JV Dresden

Jagdverband Dresden e. V.

Vorsitzender:
Dirk Höppner
Käthe-Kollwitz-Straße 21
01477 Arnsdorf

Tel./Fax: 035200-24687

Zur Homepage des JV Dresden: www.jagdverband-dresden.de

Mitteilungen des Jagdverbandes Dresden

Fisch- und Waldfest am 29. und 30. Oktober in Moritzburg

Im Rahmen des seit Jahren durchgeführten traditionellen Fisch- und Waldfestes in Moritzburg beteiligten sich am Samstag insgesamt 21 Hundeführer der AG Jagdhundewesen des Jagdverbandes Dresden e. V. mit 30 Hunden und am Sonntag nochmals 17 Hundeführer mit 26 Hunden an der kulturellen Umrahmung.
Den Auftakt der stimmungsvollen Präsentation leiteten an beiden Tagen die Mitglieder der „Gellertberger Parforcehornbläsergruppe“ ein, die mit „Begrüßung, Sammeln und Hunderuf“ die nötige Aufmerksamkeit hervor brachte.
In einem ca. 50 Minuten dauernden Programm wurden zunächst die im Jagdverband Dresden
von den Jägern geführten Jagdhunderassen und ihre Einsatzgebiete – vom Vorstehhund über Stöberhund, Apportierhund, Laufhund, Schweißhund bis zum Erdhund – vorgestellt.
Im Anschluss an die Rassevorstellung wurden einige Einblicke in die Junghundeausbildung (Apportieren und Arbeit an der Sauschwarte) gegeben.
Anschließend wurde die Leistungsfähigkeit einiger Hunde im Gehorsam und im Apportieren von Haar- und Federwild demonstriert.
Zum Abschluss der Vorführungen wurde den Besuchern noch ein Hauch „Jagdliches Brauchtum“ vermittelt, denn das zur Vorführung verwendete „Wild“ wurde auf dem angelegten Streckenplatz waidmännisch präsentiert und je nach Wildart durch die Jagdhornbläsergruppe verblasen – so erklangen die Signale „Damwild tot, über Sau tot, Fuchs tot, Waschbär tot bis Flugwild tot“.
Bleibt zu hoffen, dass der Auftritt beim Waldfest die Einstellung der Besucher zur Jagd und zum Jagdhundeeinsatz allgemein positiv beeinflusst hat.

Reinhard Hahmann
Obmann für Jagdhundewesen

6. Königswalder Forst- und Weinfest

Das diesjährige Königswalder Forst- & Weinfest fand am Samstag, den 3. September statt. Das seit einigen Jahren etablierte Stadteilfest in Dresden Klotzsche, knüpfte nahtlos an die Tradition der Waldfeste im ehemals vorstädtischen Kurort Klotzsche – Königswald, heute Stadtteil von Dresden, an. Im Rahmen des allgemeinen Mottos dieser Veranstaltung – „Kultur und Natur“ – war einer der Schwerpunkt dieses Forstfestes 2016 das Thema Jagd, woran sehr eindrucksvoll die „fliegenden Wildschweine“ über dem Hof der Försterei Nesselgrundweg erinnerten. Die – in Form von Skulpturen aus halbtransparenten Stoffbahnen – über den Besuchern des Festes schwebten. Für die jagdlichen Akzente auf dem Boden sorgten die Weidgenossen vom Hegering Röderaue, mit Unterstützung des KJV Dresden und der Geschäftsstelle des LJVSN sowie des Sachsenforstes. Ein kleiner Info- und Bastelstand, mit dem der Klotzscher Jäger A. Krysztofinski das Thema „Jagen in der Vorstadt und in der Heide“ den jüngsten Besuchern, wie schon in den Festen/ Veranstaltungen zuvor nahebrachte, wurde diesmal um einen Infostand mit zahlreichen Exponaten und viel Anschauungsmaterial erweitert. Weidgenosse Peter Roßberg und seine Kollegen vom Hegering Röderaue, die diesen Stand betreuten, konnten viele interessante Gespräche mit Dresdnern über das Thema Jagd und Naturschutz führen. Ein echter Publikumsmagnet waren natürlich die Falkner – Weidgenosse Gerd Hagendorf und Dieter Zenker präsentierten ihre Sakerfalken, die von den Besuchern aller Altersklassen und beider Geschlechter regelrecht belagert wurden. Auf der Bühne präsentierten die Weidgenossen Reinhard Hahmann und Eberhard Gommlich die Jagdhunde des Kreisjagdverbandes Dresden e.V., was mit großem Interesse von den Besuchern verfolgt wurde. Der „Jagdstand“ bot den jüngsten Besuchern die Möglichkeit zum Mitmachen, selbst aktiv zu werden. Als äußerst attraktiv hat sich das „Bogenschießen mal anders“ erwiesen, bei dem die Kinder – und Ihre Eltern – zuerst lernen konnten wie aus den Haselnussstöcken Pfeile und Bögen „fachgerecht“ gebaut werden, um diese dann gleich beim Schießen auf die „stehende Keiler“ Scheibe auszuprobieren. Der mit den Mitgliedern des Hegeringes befreundete Hobbybogenbauer – Karsten Prauße – der diesen Teil des Standes betreute, konnte den Ansturm der Interessierten, die Schlange standen, kaum bewältigen. Kinder mit der Veranlagung und Ader für das Künstlerische, hatten die Möglichkeit kleine Tierskulpturen aus Modellierwachs zu kneten. Während sich die Kleinen mit viel Hingabe dem Basteln von Hasen, Füchsen und Wildschweinen beschäftigten, konnten ihre Eltern einem Korbmacher über die Schulter schauen, der zeigte, wie aus Weideruten Hundekörbe jeder Größe geflochten werden .
Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass das 6. Königswalder Forst- & Weinfest, mit über 5000 Besuchern, als eine wirklich gelungene Veranstaltung – auch für die Jagd und die Jäger – betrachtet werden kann. Der Dank gilt vor allem den Organisatoren, dem Klotzscher Verein e.V., die mit großem Engagement zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, so dass es sich lohnt auch in der Zukunft derartige Veranstaltungen/Feste zu organisieren und durchzuführen.

Andrzej Krysztofinski & Peter Roßberg

Den gesamten Artikel mit Bildern finden sie hier.

Forst- und Weinfest am Sonntag, 3. September 2016 in Dresden-Klotzsche, Bereich Staatsbetrieb Sachsenforst

Abschlussgruppenfoto der beteiligten Hundeführer. Foto: Reinhard Hahmann

Im Rahmen des 6. Forst- und Waldfestes beteiligten sich 14 Hundeführer mit 18 Hunden der AG Jagdhundewesen des Jagdverbandes Dresden e. V. an der kulturellen Umrahmung. In einem ca. 50 Minuten dauernden Programm wurden zunächst einige Hunderassen und ihre Einsatzgebiete vorgestellt. Anschließend wurde die Leistungsfähigkeit im Gehorsam und im Apportieren von Haar- und Federwild demonstriert.
Zum Abschluss stellten sich alle Beteiligten einem Gruppenfoto.

Reinhard Hahmann
Obmann

22. Hegeringfahrt des HR Moritzburg und Umgebung

Kahnfahrt im Spreewald (Foto: Reinhard Hahmann)2015

Unsere diesjährige Hegeringfahrt führte uns vom 10. bis 12. Juni 2016 in den Spreewald, in eine historische Kulturlandschaft im Südosten des Bundeslandes Brandenburg mit eigenartiger und vielfältiger Flora und Fauna. Wir wollten durch diese Reise das Land, die Menschen mit ihrer Lebensweise im Land- und Flussverzweigungsleben als auch die Flora und Fauna kennen lernen und somit unser Allgemeinwissen bereichern.
Am 10. Juni startete die „Lumpensammlerrunde“ mit dem Reisebusunternehmen Kretzschmar bereits ab 07.30 Uhr ab Radeburg über die Dörfer des Gemeindeverbandes Moritzburg und endete ca. 8.50 Uhr auf der AB-Raststätte Thiendorf mit 38 Personen an Bord. Unsere Busfahrt führte über die Autobahn Richtung Berlin bis Kreuz Cottbus bis Abfahrt Vetschau.
Gut vorgeplant, erreichten wir gegen 11.00 Uhr unser erstes Zwischenziel, den Parkbereich der Slawenburg in der Nähe unseres späteren Reisezieles Ort Raddusch.
Beim ersten geplanten Zwischenstopp genossen alle Teilnehmer einen gelungenen „Bockwurstimbiss“ mit „Moselweinfrühschoppen“ bis gegen 13.00 Uhr.
Dann ging unsere Reise weiter und gegen 14.00 Uhr erwartete uns eine Werksführung in der „Spreewaldkonserve Rabe“ – mit Gurkenverkostung.
Ein sehr gelungener Auftakt und so manche Konserve fand seinen neuen Besitzer.
Nach dieser Werksführung erfolgte die Weiterfahrt zum gebuchten Hotel „Radduscher Hafen“ in Raddusch und gleich nach dem Eintreffen begrüßte unser Team durch die zu unserer Reisegruppe gehörenden Parforcehornbläser das Hotelteam mit einigen Jagdliedern. Nach dem Zimmerbezug erfolgte im Anschluss ein gemeinsames gemütliches Kaffeetrinken

Bereits an diesem ersten Tag erfolgte nach dem Abendessen mit Grillbuffet ein unterhaltsames Folkloreprogramm, wo uns in einem einstündigen Programm zahlreiche Einblicke in die Lebenskultur durch Tracht, Wort und Liedgut vermittelt wurden.
Am zweiten Tag unternahmen wir nach dem Frühstück bis zum Mittag eine gemeinsame Kremserfahrt durch die weitreichende Fluss- und Wiesenlandschaft.
Die Kremserfahrt endete im Hotel und mit einem deftigen Kesselgulasch zum Mittagsschmaus und rundete den ersten Tagesabschnitt ab. Am Nachmittag bestiegen wir gegen 14.00 Uhr unsere angemieteten Kähne zur gemeinsamen zweistündigen Kahnfahrt im weitverzweigten Flussnetz von Raddusch, denn die Anlagestelle befand sich unmittelbar am Hotelgelände.

Und es war viel Neues zu sehen, als das bisher Bekannte in Lübben und Lübbenau.
Und nun begann sie, eine sehr gelungene Kahnfahrt, denn unsere zwei bestellten Kahnfahrer – selbst heimische Jungs und gleichzeitig auch Jäger – wussten uns sehr viel über die Flora und Fauna, Besonderheiten zum Naturschutz und zu bevorzugten Jagdmethoden mit Wildbretbergung in der wasserreichen Gegend zu vermitteln, einschließlich der Besichtigung einiger Biberburgen.
Nach der Kahnfahrt erfolgte wiederum ein gemeinsames Kaffeetrinken im Hotel mit anschließendem geselligen Beisammensein, wo es sich unsere Bläsergruppe nicht nehmen ließ, um nochmals einige Jagdsignale zum Besten zu geben.
Nach dem Abendbrot – als Schlachteplatte – genossen wir noch einmal ein gemütliches Beisammensein bei Bier, Schnaps und Wein.
Für den gelungenen Hotelaufenthalt bedankten wir uns bei der Hotelverwaltung mit einem Gastgeschenk und trugen uns gleichzeitig ins Gästebuch ein.
Am Tag der Heimreise besuchten wir noch nach dem Frühstück den hoteleigenen Hofladen und traten anschließend mit einigen „spreewaldeigenen Artikeln“ mit guter Stimmung die Heimreise an.
Gedankt sei allen Mitgliedern der Reisegruppe, die durch ihr diszipliniertes Verhalten wesentlich zum guten Gelingen der Reisegestaltung beigetragen haben.
Dank geht auch an die Sponsoren, insbesondere dem Jagdverband Dresden e. V., durch deren Unterstützung diese derartige preisgünstige Weiterbildungsreise ermöglicht wurde.
Möge diese Hegeringreise noch einige Zeit in positiver Erinnerung bleiben und gleichzeitig auch den einen oder anderen „Weidmann und Jagdfreund“ innerlich bestärken weiterhin für den Hegering positive Akzente zu setzten und auch zukünftig den geplanten Hegeringfahrten die Treue zu halten.
Bis zu den nächsten „Hegeringfahrten“ im Jahr 2017 / 2018 nach ???

Weidmannsheil

Reinhard Hahmann