KJV Bautzen

Kreisjagdverband Bautzen e. V.

Gutshof 7
02694 Malschwitz

Vorsitzender:

Lothar Jentschel
Tel.: 03591-272554

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Mitteilungen des Kreisjagdverbandes Bautzen

Weitere Informationen zum Seminar für Jagdhornbläser finden Sie hier.

Bilanz und Ausblick nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit 9. April 2016

Landrat Michael Harig (CDU) überbringt die Grüße und Glückwünsche der Kreisverwaltungzum 25. Jägertag (Foto: Prof. Dr. Rost)

Herzlich begrüßt durch die Jagdhornbläsergruppe „Lausitzer Hörnergruß“, den Vorsitzenden des KJV Bautzen Lothar Jentschel: Der Oberbürgermeister der Stadt Bischofswerda Prof. Dr. Holm Große, der mit seinem Grußwort diesen bedeutenden Tag auf dem „Butterberg“ Bischofswerda eröffnete. Der Landrat der Landkreises Bautzen Michael Harig (CDU) wurde später ebenso herzlich willkommen geheißen.
Der Stadt Bischofswerda gehören 345 ha Wald – schon daraus resultieren der Dank an Jäger, Natur- und Umweltschützer, die diese „grüne Lunge“ der Stadt mit erhalten und pflegen.
25 Jahre Jagdverband Bautzen – Lothar Jentschel konnte auf beeindruckende Leistungen verweisen, so u. a. auf eine breite Jungjägerausbildung, wo in diesen Jahren ca. 1000 Prüflingen antraten. 90 % absolvierten die Ausbildung erfolgreich.
Namhafte Jagdhornbläsergruppen, wie Gaußig, Wilthen und „Lausitzer Hörnergruß“ absolvierten allein im Jahre 2015 35 Auftritte. Das Projekt „Artenreiche Agrarlandschaft“, die Arbeit mit dem Naturkundemobil, die Beibehaltung noch stärker auszustattender Hegeschauen sind ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Jäger. Der ausliegende und durch Wdg. Jentschel verlesene Brief an die Oberbürgermeister und Bürgermeister des Landkreises Bautzen, der in der Bürgermeisterkonferenz insbesondere zum Thema „Wolf“ die Interessen der Jäger, Landwirte und Kleintierhalter deutlich machte, wird auch künftig Gegenstand der Arbeit in den Hegeringen und Kommunen sein. Berechtigte Kritik an der Führung dieses Prozesses durch den LJVSN blieb nicht aus.
Der KJV – Vorsitzende verwies auf große Aufgaben, die zu erfüllen sind: Sicherung der Arbeitsfähigkeit des Schießplatzes Commerau durch einen breiteren Einsatz der Jägerschaft, Mitgliedergewinnung für den Verband, Heranführung der Jungjäger an ein echte weidmännische Arbeit, Pflege des Brauchtums und eine wirksamere Öffentlichkeitsarbeit.
Die Erweiterung des Bestandes leistungsgeprüfter Jagdgebrauchshunde, die Fortführung des Lernortes Natur, eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regionalbauernverband Bautzen/Kamenz gehören dazu. Im Grußwort des Regionalbauernverbandes wurde die Partnerschaft mit den Jägern unterstrichen. Weidmannsdank für diese Worte durch den Vorsitzenden Herrn Schulze. Gemeinsam für Natur und Heimat – auch künftig mit der Jägerschaft so sein Fazit.
Landrat Michel Harig (CDU) sprach Klartext, auch zum Thema „Wolf“. Die Jagd wird weiterhin ein wichtiges Thema im ländlichen Raum bleiben und seine Unterstützung erhalten. Es sei politisch fraglich, wie mit dem Thema „Wolf“ in Sachsen umgegangen wird. Die Jäger müssen, auf Fakten basierend eine breite und gute Überzeugungsarbeit leisten. Seine vorgetragenen Jägerweisheit

„ Wen nicht die Sehnsucht treibt,
wer`s nicht im Blute spürt,
der soll die Hand vom edlen Weidwerk lassen.
Denn was den Weidmann an der Seele rührt,
lässt sich nur fühlen, aber nicht in Worte fassen.“

möge uns in unserer Arbeit beflügeln.

Weidgenosse Rolf Kotzur informierte in seinem Fachvortrag „Aktuelle Strategie und Taktik des Wolfsschutzes in Sachsen unter kritischer Sicht“ zu vielen aufgetretenen Fragen und Problemen.
Der Dank des Jägertages ging an ein Vielzahl von Weidgenossen und Jagdhundeführern, die das Weidwerk in den letzten 25 Jahren im Landkreis Bautzen prägten: Peter Kallenbach, Vorsitzender bis 2002, Lothar Jentschel und Peggy Dornig, die besonders geehrt wurden, die Bläsergruppen Gaußig für 40 Jahre und die Wilthener für 30 Jahre Brauchtumspflege. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verband konnten Peter Kallenbach, Dr. Peter Bresan und Werner Donath, aber auch eine Vielzahl von Jägern für eine 25jährige und 50jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Weidgenosse Erhard Sommer erhielt das Ehrenabzeichen in Gold.
Der Kreisjägertag machte deutlich: Nur mit einem geschlossen handelnden Jagdverband wird es gelingen, die Aufgaben der Zukunft zu gestalten und die Jagd als ein Teil der engen Verbindung von Wild, Wald und Natur sicher über die nächsten Jahre zu führen. Dazu gehört auch die Wende vom „Grau“ zu „Grün“ im Alter der Teilnehmer an der Verbandsarbeit und der Teilnahme an einem solch wichtigen Kreisjägertag.
Weidmanndank dem Team der Berggaststätte „Butterberg“ für das angenehme Umfeld.

Prof. Dr. Dieter Rost

Stadtverwaltung Wilthen ehrt Jagdhornbläser

Jagdhornbläser

15.01.2016: Bürgermeister Michael Herfort (CDU) lädt traditionell verdienstvolle Bürger der Stadt Wilthen /Oberlausitz zum Neujahrsempfang ein.

Für die Jagdhornbläsergruppe Wilthen, die 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum beging und für die Jagd generell eine besondere Ehre: Alle aktiven Jagdhornbläser – Heiko Frank, Henri Dutschmann, Andreas Stettner, Johannes Kühnel und Ina Schicktanz – erhielten die Ehrenurkunde der Stadt Wilthen. Mit einem Ständchen auf ihren Jagdhörnern bedankten sie sich bei allen Gästen im vollbesetzten Saal des „Hauses Bergland“. Unter diesen auch eine Delegation der polnischen Partnerstadt Lwowek Slaski (Löwenberg/Schlesien).

Die Wilthener Jagdhornbläser werden das jagdliche Brauchtum weiter pflegen – die Auszeichnung ist ihnen und uns Ansporn.

Prof. Dr. Dieter Rost