen 2 HS + 1 Jagdterrier in diesem Jahr bereits 133 Nachsuchen durchführen. Er bestach im Seminar mit erstaunenswerten, professionellen Informationen. Es wurde auf Fehler vor und nach dem Schuss hingewiesen und an Beispielen auch die Gefahr bei der Nachsuche demonstriert. Sogar für gestandene Hundeführer war die Veranstaltung bereichernd.
Die teilnehmenden Jäger erhielten eine Bestätigung der Weiterbildung durch Eintrag mit Stempel in ihr Schießbuch. Dem 3-stündigen, theoretischen Teil folgte nach dem Mittagessen eine umfangreiche praktische Demonstration mit Wildbeschuss im Revier.
Im Ergebnis baten zwei fremde Jäger um Aufnahme in den Jagdverband Region Zwickau.

Peter Geyer
Obmann für Jagdhunde

Viel Lärm um Wildschweine!

Widschwein

Die Pflicht-Untersuchung auf Radioaktivität bei Schwarzwild an der Kreisgrenze des Zwickauer Landes zum Vogtland ab 01.07.2016 ist die sauberste und sicherste Maßnahme zur Gewährleistung hochwertigen Wildfleisches für den Verbraucher.
Seit 2012 wird im Vogtland jedes, zum Verzehr bestimmte Wildschwein, neben Trichinen auch auf Radioaktivität, verursacht durch den Kernkraftwerksunfall in Tschernobyl vor 30 Jahren, untersucht. Alle haben sich daran gewöhnt und es gibt heute kaum noch Probleme.
Der Jagdverband Region Zwickau e.V. nimmt regelmäßig an diesen Auswertungen im Lebensmittel- und Veterinäramt Oelsnitz (LÜVA-Vogtland) teil und es wurden auch Stichprobenuntersuchungen an Wildschweinen bei uns vorgenommen.
Es war schon länger damit zu rechnen, dass auch Schweine über die Kreisgrenze mal zu Besuch zu uns kommen und das Pflichtuntersuchungsgebiet flexibel angepasst wird. Der damalige radioaktive Niederschlag hat auch nicht an der Kreisgrenze haltgemacht. Das Brechen der Schweine (Umgraben und Suche nach Trüffeln im Erdreich), besonders im Winterhalbjahr, kann zu strahlenbelasteter Nahrungsaufnahme führen.
Es bringt nur Unsicherheit, wenn Zahlen und Begriffe aus der Kernphysik den Lesern um die Ohren gehauen werden. Die strengen, EU-Grenzwerte von 600 Becquerel/kg oder 1 Millisievert sind für den einzelnen Verbraucher genauso wenig zu fassen, wie die Abgaswerte von Kraftfahrzeugen.
Den einzigen Nachteil bei der Überprüfung haben die Jäger. Sie müssen die radioaktive Prüfung allein bezahlen.
Für die betreffenden Jagdreviere im Raum Crinitzberg, Hartmannsdorf, Hirschfeld und Kirchberg steht der Jagdverband mit dem LÜVA in Glauchau in Verbindung, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die Messung der SW- Proben erfolgt durch den Veterinärmediziner Herrn Dr. Gunstheimer in Hirschfeld, der auch als Jäger und Mitglied in unserem Jagdverband große Erfahrung hat.
Wir Jäger garantieren, grenzwertüberschreitendes Wildbret nicht in den Verkehr zu bringen. Reh-, Rot- und Muffelwild weisen keine erhöhte Radioaktivität (Cäsiumwerte) auf.
Übrigens, beim Flug von Frankfurt nach New York kann es zur Strahlenbelastung von etwa 100 Millisievert kommen.

Dirk Thomas
1. Vorsitzender Jagdverband Region Zwickau

Langenweißbach, 04.07.2016

Lernort Natur – die rollende Waldschule – Visitenkarte des JVRZ

Infostand

Zum Info-Flyer der rollenden Waldschule

Bläsergruppen

Im JVRZ bestehen 2 Bläsergruppen, die Parforcehornbläser aus Werdau und die Hartensteiner Fürst-Pless- u. Waldhornbläser. Beide Gruppen weisen neben wöchentlichen Proben 14 bis 20 Auftritte pro Jahr aus und tragen mit ihrer traditionellen Musik im Rahmen von Festlichkeiten, Jubiläen, Hubertusmessen und Gesellschaftsjagden maßgeblich zum Ansehen des Jagdverbandes bei.

Ortungsgeräte für Jagdgebrauchshunde

Der Jagdverband Region Zwickau e.V. hat 2014 vier Ortungsgeräte für Jagdgebrauchshunde zum Einsatz gebracht. Das Funktionsprinzip besteht auf einer GPS- Navigation der Position des Hundes und einer Funkfernübertragung an den Hundeführer. Zu diesem Zweck erhält der Hund ein Halsband mit GPS und der Hundeführer ein Handgerät mit Display ähnlich wie ein Mobilphone.
Die GPS- Ortungsgeräte versetzen die Hundeführer in die Lage, bei Nachsuchen und Gesellschaftsjagden mit zunehmend großen Mais- und Rapsschlägen, ihre vierbeinigen Helfer in Notsituationen schnell zu finden und ihnen beizustehen. Auf dem Display der Handgeräte kann der Weg, die Geschwindigkeit und die Position des Jagdhundes exakt, kartenunterlegt beobachtet werden bis auf eine Entfernung von 10 km. Gut ausgebildete und geprüfte Jagdhunde sollen nach dem Einsatz immer wieder unversehrt und wohlbehalten mit nach Hause genommen werden können.
Zu diesem Zweck wurden die Ortungsgeräte über eine Zuwendung aus der Jagdabgabe finanziert und stehen jedem Mitglied des JVRZ als Hundeführer mit ausgebildetem Jagdhund leihweise zur Verfügung. Die Routen der Hunde werden gespeichert und nachfolgend protokolliert.

Peter Geyer