KJV Marienberg

Jagdverband Marienberg e. V.

Vorsitzender:
Jürgen Börner
Otto-Hertel-Straße 11
09509 Pockau
Tel.: 037367-9321

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Mitteilungen des Jagdverbandes Marienberg

Leistungsvergleich

Am 04.09.2016 fand der Leistungsvergleich der Jagdverbände Marienberg, Annaberg, Stollberg, Zschopau und Chemnitz statt. Es wurden 600 Meter Schweißfährte, welche am Vortag gelegt wurde, gearbeitet. Die Hunde mussten mit ihren Führern die Fährte selbstständig ausarbeiten, um zum Stück zu gelangen. Das Ganze fand ohne Richterbeteiligung statt. An diesem Leistungsvergleich nahmen 10 Hunde teil. Der Tag endete mit einem Schüsseltreiben sowie der Auswertung und Prämierung der Nachsuchengespanne und fand mit der Umrahmung von Hörnerklang ein positives Ende. Waidmannsheil!

Der JV Marienberg bedankt sich recht herzlich bei der Pächtergemeinschaft Pfaffroda, welche uns Ihr Waldgebiet inklusive Waldhütte für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt hat. Weiterhin geht unser Dank an die Jagdhornbläser des Jagdverbandes Marienberg und die Sponsoren Sachsen Hütte Chemnitz, Stefan Neubert vom Landesjagdverband Sachsen, Alexsander v. Wolffersdorf, Kiebitzmarkt Marienberg, Fleischerei Simon Wagner sowie bei Versicherungsmaklerin Ute Batz. Zuletzt danken wir auch allen Helfern, die uns tatkräftig unterstützt haben.

1. Platz: Ulla von der Dachsschlucht DJT, Hundeführer: René Ratunde, JV Zschopau

2. Platz: Jäger von der Behlitzer Ranch RT, Hundeführer: Maik Schröder, JV Marienberg

3. Platz: Cleo vom Wernsdorfer Forst Konor, Hundeführer: René Harzer JV Stollberg

Allen Hundeführern ein herzliches Dankeschön für die gute Disziplin und für die super eingearbeiteten Hunde. Der JV Marienberg wünscht allen Hundeführern viel Suchenglück und Waidmannsheil!

JV Marienberg
Hans-Jürgen Böttcher
Vorsitzender Jagdhundewesen

Jagdhunde Leistungsvergleich im Erzgebirge mit den JV Marienberg, Annaberg, Stollberg, Zschopau und Chemnitz (Foto: Hans-Jürgen-Böttcher)

Flöhataler“ Jagdhornbläser des KJV Marienberg organisierten Hochwasserspende

Die Probe der traditionsreichen Bläsergruppe aus dem Erzgebirgskreis musste am Freitag, dem 14.06.2013, aus organisatorischen Gründen kurzfristig verlegt werden. Weidgenosse und Bläserfreund K. Uhlig, auch Bläser der ersten Stunde dieser Gruppe, organisierte schnell eine „offene Probe“ im Getränkestützpunkt „Villa-Eck“ der Fam. Köhler in seinem Heimatort Pfaffroda-Haselbach. Dieses „neue Bläserdomizil“ befand sich an der Straße nach Forchheim, in unmittelbarer Nähe eines größeren Waldstückes. Ein vortrefflicher Ort, um in der Natur, bei schönem Wetter die Klänge unserer Hörner erklingen zu lassen.

Wir Bläser staunten nicht schlecht als unser ehemaliger Bläserfreund V. Polheim mit seinem fleißigen Freund und Helfer Rene´ einen „Frischling“ am Spieß, wie schon so oft, sehr professionell grillte. Das Wasser lief uns sprichwörtlich im Munde zusammen. Für die bevorstehende Probe nicht unbedingt sehr vorteilhaft. Dennoch begannen wir pünktlich 19.00 Uhr mit dem Signal „Begrüßung“. Es folgten die Signale „Jagd frei“, „ Jägermärsche“, „Wie lieblich schallt“ und andere Jagdstücke.

Unschwer konnte man im Ort erahnen aus welcher Richtung die Klänge kamen. Und als wäre die Probe schon langfristig geplant und bekannt gewesen, kamen zahlreiche Einwohner und Freunde der Fam. Köhler zum Ort der Klänge. In kurzer Zeit waren es über 15 Gäste und Freunde der Jagdhornmusik. Uns blieb nicht verborgen, dass ein Weidgenosse recht zünftig im Jagdrock gekleidet, mit seinem treuen vierbeinigen Jagdfreund, einem Jack Russel, auch anwesend war. Wir alle mussten nicht lange warten, bevor V. Polheim, der Mann mit den „golden Händen“ das Geheimnis lüftete.

Eben dieser Wdg. mit seinem kleinen Jagdhund, es war Wdg. W. Richter aus Dorfchemnitz, sollte an diesem Abend eine besondere Ehrung erfahren. Er wurde mit großem Tam Tam „zum Jäger geschlagen“. Er erhielt u. a. einen Jägerhut mit Rehwildgehörnen. Diesen musste er auch den ganzen Abend tragen. Eichenlaubschulterstücke, ein großes Jägerherz, einen Jagdrucksack mit zahlreichen praktischen Utensilien, wie z.B. eine Dose Büchsenlicht, einer Jagdwurst, ein original 7×50 Lauterbacher–Grünbitter Spezial-Fernrohr, und vieles mehr wurden in blumenreicher Jägersprache würdevoll von V. Polheim überreicht. Ein kräftiger Schluck „Feuerwasser“, leichte Schläge mit dem Weidblatt auf den „Spiegel“ sowie die feierliche Übergabe des „Jägerbriefes“, umrahmt mit Jagdhornklängen, rundeten das mit viel Beifall bedachte Zeremoniell ab.

Wir Bläserfreunde wussten diese angenehme Stimmung an diesem Abend zu nutzen. Ein in Spendenaktionen schon bewährter argentinischer Lederhut wurde auch hier erfolgreich eingesetzt. Dieses Mal ging es um die leidgeprüften Hochwasseropfer in Mittelsachsen. Das Spendenergebnis: 50€. Es war eine Herzenssache aller. Für diese gute Geste der Solidarität bedankten sich die „Flöhataler“ mit einem besonderen musikalischen Leckerbissen aus dem Erzgebirge: „Der Steigermarsch“. Es war ein erhabenes Gefühl, als alle Freunde und Gäste in die „Nationalhymne“ unserer bergbaugeprägten Region mit kräftiger Kehle einstimmten. Glück auf, Glück auf …. Ein etwas anderer Probeabend, der mit Sicherheit sehr, sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Horrido und Weidmannsheil

Christian Geißler
Mitglied der „Flöhataler Jagdhornbläser“

Nutzungsvereinbarung geschlossen

Zwischen dem Jagdverband Marienberg e.V., Jagdverband Zschopau e.V., der Jägerschaft Westerzgebirge e.V. und der Greifensteiner Schützen- und Jägervereinigung e.V. (Schützenverein Schießstand in Schönfeld) wurde am 22. Oktober 2012 eine Nutzungsvereinbarung geschlossen, um die Interessen der Mitglieder der o. g. Jagdverbände und des Schützenvereins zusammenzuführen und zu verbessern.

Die Mitglieder der o. g. (nur der o. g. Jagdverbände/Jägerschaft) zahlen ab 01. Januar 2013 nur noch 5,00 EUR für die Nutzung des Schießstandes je Öffnungszeit.

Öffnungszeiten:
donnerstags und freitags jeweils 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr und
samstags 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Jagdgruppen können sich auch in Abstimmung mit dem Schützenverein außerhalb dieser Öffnungszeiten anmelden.

Das verminderte Entgelt kann nur gewährt werden, wenn der jeweilige Jagdverband eine entsprechende Mitgliederliste zur Kontrolle an der Kasse übergeben hat oder das Mitglied seinen gültigen Mitgliedsausweis vorzeigt. Schießstandordnung und Hausordnung des Schützenvereins gelten weiterhin, außer die o. g. Änderungen.

Vorstand des Jagdverbandes Marienberg e.V.

Vorstand des Jagdverbandes Zschopau e.V.

Vorstand der Jägerschaft Westerzgebirge e. V